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10 Life Lessons die ich in meinen 20er gelernt habe - somit können die 30er ja nur besser werden

20. Mai 2021


Hey & Hallo!

Ich bin zwar nicht erst seit gestern 30 - genauer gesagt schon über ein Jahr, aber dennoch dachte ich mir es könnte ja nicht schaden, diesen Blogpost noch mit euch zu teilen. Wenn ich mir die letzten 10 Jahre mal rückblickend so anschaue, dann gab es wirklich wahnsinnig viele Veränderungen, Herausforderungen und auch Entwicklungen, sodass ich gar nicht so recht weiß, wo ich jetzt überhaupt anfangen und starten soll. Nach meiner erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung habe ich mit 21 Jahren zu Arbeiten begonnen, habe den Mann meines Lebens kennengelernt und bin mit 22 Jahren von zu Hause ausgezogen. Ich habe angefangen mein Leben mit allen Höhen und Tiefen und allen schwerwiegenden Entscheidungen und Konsequenzen alleine zu wuppen und bin in der Weltgeschichte herumgereist. Es stehen zwar noch viele Orte auf meiner Wunschliste, aber fürs erste war das schon mal nicht schlecht, was ich bisher sehen durfte und konnte. Gerade in meinen 20ern war ich jeden Monat irgendwo anders und bin sehr dankbar dafür. Ich habe mein Blog & Insta Business gestartet und mich damit Teil-Selbstständig gemacht. Ich habe 50kg abgenommen und mein Lebensziel erreicht und habe mir meine Haare blond gefärbt, was schon immer ein Traum von mir gewesen ist. Meine Bekanntschaften haben sich verändert, es kamen neue Menschen hinzu und einige habe ich gehen lassen während sich andere Freundschaften noch mehr gefestigt haben. Ich habe den Sinn in meinem Leben gefunden, habe meinen Kleidungsstil gefunden und habe mich selbst besser kennengelernt. In 10 Jahren kann unfassbar viel passieren. Die 20er sind wohl das Entwicklungsreichste Jahrzehnt überhaupt in unserem Leben. Und das nicht nur bei mir, sondern bei uns allen. 


10 LIFE LESSONS I LEARND IN MY TWENTIES


01. Es lohnt sich zu leben | Gerade in meinen 20ern war nicht immer alles einfach. Ganz im Gegenteil. Es war schwer, es war hart und ich habe oft mit Ängsten und mangelndem Selbstvertrauen zu kämpfen gehabt.  Mit 27 ist zum Glück dann noch der Knoten geplatzt und ich habe verstanden, dass man nicht alles, und schon gar nicht das Leben, kontrollieren und planen kann. Ich habe gelernt einfach loszulassen und zu schauen was passiert. Es gibt da diesen ganz passenden Spruch: Flugzeuge wurden gebaut um zu fliegen und Menschen wurden erschaffen um zu leben. Wer stehen bleibt, der rostet. Und wer versucht sein Leben zu planen wird scheitern. Ich bin zwar nach wie vor niemand der ausnahmslos nur im hier und jetzt lebt -  dafür bin ich einfach zu zukunftsorientiert. Aber ich habe eine sehr gute Mischung gefunden und mache mir selbst nicht mehr so viel Stress und gehe viele Dinge sehr viel lockerer und entspannter an, als noch mit Mitte 20. Ich habe meinen Platz im Leben gefunden und so kann es gerne bleiben. 



02. Glücklich sein ist eine Entscheidung | Wer sich nur auf das Negative konzentriert, der sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Wer stets das Negative im Blick hat, wird sich auch ständig schlecht fühlen. Doch wenn man sich auf das Gute fokussiert und die positiven Dinge im Leben wahrnimmt, hat das einen riesen Einfluss auf jeden einzelnen Tag. Sich bewusst dafür zu entscheiden glücklich zu sein, erleichtert das Leben um ein vielfaches. Morgens aufzustehen ist nicht mehr schlimm. Denn es ist tatsächlich durchaus möglich sich auf den neuen Tag, die neue Woche, den neuen Monat zu freuen und mit Elan aufzustehen. Außer an Tagen an denen die Nacht zu kurz war, da fällt es dann auch mir etwas schwer aufzustehen. Aber ich denke ihr wisst worauf ich hinaus will. Wer sein Leben mag und liebt, der wälzt sich nicht 10x im Bett umher, sondern steht beim ersten Mal klingeln des Weckers auf. 


03. Du kannst alles haben was du willst, nur nicht gleich | Im Leben kann man letztlich alles tun und machen was man möchte. Man kann alles haben was man möchte. Doch in den seltensten Fälle alles sofort und alles gleichzeitig. Viele Dinge brauchen Zeit, muss man sich erarbeiten oder zusammen sparen. Aber es ist möglich. Man muss nicht zwingend zurück stecken oder auf etwas verzichten. Alles ist möglich, wenn man sich nur anstrengt, genügend Disziplin an den Tag legt und sich absolut in das was man möchte hineinkniet. In meinen 20ern habe ich so einiges gewuppt wovon ich teilweise schon mein ganzes Leben lang geträumt habe, aber es nie geschafft habe durchzuziehen. Ein einfaches Beispiel: Ich wollte schon immer eine Blondine sein. Habe mich aber nie getraut aus Angst, dass mir alle Haare abbrechen würden. Mit dem richtigen Friseur und einem Schritt für Schritt aufhellen war das aber Möglich und ich habe es geschafft. Genauso ein krasseres Beispiel: Meine 50kg Abnahme. Ich war schon immer etwas übergewichtig und zu Letzt wirklich stark übergewichtig. Und auch das habe ich mit viel Ausdauer und Disziplin gewuppt. Beide Sache zwar nicht von jetzt auf gleich, nicht von heute auf Morgen - aber mit der Zeit. Alles ist möglich, man muss nur hart dafür und daran arbeiten. Das zu lernen und zu erkennen hat in meinem Kopf sehr lange gedauert, aber ich bin sehr dankbar dafür, dass ich es geschafft habe und nun weiß, wie stark ich sein kann. 


04. Es ist zu teuer, wenn es dir deinen Frieden raubt! | Es gibt einfach Dinge und auch Menschen die möchte man mit aller Kraft festhalten. Und das, obwohl man genau weiß, dass sie einem nicht gut tun. Man vergibt Millionen an Chancen und stellt am Ende dann doch immer wieder fest: es geht einfach nicht, es passt einfach nicht. Es ist schwer Freundschaften zu beenden und Menschen gehen zu lassen. Aber es ist notwendig um sich selbst und das was man möchte besser kennenzulernen. Menschen mit denen man sich in früheren Jahren vielleicht noch sehr gut verstanden hat, haben sich mittlerweile nun vielleicht in eine andere Richtung als man selbst weiterentwickelt. Und das ist auch absolut in Ordnung so. Man sollte jedoch nie an etwas festhalten was einem nicht (mehr) gut tut. Egal ob das Freundschaften, der Job oder vielleicht sogar die Beziehung ist. Und gerade in den 20ern verändert sich noch einmal so, so viel. Es lohnt sich definitiv seinem Herzen zu folgen und auf sich selbst zu hören. Ich habe gelernt, dass nichts auf dieser Welt so wertvoll ist wie mein persönlicher, innerer Frieden. Und diesen Preis werde ich nie mehr für etwas zahlen. Dafür ist mir mein eigenes Leben zu wertvoll. 



05. Wenn du nicht glücklich bist, verändere etwas | Veränderungen waren damals so gar nicht mein Ding. Ich hatte meine Komfortzone und da habe ich mich auch sehr wohl gefühlt. Ich hatte meinen Kreis an Menschen und Freunden um mich herum und wollte diesen so beibehalten und habe lange Zeit keine neuen Leute in mein Leben gelassen. Es gab eine Zeit, da habe ich neue Menschen als eine Bedrohung angesehen - was genau sie jedoch bedroht haben, das kann ich auch nicht genau sagen,  denn eigentlich wollten sie weder mir noch anderen etwas böses. Es gab aber auch so einige andere Komfortzonen die mir sehr lieb waren und die ich nicht verlassen wollte. Aber ich habe gelernt, dass Veränderungen notwendig und zum Teil auch einfach unvermeidbar sind. Und sie auch durchaus etwas Gutes haben, denn aus Veränderungen lernen wir, wachsen wir und vergrößern unseren Horizont. Wer möchte schon, dass sein Leben jeden Tag gleich aussieht ? Also habe ich gelernt ja zu sagen, ja zu neuen Herausforderungen, ja zu neuen Zielen und Träumen und freue mich mittlerweile auch auf einige Veränderungen. Veränderungen sind nämlich ganz oft der Anfang von etwas Neuem - etwas vielleicht richtig tollem! 


06. Höre auf dein Herz | Es gab auch so einige Phasen in denen ich mich absolut verloren gefühlt habe. Was aber gerade Anfang bis Mitte 20 wahrscheinlich sehr normal bei jedem von uns ist. Man weiß nicht genau was man will, wohin man will und mit wem man dort hin will. Man hatte keine konkreten Ziele auf die man hingearbeitet hat ich für meinen Teil hatte damals noch keine richtige innere Stimme auf die ich hören konnte. Doch mit der Zeit habe ich gelernt eine eigene Stimme zu entwickeln und ihr, wunder was, sogar auch zuzuhören. Und so blöd es klingt, es gab einen Punkt an dem ich festgestellt habe, dass mein Herz mir schon seit einiger Zeit versucht zu sagen was ich tun soll. Ich konnte es nur nicht hören. Und an diesem Zeitpunkt hat sich in meinem Leben so einiges verändert. Ich habe Ziele entwickelt, Pläne entwickelt und von dort an, hatte (fast) jeder Tag auch wieder einen Sinn für mich und es lebte sich ein klein bisschen leichter.


07. Mach dir nicht so viel Druck | Die Sache mit dem Druck. Ist ne schwierige Geschichte, denn ich habe was das angeht sehr viel in meinen 20ern gelernt, aber hab auch noch einen weiten Weg vor mir was das angeht. Ich bin der Typ Mensch der jeden Tag eine One Woman Show abliefert - ich mache größtenteils alles alleine und zwar bei allem was ich anpacke.  Das artet ganz oft in Druck aus, der Druck und das Streben nach einer Art Perfektionismus. Das macht mir das Leben ganz oft auch ganz schwer.  Aber heutzutage bin ich da schon wesentlich entspannter geworden als noch früher. Ich habe gelernt mich von dem Gedanken zu lösen alles planen und vorher sehen zu müssen, alles wochenlang vorzubereiten und in einem safety Ordner auf dem Handy zu speichern. Mittlerweile lasse ich das Leben oftmals einfach auf mich zu kommen, bin spontaner geworden oder bereite Dinge die ich zu tun habe am selben Tag vor und nicht Wochen zu vor. Dennoch habe ich oft das Gefühl, Dinge nicht schaffen zu können wenn ich es nicht vorbereite und plane - was allerdings in bisher allen Fällen Blödsinn war. Daher arbeite ich auch jetzt noch stets daran, das Leben etwas gelassener zu nehmen und einfach passieren zu lassen und mir nicht selbst immer zu viel Druck zu machen.

 


08. Du überlebst das schon | Wie oft gab es früher Situationen in meinem Leben von denen ich gedacht habe, das überlebst du niemals. Ich habe mir viel zu oft, und meistens sogar grundlos, zu viele Sorgen und Gedanken um Dinge gemacht. Es gab eine Zeit in der ich nahezu alles bis ins kleinste Detail analysiert und in meinen Gedanken zerpflückt hab. Das war auch eine Zeit in der ich in einer toxischen Beziehung mit einer damals "besten Freundin" feststeckte, die das Feuer immer nur weiter angefacht hat und die mich in Dingen ermutigt und bestärkt hat, die jeder normale Freund niemals machen würde. Während jeder "normale" Freund/Freundin versucht hätte einen wieder auf den Boden der Tatsachen zu holen, war es mit ihr damals das genaue Gegenteil. Einige Dinge würde ich rückblickend absolut anders machen, andererseits habe ich durch diese toxische Freundschaft einfach auch unfassbar viel gelernt. Und zwar was ich von Freunden erwarte, wie Freundschaften wirklich aussehen und wie man toxische Bindungen beendet. Auch wenn ich dieser ehemaligen Freundin nur das Beste der Welt wünsche, möchte ich für meinen Teil sie nie mehr wieder sehen. Doch eines hat es mich definitiv gelehrt: Bisher hast du jeden noch so beschissenen Tag überlebt und meistens lohnt es sich einfach Standhaft zu bleiben. 


09. Wenn sich die Tür nicht öffnet, ist es nicht die richtige | Schließt sich die eine Tür, öffnet sich eine andere. Ein Spruch den wir wohl schon alle sehr häufig gehört haben. In meinem Fall habe ich in meinen 20er aber oftmals krampfhaft versucht eine Tür zu öffnen obwohl sie einfach doppelt und dreifach verschlossen war. Früher dachte ich einfach noch, dass muss doch jetzt so gemacht werden. Ich muss durch diese Tür, ich muss das jetzt. Und ein Wunder: Es ging nicht. Denn die Tür war zu. Ich konnte damals noch schlecht mit so etwas umgehen. Wenn das Leben nicht glatt gelaufen ist, habe ich oft an mir selbst gezweifelt, was jedoch absoluter Blödsinn war. Heute weiß ich das. Denn wenn die Tür in bestimmten Situationen einfach nicht aufgeht, egal was man macht und tut, ja dann ist es einfach nicht die richtige Tür. Ein Blick nach links und rechts zeigt einem dann oftmals die Tür, die für einen bestimmt ist und wenn man durch diese geht, hat mein ein noch viel besseres und schöneres Ziel in Aussicht. Es gibt schließlich immer einen verdammt guten Grund dafür, warum eine Tür für einen verschlossen bleibt - auch wenn andere eventuell durch diese hindurch gehen können. Seinen eigenen Weg finden ist ein Ding, dass man gerade in den 20ern lernen muss und lernen wird. Und es hilft nichts frustriert zu sein nur weil die Tür verschlossen bleibt. Es gibt andere Türen. Viele andere Türen, die vielleicht sogar viel cooler sind als die, die man denkt hindurch gehen zu müssen. 


10. Das Mindset hat mehr Power als man denkt | Die eigenen Gedanken und das eigene Mindset entscheidet über Erfolg und Niederlage. Ich habe es erst letztens in einem Blogpost erwähnt - es gibt einfach Situationen im Leben, in denen man traurig, niedergeschlagen und sauer sein darf. Aber im Allgemeinen hat positives Denken so viel Macht. Sich auf seine persönlichen Wünsche und Ziele zu fokussieren und negatives in der Welt (bis zu einem gewissen Grad) auszublenden öffnet einem neue Türen, neue Chancen und Gelegenheiten und hat die Macht das eigene Leben zu verändern. 



Auch wenn meine 20er weiß Gott nicht immer einfach waren, bin ich rückblickend sehr dankbar für jede Herausforderung und Erfahrung die ich machen konnte. Denn nur das hat mich zu dem gemacht, die ich heute bin. Ich habe viele Tränen geweint, tief aus dem Herzen gelacht, bin nicht nur einmal gegen eine geschlossene Tür gerannt - aber ich habe gelernt wer ich bin, was ich im Leben will und welche Pläne und Ziele ich für die Zukunft in Angriff nehmen möchte. Ich habe gelernt, dass Familie das Wichtigste im Leben ist und man so viel Zeit wie nur möglich mit ihnen verbringen sollte. Ich habe gelernt, dass es das Wort "Erwachsen sein" in einer gewissen weiße gar nicht gibt und man nicht erwachsen werden muss. Man kann und darf sich das innere Kind beibehalten und das ist vollkommen in Ordnung. Alles ist gut, so lange man wild ist. Habe gelernt, dass das Leben nicht fair ist aber es trotzdem wahnsinnig toll und lebenswert ist und es das ist, was man selbst draus macht. Habe gelernt Pausen zu machen, meinen Dickkopf nicht immer durchsetzen zu müssen und dass Selbstfürsorge Priorität hat. Somit können die 30er ja nur besser werden. 




Was habt ihr in euren 20ern (bisher) gelernt ? 
Erkennt ihr euch selbst in einigen Punkten wieder ?


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