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WW Update - Machst du noch WW ? Benutzt du noch die App ? Wie hältst du dein Gewicht ? Eure Fragen - meine Antworten!

3. September 2020

Hey & Hallo!
Eines der meist angefragtesten Themen auf Instagram (@Justellamaria) ist das Thema rund um WW (Weight Watchers), meine Abnahme, wie ich mein Gewicht halte und alles rund um dieses Thema. Und da ihr euch ein separates Q&A zu diesem Thema gewünscht habt, habe ich euch auf Instagram gefragt welche Fragen ihr so auf dem Herzen habt, die ich bisher noch nicht oder noch nicht ausführlich genug beantwortet habe. Und da wieder einige Fragen zusammen gekommen sind und ihr so großes Interesse an dem Thema habt, gibt es nun mal ein ausführliches gesondertes Q&A dazu, sodass ich die offenen und meist gestelltesten Fragen alle in Ruhe beantworten kann - ohne zeitlichen Rahmen wie in den Insta Stories. Also, bevor das Intro hier noch viel zu lang wird, starte ich jetzt einfach mal. Und hey: Am Ende des Blogposts habe ich noch einen tollen Rabatt für euch parat, bei dem ihr euch die Anmeldegebühr sparen könnt, wenn ihr es auch mit WW probieren wollt.

Wie erwähnt habe ich in meine Insta Stories also die Funktion eingebaut, dass man Fragen stellen kann. Und ihr seid förmlich eskaliert - das zeigt mir einfach, was für ein großes Interesse nach wie vor an dem Thema Abnehmen und Gewicht halten existiert. Ich habe zwar schon sehr oft etwas dazu gesagt und sowohl auf dem Blog gibt es einige Blogposts dazu als auch als Podcast Folgen. Ich habe mal ein paar Links rausgesucht für euch, die ihr auch noch abchecken könnt, wenn ihr euch noch etwas mehr einlesen möchtet und noch mehr erfahren wollt.


BLOGPOSTS

hier ein paar Posts zum nachlesen

September 2019

August 2019

Februar 2019

Oktober 2018


PODCAST

hier sehr aktuelle Folgen zum anhören




Von den Fragen die mich auf Instagram erreicht haben, habe ich jeweils Screenshots gemacht. Diese werde ich jetzt dann gleich aufführen und dann jeweils meinen Senf dazu geben. Ich habe tatsächlich nur die ausgewählt, die sich wiederholt haben und die wirklich mehrere Leute interessiert haben, sonst würde der Umfang sogar den Rahmen eines Blogposts sprengen. Ihr habt so viele Fragen gehabt, dass ich jetzt erstmal versuchen muss das Ganze in eine sinnvolle Reihenfolge zu ordnen, damit man die Zusammenhänge auch versteht.


WW - damals noch Weight Watchers kannte ich schon seit meiner Kindheit. Als pummliges Kind habe ich das sogar schon einmal mit meiner Mama zusammen gemacht. WW hat mich also theoretisch schon lange begleitet. Aber als Teenie und junger Erwachsener war das dann nichts mehr für mich. Ich hab das in meinem Kopf eben so abgestempelt gehabt, dass das Frauen wie meine Mama machen. (Sorry Mama...) aber eben "ältere" Frauen. Ich wollte "coole" Diäten machen, mit "trendigen" Shakes oder die Nicole Richie Diät etc - Aber gebracht hat garnichts, was klar war. Ich war irgendwann mal wieder total verzweifelt (ich glaube es war 2016) und dann hatte ich die Schnauze voll. Habe bisschen gegoogelt und im Internet geschaut und bin immer wieder auf WW gestoßen. Dann habe ich auch gesehen wie viele gleichaltrige und zum Teil jüngere Personen das ebenso machen und dann hat sich mein Bild zu WW total verändert. Kurzer Hand habe ich mich dann einfach eingemeldet. Was sollte schon passieren ? Ich wollte es einfach ausprobieren. Ich habe mich also bewusst dafür entschieden meinen Abnehmweg mit WW antreten zu wollen. Damals wusste ich aber noch nicht, dass das meine letzte große Tat war und dass es damit klappen würde. Also bin ich ganz unverblümt ohne große Erwartungen an die Sache rangegangen. 

Ja, ich mache noch WW. Ich habe mein Wunschgewicht zwar vor über einem Jahr erreicht und könnte glücklicher nicht sein, aber WW ist auch jetzt noch ein großer Teil meines Lebens. Ich mache WW nicht mehr so intensiv und strikt wie während der Abnehmphase, aber ich verwende die App tatsächlich noch täglich. Ich habe 50kg abgenommen - und zu diesem Körper möchte ich nie mehr zurück. Ich gebe mir große Mühe mein Gewicht zu halten und dabei hilft mir WW einfach nach wie vor noch extrem. Daher würde ich sagen, ich mache es immer noch, aber nicht mehr so wie früher - sondern auf meine eigene Art und Weise. Man lernt während der Abnehmphase einfach so unfassbar viel dazu und entwickelt dann so seine eigene Art und Weise wie die App einem weiterhin behilflich sein kann.

Eigentlich habe ich es komplett alleine durchgezogen. Ich hatte keinen "Abnehm Buddy" oder jemanden in meinem direkten und privaten Umfeld, der das mit mir zusammen und zeitgleich angegangen ist. Mich hat zwar jeder aus meinem privaten Umfeld unterstützt und mir geholfen meine Ziele zu erreichen, aber niemand der direkt an meiner Seite stand. Aber das war auch gar nicht schlimm. Denn ich habe das ja unbedingt machen wollen und habe es für mich gemacht. Und für ein bisschen Motivationsansporn gibt es in der App eine wirklich riesige und echt tolle Community mit der man sich austauschen kann. Aber auch auf Instagram gibt es ganz viele inspirierende WW-Profile an denen man sich orientieren kann und sich Motivation holen kann. 

Nein, shame on me! Ich habe die ersten 25kg sogar ganz ohne Sport abgenommen. Ich weiß, dass ist nicht gut und meine Haut hat es mir auch absolut nicht gedankt. Bei meiner Ernährungsweise haben die ersten 25kg auch ohne Sport echt gut geklappt, danach ist es dann schwierig geworden und ich habe gemerkt, dass ich Sport in meinen Alltag integrieren muss, da sonst nichts mehr weiter geht. Ich möchte definitiv nicht sagen, dass ihr keinen Sport machen müsst oder sollt - aber ich möchte euch an die Hand geben, dass es auch ohne möglich ist. Gerade zu Anfangs war mein Gewicht einfach so hoch, dass mir jeder Sport und jede zusätzliche Bewegung nicht nur alle Energie geraubt hat, sondern einfach auch weh getan hat. Es war einfach unfassbar anstrengend dieses Gewicht erst einmal ins Laufen zu bringen, wenn ihr versteht was ich meine. Mir hat alles weg getan, ich habe alle Gelenke so krass gespürt und ich konnte das am Anfang einfach nicht. Es ging irgendwie nicht. Aber das war mein ganz persönliches Problem. Ich habe schon oft Frauen gesehen, die wesentlich mehr auf den Hüften hatten und eine Sport Performance an den Tag gelegt haben, die ich heute noch nicht mal ansatzweise so hinbekomme. Aber nachdem die ersten 25kg runter waren habe ich gemerkt, es klappt langsam. Ich konnte mich besser bewegen, hatte nicht mehr solche Schmerzen und konnte es dann langsam aber sicher immer mehr in meinen Alltag einbauen. Zum heutigen Zeitpunkt bin ich sportlich gesehen nicht so gut dabei. Ich hatte jetzt eine sehr lange Phase in der echt nichts passiert ist. Ich mache sehr gerne Anti-Stress Yoga und Stretching Übungen, aber das ist ja kein richtiger Sport. Zwar auch anstrengend, aber kein Sport. Seit ein paar Wochen bin ich allerdings wieder aktiver dabei Workouts auf YouTube zu machen und mache aktuell auch gezielte Booty Workouts. Ich möchte das definitiv mehr und gerne auch dauerhaft in meinen Alltag integrieren und gerne 2-3 Workouts pro Woche mache. 

Ich habe mich bewusst dafür entschieden, dass ich WW nur online machen möchte. Ich habe allerdings wirklich lange überlegt. Denn wenn man die Möglichkeit nimmt zu Treffen zu gehen, dann hat man einen zusätzlichen Ansporn. Schließlich möchte man bis zum nächsten WW-Treffen weniger wiegen und hat eine Art Kontrollsystem hinter sich stehen. Ich kenne es nur zu gut, dass man sich manchmal einfach selbst bescheißen möchte und dann ab und zu Dinge nicht so ernst nimmt. Daher habe ich überlegt ob ich zu Treffen gehen soll. Ich muss aber sagen, dass es für mich ganz persönlich besser war, dass ich mich nur für die Online Variante entschieden habe. Ihr wisst ich arbeite viel und lang und ich habe alle Kraft die ich habe dafür aufgewandt abzunehmen und wollte mich nicht auch noch zeitlich einschränken lassen, dass ich zu gewissen Tagen an gewissen Uhrzeiten zu einem Termin muss. Das hätte mir persönlich nur eine Zusatzlast aufgebürgt und ich kenne mich - ich hätte viel schneller aufgegeben, wenn ich zu den Treffen hätte gehen "müssen" und wöchentlich gesehen hätte, dass sich am Anfang nicht so viel tut. Von zu Hause aus konnte ich das ganz alleine in meinem Tempo machen und musste mich innerlich nur vor mir selbst rechtfertigen und hatte den Druck nicht zum WW Treffen abgenommen haben zu müssen. Wer allerdings diesen Tritt von Außen braucht, sollte sich definitiv die Möglichkeit mit den Treffen vor Ort überlegen. 


Erst einmal gar nicht. Sicherlich nicht die Antwort, die man darauf jetzt hören wollte. Ich habe mit WW gestartet und habe ca 3-4 Monate extrem mit mir selbst, dem Programm und der App gekämpft. Das System ist leicht verständlich und echt nicht schwer, aber ich habe wirklich einige Zeit gebraucht um mich einzufinden. Nach den ersten 3 Monaten hatte ich sogar aufgegeben (ganz großer Fehler!). Denn stressbedingt und durch emotionalen Ballast in der Arbeit habe ich dann nämlich nochmal insgesamt über 10kg extra dazu bekommen. Ich habe dann erneut gestartet und mich wirklich zusammen gerissen. Ich habe mir Zeit gegeben, habe immer weiter gemacht und einfach gemacht, gemacht, gemacht. Nach ein paar Monaten habe ich dann zufällig irgendwann festgestellt, hey es funktioniert ja doch. Es klappt auf einmal und dann war ich so richtig dran im Programm. Ich bekomme oft Nachrichten auf Insta in denen mir Mädels erzählen, dass es mit WW bei ihnen nicht klappt, dass sie schwer ins Programm finden und aufgeben wollen oder aufgegeben haben. Und das ist ein großer Fehler. Ihr steht damit definitiv nicht alleine da! Auch ich hatte sehr, sehr große Anfangsschwierigkeiten - über ein paar Monate hinweg. Aber Abnehmen ist nun mal eben nicht einfach. Das einzige was hilft ist Konsequenz & Disziplin. Man muss einfach dran bleiben, auch wenn es sehr schwierig ist. Und irgendwann stellt man dann einfach fest, dass es ja doch klappt. Es dauert bis man sich einfindet, aber wenn man es dann geschafft hat, dann ist WW unfassbar unterstützend. Nur Mut! 

Sowohl als auch. Mein persönlicher großer Vorteil war, dass ich während meiner Abnehmphase alleine gewohnt habe. D.h. ich musste so oder so jeden Tag nur für mich kochen und konnte dann auch gezielt so Rezepte aus der WW App und den tollen WW Büchern verwenden ohne das jemand hinter mir stand und gemeckert hat, dass zu viel Gemüse im Rezept ist oder dass mehr Kohlenhydrate rein sollen. Mein Freund ist und war während meiner gesamten Abnehmphase (und auch jetzt nicht) nie auf Diät - hat er auch nicht nötig. Daher war es für mich was das angeht etwas leichter als für Personen die Zusammenleben und für beide oder gar eine ganze Familie kochen müssen. An Tagen (oder zB am Wochenende) an denen wir zusammen gegessen haben, habe ich mir dann schon öfters mal etwas anderes zubereitet. Oder wenn es zB Nudeln gab, habe ich mir zusätzlich Gemüse gedämpft und dann nur die Sauce und eine Handvoll Nudeln gegessen. Ich habe größtenteils versucht aus dem was da war (mein Freund ist bei uns der Koch) eine kalorienärmere Variante zu zaubern die mehr WW konform ist. Heute ist es auch noch oft so, dass wenn ich mal etwas koche, dann mache ich für ihn meistens noch zusätzlich Nudeln oder schmeiße noch ein bisschen mehr Einlage in den Salat mit hinein. Das Ding ist, man muss selbst im Kopf bereit dafür sein. Es darf einem vom Kopf her nichts ausmachen, wenn der Partner neben einem sitzt und sich zB eine Pizza reinschaufelt und man selbst nur mit Gemüse oder Salat oder sonst etwas da sitzt. Man muss sich von solchen (boah das was der hat will ich auch) Gedanken einfach frei machen. Außerdem hatte man die letzten Jahre genug Pizza & Co. und kann sich jetzt ja mal zusammen reißen. So war dann immer mein Gedankengang. Ist definitiv nicht leicht! Aber es ist machbar. Man kann es schaffen. 

Ja zu beidem! Ich hatte unfassbar viele Downphasen. So viele,  dass ich nicht mal mehr sagen könnte wie viele es tatsächlich waren. Aber ich war dennoch echt recht strikt. Das erste ganze Jahr war ich super strikt. WW ermöglicht es einem, dass man Alltagsrezepte mit Nudeln und anderen Kohlenhydraten ganz normal weiter essen kann. Aber ich muss sagen, dass ich im ersten Jahr so strikt war, dass es bei mir vielleicht 2-3x bloß Nudeln oder Dinge dieser Art gab und ansonsten habe ich sehr viel auf gedämpftes Gemüse, Fisch und zB Tatar gesetzt. Einfach fettarme Sachen und nur eine sehr, sehr kleine Kohlenhydrat Beilage. Ich habe da unfassbar strikt drauf geachtet und ja, mir hat im ersten Jahr vieles gefehlt was Essen anging aber ich wollte einfach was reißen. Ich wollte Kilo für Kilo runter haben und habe es mir selbst einfach nicht erlaubt zu sündigen oder sonstiges. Wobei sündigen das falsche Wort ist, denn bei WW sündigt man nicht. Man kann ganz normal Pizza und Pasta essen - man muss nur in seinen Punkten bleiben. Aber das wollte ich einfach nicht, versteht ihr ? Erst nachdem das erste Jahr rum war und schon über 30kg habe ich dann angefangen, auch wieder normalere Gerichte zu essen und mir mehr zu gönnen - aber dennoch eben nach wie vor innerhalb meiner zugeteilten Punkte. Ich bin nie - keinen einzigen Tag - über meine Punkte hinausgeschossen. Ich habe auch keine Wochenpunkte oder sonstiges gespart und dann am Wochenende verbraten. Ich war wirklich sehr strikt und hart zu mir. Vielleicht auch nicht der richtige Weg, aber ich habe das. einfach gebraucht. Denn ich kenne mich, wenn ich Ausnahmen mache, dann verliere ich ganz schnell wieder den Boden unter den Füßen und das klappt für mich einfach nicht. 

Ja unfassbar! Ich wäre unfassbar gerne ein Mensch, der Sport als Ausgleich zum Arbeitsalltag braucht. Der Sport macht, weil man den Drang verspürt sich bewegen zu wollen aber ich bin von Geburt an wohl eher ein geborener Couchpotato. Ich zwinge mich zum Sport, weil ich weiß, dass es für meine Gesundheit wichtig ist und für meine körperliche Fitness. Ich mache das nicht, weil ich es möchte sondern immer das Gefühl habe, dass ich muss. Aktuell arbeite ich daran an einen Punkt zukommen an dem ich Sport einfach mache, weil es auf dem Plan steht und mich nicht dazu zwingen und extrem aufraffen muss. Das wäre auf jeden Fall noch ein Ziel für 2020 für mich oder meinetwegen auch für 2021. Aber Hauptsache ich komme irgendwann an den Punkt wo ich dem Sport machen gegenüber neutral eingestellt bin und es mich nicht so Überwindung kostet. 

Nein! Würde ich jetzt noch mal am Anfang stehen würde ich alles ganz genauso machen. Ich wäre weiterhin sehr strikt und streng zu mir selber und würde alles einfach ganz genauso handhaben. Vielleicht würde ich mich dazu zwingen von Anfang an Sport zu machen - damit meine Haut (so wie jetzt eben) nicht gar so schlaff wird und besser mitarbeiten kann im Abnehmprozess. Aber was Ernährung angeht, würde ich alles so beibehalten und noch einmal ganz genauso angehen. 

Letztlich ca. 1,5 Jahre. Eher knapp unter 2 Jahren. Was eigentlich eine ziemlich kurze Zeit für 50kg ist, wie ich finde. Die aller letzten 20kg waren sehr schwierig. Die ersten 30kg gingen schon wesentlich besser und konstanter, aber die restlichen waren dann schon sehr hartnäckig, weshalb es sich hinten raus dann auch etwas gezogen hat. Aber ich muss sagen, dass es zwei sehr schwierige und  gefühlt auch sehr lange Jahre waren, aber es waren die besten zwei Jahre meines Lebens! Denn sie haben es mir ermöglicht, dass ich Stand jetzt so glücklich und zufrieden bin wie noch nie in meinem Leben zu vor. Und hätte es 3 oder 4 Jahre gedauert, hätte ich es ebenso durchgezogen. 

Ich verwende nach wie vor die WW App und tracke mein Essen auf Wochenbasis. Ich trage nicht jede Mahlzeit ein, aber möchte dennoch einen Überblick haben. Ich wiege mich nach wie vor 1x die Woche und kontrolliere. Für manche vielleicht jetzt etwas too much, aber wer einmal so ein krasses Kampfgewicht hatte wie ich, der wird verstehen, dass man um das Gewicht zu halten eben öfters mal kontrolliert. So sehe ich, ob ich mal wieder am Wochenende zu sehr über die strenge geschlagen habe und in der kommenden Woche mehr auf Kohlenhydratärmeres Essen setzen muss. Ich bewege mich +/- 1kg bei 60kg Körpergewicht und dabei soll es auch bleiben. Ich esse dennoch derzeit alles was ich mag - egal ob Pizza, Nudeln etc. Ich esse mittlerweile wieder ganz normal - achte nur auf die Portionsgröße meines Essens. Und das wöchentliche Wiegen hilft mir dabei zu kontrollieren, ob die Portionsgröße so passt. Was mir ebenso hilft, gerade dann wenn ich etwas über die Strenge geschlagen habe, sind Shakes und das Porridge von Shape Wort. Die Sachen schmecken nicht nur total lecker, sondern sind auch kalorienreduziert (sogar das Porridge), sodass man sein Gewicht leichter halten kann. Einfach mal eine normale Mahlzeit durch ein Produkt von Shape World ersetzen und schon hat man wieder Kalorien eingespart. 


Ich würde sagen nein. Ich bin nicht mehr so strikt, da ich alles Essen was ich möchte. Was sich durch die Abnehmphase verinnerlicht hat ist, dass meine Mahlzeiten ausgewogen sind und wenn es heute zB Pizza gibt, dann gibt es Morgen Salat oder gedämpftes Gemüse. Ich verbiete mir nichts und daher brauche ich auch keine Cheat Days. Ich achte stets darauf, dass ich pro Tag alle wichtigen Nährstoffe zu mir nehme und ausgewogen esse. Einfach für ein gesundes Körpergefühl, reine Haut und weil ich mich einfach besser fühle, wenn ich nicht zu oft solch schwere Sachen esse. Aber wenn ich bock auf Pizza oder Pommes habe, dann gibts das einfach. Und bisher läuft dieses Konzept bei mir seit ca. 1 Jahr sehr gut. 

Im ersten Jahr der Abnehmphase gar nicht. Wirklich gar nicht. Glaubt ihr mir jetzt vielleicht nicht, aber habe ich nicht. Ich habe mir mal einen Obstsalat oder ähnliches gegönnt, wenn ich Lust auf Süßes hatte und es noch in mein Punktebudget gepasst hat. Aber ich habe keine Pizza gegessen, keine Schokolade oder Chips. Das gabs im ersten Jahr bei mir einfach nicht. Ich kenne mich, ich kann mich da schwer zügeln und kann es nicht bei einer Handvoll Chips belassen - daher habe ich beschlossen, so etwas komplett von meinem Plan zu streichen, da ich sonst den Faden verliere und wieder am Anfang stehe. Ab dem zweiten Jahr habe ich mir das dann schon öfters Mal gegönnt. Also auch immer nur dann, wenn ich pro Tag noch entsprechende Punkte übrig hatte um mir Chips oder Schokolade erlauben zu können. Ich schätz mal so über den Daumen gepeilt, 1-2x pro Woche gabs sowas dann auch schon mal. Es gab sogar ein paar wenige Tage an denen ich zB extra weniger zu Abend gegessen habe, damit ich mehr Chips vor dem Fernseher snacken kann. Eigentlich total dämlich, aber auch solche Tage hatte ich zwischendrin. Aber die habe ich nicht oft durchgehen lassen. 

Das kann ich so gut nachvollziehen. Mich hat das Abnehmen selbst auch so viel Kraft und Energie gekostet. Gerade im ersten halben Jahr. Es war so unfassbar anstrengend und ich habe mich körperlich auch oft ausgelaugt gefühlt. Nicht weil es mir an Nährstoffen oder etwas gemangelt hätte, sondern weil ich es einfach schwierig und strengend gefunden habe. Ich habe sogar dann oftmals den Haushalt am Anfang noch links liegen gelassen, weil ich mich dazu nicht mehr aufraffen konnte. Es ist sehr anstrengend abzunehmen auch auf körperlicher Ebene und man muss erst lernen alles richtig zu kombinieren und seine Energie richtig zu verteilen. Aber es wird besser. Nach den ersten schwierigen Monaten wird es immer besser und irgendwann ist dieses Gefühl dann auch weg. Was mir da aber immer ganz gut geholfen hat war, sehr viel zu trinken. Genug Flüssigkeitszufuhr hat mir persönlich immer gut Energie gegeben. Vielleicht ja auch ein kleiner Tipp für dich.


Zum jetzigen Zeitpunkt esse ich alles, aber natürlich entsprechend dann auch in Maßen wenn wir jetzt von sehr, sehr kalorienhaltigen Dingen sprechen. Während der Abnahme habe ich vor allem im ersten Jahr sehr streng darauf geachtet was ich esse. Da habe ich mir einiges verboten. So Dinge wie Pizza, Pommes, Döner etc. - also so Fast Food Zeug sowie auch Süßkram wie Schokolade, Gummibärchen, Chips etc. habe ich komplett gar nicht gegessen und mit tatsächlich vollends verboten. Das habe ich dann erst ab dem zweiten Jahr wieder "eingeführt" - aber auch da natürlich immer nur eine sehr kleine Menge. Ihr müsst verstehen, dass von nichts auch nichts kommt. Und ich bin ein Typ Mensch der sich bei solchen Dingen leider einfach sehr schwer beherrschen kann und dann zu schnell über stränge schlägt. Ich fahre tatsächlich besser damit, es erst gar nicht zu kaufen im Supermarkt und somit auch nicht damit konfrontiert zu werden. So Dinge wie Reis, Nudeln, Kartoffeln etc habe ich jedoch durchweg gegessen. Allerdings eher als eine Art Beilage und nicht zB eine Portion Spaghetti Bolognese. Ich habe schon stark darauf geachtet, diese Dinge nur als "Luststiller" als Beilage zu essen und nicht als vollständige Portion. 

Diese Frage bekomme ich oft und um es kurz zu beantworten. Ich habe aus Stress, aus Frust und aufgrund zu viel Belastung immer mehr gegessen. Ich habe das Essen als eine Art Belohnungsystem betrachtet und mich damit in vielen Bereichen "getröstet". Leider muss ich ehrlich zugeben, dass ich gefühlt schon mein ganzes Leben lang ein komisches und nicht normales Verhalten zu Essen hatte. Durch WW konnte ich erst lernen ein gesundes Verhalten zu Essen in meinen Alltag zu integrieren und habe das so verinnerlicht, dass ich jetzt auch ganz anders mit Essen umgehe. Die konkreten Gründe und den Werdegang bis zum finalen Ausgangsgewicht von 110kg habe ich zB auch einmal sehr ausführlich in der Podcast Folge "03. Meine 50kg Abnahme & Body Confidence" besprochen. Wer die Folge noch nicht kennt, kann da sehr gerne mal reinhören. 

Ja! Einfach nur ja! Nicht nur weil ich 50kg abgenommen habe, sondern weil ich jetzt auch endlich das Gewicht habe, von dem ich schon mein ganzes Leben lang geträumt habe. Ehrlicherweise wiege ich sogar 5kg weniger als ich mir immer erträumt hatte. Laut BMI-Rechner und all den Dingen die eigentlich eh nicht so wichtig sind, habe ich mir immer ausgerechnet und gewünscht, dass ich unbedingt irgendwann einmal 65kg wiegen möchte. Dass das mein absolutes Traumgewicht wäre und  hatte das auch immer stets vor Augen. Nun bin ich seit über einem Jahr bei meinem aktuellen Gewicht von 60kg angekommen und könnte daher nicht glücklicher sein. Mein größter Wunsch im Leben (ja ist wirklich so, klingt dumm, aber ist so) war es immer, dass ich noch vor meinem 30. Geburtstag mein Wunschgewicht erreiche. Ich wollte zumindest einmal in meinem Leben schlank sein und habe mir das als Ziel für - vor - meinem 30. Geburtstag gesetzt. Rückblickend betrachtet hätte ich das schon viel früher so durchziehen sollen und müssen, denn dann wären meine 20iger vielleicht ganz anders verlaufen. Aber nichts desto trotz bin ich unheimlich glücklich mit dem aktuellen Körpergefühl und weiß, dass ich damit auch meiner körperlichen Gesundheit einiges Gutes getan habe. 

Nein, keine einzige. Ich habe mir das strikt nicht erlaubt. Ich kenne mich und meinen Körper zu gut. Schon ein Tag Pause hätte mir alles kaputt gemacht. Ich war gefühlt mein Leben lang immer auf Diät und es ist oftmals daran gescheitert, dass ich zu oft/viele Cheat Days eingeplant habe, dass ich zu oft Ausnahmen gemacht habe und die Abnahme mal 1-2 Wochen (aufgrund von Urlaub etc) pausiert habe. Das habe ich mir bewusst komplett verboten. Einfach aus dem Grund weil ich weiß, dass ich einfach nicht fähig bin/war wieder strikt ins Programm zu finden und weiter zu machen. Viele sagen zwar immer man soll im Urlaub mal Pause machen etc und dass der Urlaub dafür da wäre aber nein - für mich funktioniert das einfach nicht. Mag bei anderen klappen aber Ausnahmen und Pausen waren für mich immer schon der erste Schritt zum Scheitern. Und da ich es dieses Mal endlich durchziehen wollte habe ich die Arschbacken zusammen gekniffen und habe keine Pausen gemacht. 

Ich habe mein Ziel jetzt vor über einem Jahr erreicht und mache WW immer noch als abgeschwächter Version. Ich kann zum Stand jetzt noch nicht sagen wie lange ich das noch so durchziehen werde. Die Chance steht gut, dass es noch einige Jahre so weiter laufen wird. Ich nutze das einfach als eine Art Kontrolle um nicht wieder plötzlich festzustellen, dass ich 10kg mehr auf den Rippen habe und mich dann frage wo die bloß her kommen. WW hilft mir aktuell so gut dabei mein Gewicht zu halten und bei noch vielem mehr, deshalb mache ich es auch noch weiterhin. Ich kann auf allgemein nur empfehlen, nicht sofort damit aufzuhören wenn man ein Ziel erreicht hat, sondern es noch ein Weilchen zu machen und sein Gewicht damit zu tracken. Wie lange dieses Weilchen sein wird, kann dann nur jeder für sich selbst entscheiden. 


Definitiv das Gewicht halten. Abnehmen kostet zwar so viel Fleiß, Disziplin, Tränen & Schweiß - aber das Gewicht zu halten ist die Königsdisziplin wie ich immer so schön sage. Es passiert nicht selten, dass man sich auf dem Erreichten und auf seinem Erfolg ausruht und schwupps hat man wieder einige Kilos drauf. Altbekannter Jo-Jo-Effekt. Klar empfindet das jeder anders, aber wer abnimmt und das aus einem bestimmten Grund und mit vielleicht sogar einem höheren Ausgangsgewicht, der möchte nie mehr dahin zurück wo er einmal war. Und das beizubehalten was man erreicht hat, empfinde ich selbst als schwieriger. Man gönnt sich nun mehr und muss wirklich darauf achten nicht über die Strenge zu schlagen und die Balance zu halten. 

Einen klassischen Jo-Jo Effekt hat mein meistens dann,  wenn man irgendwelche Crash-Diäten macht. Diäten/Kuren in denen man eine gewisse Zeit lang die Kalorien extrem runter schraubt (zB durch Saft- oder Shake Kuren, Kohlsuppen Diät, keine Kohlenhydrate etc). Denn sobald man 1-2 Tage danach dann wieder etwas normaleres isst (und dann muss es nicht mal Pizza oder so etwas sein, da reicht dann schon zB eine Portion Kartoffeln), hat man am Tag darauf wieder zugenommen. Von Crash Diäten halte ich nichts - find ich nur gut, wenn man für ein bestimmtes Event wie Hochzeit etc kurz vorher noch mal 2-3kg abnehmen möchte. Aber um sein Gewicht dauerhaft und nachhaltig zu reduzieren muss man einfach eine Ernährungsumstellung machen und einen neuen Alltag und eine neue Beziehung zu Essen entwickeln. Das bedeutet viel Kraft, Disziplin und auch viel Zeit - aber es ist einfach das einzig wahre. Und genau dann, wenn du dieses Essverhalten verinnerlicht hast, dann klappt es auch mit dem Anti-Jojo-Effekt. 

Ich habe unendlich viele Male vor dem Spiegel gestanden und habe mich geärgert, geekelt und geschämt. Unendlich viele Male. Ich wusste immer, dass es jetzt reicht und ich was machen muss. Aber der finale Klick kam tatsächlich beim 101. Mal in den Spiegel schauen. Ich habe mich im Spiegel gesehen, habe mich gewogen und habe ein weitere 10kg Grenze geknackt (damals 110kg) und ich habe geweint. Geweint, geweint, geweint. Okay das trifft es nicht ganz. Ich habe geheult und zwar richtig laut. Ich habe geschluchzt und Geräusche gemacht wie jemand der wohl gerade aufgespießt worden ist. Da war es dann vorbei. Nachdem ich mich 2-3 Stunden im Bett ausgeheult habe, hat es Klick gemacht und ich bin aus dem Bett aufgestanden und habe losgelegt. Ich habe mich so oft und jahrelang gefragt, warum ich so bin wie ich bin. Und warum ich Essen nicht einfach nur als Nahrungszufuhr sehen kann, sondern so ein krankes Verhältnis über die Jahre entwickelt habe. Ich wusste, dass ich alles falsch mache. Und ich wusste, dass mir das gesundheitlich extrem schadet - aber ich habe es nicht sein lassen. Warum der Klick in meinem Kopf an diesem einen Tag da war und funktioniert hat - ich weiß es nicht. Meine Wünsche wurden wohl vom Himmel erhört. Ich weiß es wirklich nicht, aber es war der finale Klick der mir endlich geholfen hat. 


Ich würde nichts anders machen. Ich würde nur viel früher damit beginnen. Ich bin so glücklich mit allem wie es gelaufen ist - auch wenn ich so viel geweint habe, solche Schmerzen hatte, oft körperlich total am Arsch war und mir so vieles verbieten musste. Ich würde nichts anders machen. Ich würde es genauso wie jetzt immer wieder durchziehen. Nur eben diesmal früher. Ich würde nicht warten bis die Waage kurz vorm Error steht, sondern viel früher die Reißleine ziehen. 


Du antwortest quasi schon für mich auf deine Frage. Mein Leben hat sich dahin gehend verändert, dass ich jetzt selbstbewusst und happy bin. Es war anstrengend dick zu sein. Nicht nur körperlich sondern weil ich mich immer unwohl gefühlt habe. Und damit einhergehend habe ich auch immer versucht mein Fett zu verstecken (natürlich erfolglos). Wo hätte ich es auch Hinpacken sollen ? Ich liebe es Fotos zu machen und zu shooten und ich habe jedes Bild von mir gehasst. Die Bilder ansich wären cool gewesen, aber mein Körper hat alles versaut. Ich habe mich nicht getraut unter Leute zu gehen, weil ich immer überall die dickste war. Egal wo. Ich war mit Abstand immer die dickste - immer und überall. Ich hatte mich zu Letzt, als ich mein Kampfgewicht hatte, so sehr geschämt. Bin daher gekommen wie einer von den Flodders, weil nichts aus dem Kleiderschrank mehr gepasst hat - nicht mal ein Kartoffelsack hätte noch gepasst. Ich war schon immer jemand der an Mode sehr großes Interesse hatte - aber konnte es nie ausleben, da ich in nichts reingepasst habe was mir gefallen hat. Hab fast ausschließlich nur schwarz getragen, denn schwarz "kaschiert". Meine Oberschenkel haben so krass aneinander gerieben, dass ich mir selbst mit einer Hose einen Wolf gelaufen habe. Wenn ich im Urlaub am Strand war, bin ich ausnahmslos mit dem Handtuch umhüllt zum Wasser gegangen, damit ja niemand auf dem Weg dorthin meinen Schwabbelbauch sieht. Wenn in meinem Haus damals der Aufzug kaputt war, dann habe ich eine halbe Stunde in den 4. Stock gebraucht, da ich nach jedem Absatz 10 Minuten Pause machen musste. Ich habe mir mit so vielen Dingen unfassbar schwer getan, klar, meine Gelenke mussten extrem viel Gewicht tragen.  Ich war so unglücklich und das für einen so langen Teil meines Lebens - und jetzt: Jetzt ist alles vorbei! Es ist wie eine Art Erlösung in so unfassbar vielen Bereichen und ich bin so glücklich! So glücklich! Und das Glück macht einen Selbstbewusst. Ich kann jetzt endlich mein wahres Gesicht zeigen, traue mich mein wahres Gesicht zu zeigen und genauso zu sein, wie ich eben bin. Ich habe früher immer versucht "die nette fette zu sein". Kennt ihr den Spruch ? Wenn schon fett, dann wenigstens nett. Aber jetzt bin ich einfach so wie ich bin und lass das auch total raus, haha. Die Abnahme und mein finaler Klick haben mir jetzt endlich das ermöglicht wovon ich Jahre geträumt habe. Ich bin zwar immer noch schnell außer Puste, da meine Kondition einfach am Arsch ist, aber das bekomm ich noch hin. 

Vieles und alles. Ich weiß gar nicht wo ich da anfangen soll. Ich habe jetzt ganz andere Möglichkeiten über die ich so glücklich bin. Wenn ich shoppen gehe, kann ich mir die Kleidungsstücke aussuchen die mir gefallen und meinen Vorstellungen entsprechen und muss nicht auf das zurück greifen was in XXL noch da ist. Ich kann auf dem Schoß von meinem Freund sitzen ohne ihm die Oberschenkel zu brechen (nicht dass das jemals passiert ist, aber das habe ich früher nie gemacht aus Angst es wäre der anderen Person zu schwer). Ich habe ein riesiges Stück Lebensfreude geschenkt bekommen von dem ich dachte, dass ich es komplett verloren habe. Ich bin gerne unterwegs, bin offener geworden und so viel selbstsicherer. Ich weiß jetzt zu was ich fähig bin, was ich erreichen kann, was ich meistern kann und bin sehr stolz auf mich selbst. Ich mache jetzt alles was ich will. Alles. Ganz egal wie es andere finden oder was andere dazu sagen - endlich bin ich nicht mehr so eingeschränkt und bin endlich glücklich. 

Da hast du vollkommen recht. So lange man glücklich ist und sich wohlfühlt, ist man sowohl in einer Größe XS als auch in einer XXL schön. Definitiv! Und das habe ich auch nie in Frage gestellt. Jeder hat eine gewisse Ästhetik und es gibt so unfassbar wunderschöne und sexy Plus Size Frauen. Aber da ich hier nur von mir persönlich sprechen kann, kann ich sagen: es hätte für mich keine andere Wahl gegeben. Ich war zu Tode betrübt, verängstigt, eingeschüchtert und habe mich selbst immer mehr gehasst. Ich habe mich zu Hause verbarrikadiert, ich habe mich geschämt und war mit allem und jedem unglücklich. Allen voran mit mir selbst. Und an diesem Punkt gibt es kein "man ist mit jedem Gewicht schön" - denn das hat auf mich und mein Inneres nicht zugetroffen. Wenn man an einem Punkt ist an dem man sich selbst hasst und das Spiegelbild nicht mehr ertragen kann, dann gibt es nur den einen Ausweg - und zwar, etwas zu verändern. Aber jeder der sich in seinem Körper wohlfühlt und happy mit sich und seinem Leben ist, kann und darf genauso sein und bleiben wie er ist! Ich will niemandem das Bild vermitteln, dass man nur schön und glücklich ist, wenn man schlank ist. Auf gar keinen Fall - aber für mich persönlich, in meinem Körper, ist es einfach so. Und gelohnt ist schon gar kein Ausdruck mehr für das, was es ist. Ich bin endlich wieder glücklich und habe meine Lebensfreude wieder gefunden die ich so viele Jahre nicht mehr hatte. Also ja! Es hat sich gelohnt.  Doppelt und dreifach. 

Sehr schwierig war es für ihn. Er hatte mich damals kennen gelernt, da habe ich 75kg gewogen. Das weiß ich noch so genau, weil das gaaaaanz früher immer mein Höchstgewicht war. So mit 15/16. Und zu dem Zeitpunkt als wir uns kennen gelernt haben (ich war 21) hatte ich ein bisschen abgenommen und hatte diese 75kg wieder erreicht. Ich habe mich damals wohl gefühlt mit dem Gewicht und fand es gut so. Auch wenn es für eine Körpergröße von 1,67cm nicht das "Normalgewicht" laut BMI war. Aber mir ging's gut, also war mir der BMI egal. Über die Jahre hinweg habe ich immer mehr zugenommen und das ist ihm natürlich aufgefallen. Aber er hätte sich nicht rausgenommen, mir das auf eine böse Art und Weise zu sagen. Klar ist es ihm aufgefallen und toll fand er es jetzt nicht unbedingt. Ich bin ehrlich zu euch, er fands scheiße. Er hat mir das auf wirklich nette und verständnisvolle Art auch 2-3x gesagt. Aber er ist nicht der Typ Mensch der mich deswegen weniger geliebt hätte oder "nur" deswegen Schluss gemacht hätte. Letztlich macht mich als Mensch ja mehr aus als das was die Waage sagt. Aber ich habe mich mit zunehmendem Gewicht auch als Mensch verändert da ich immer trauriger, verbitterter und lustlos geworden bin. Ich hatte keinen Spaß mehr am Leben und war einfach down. Aber er hatte immer versucht mir zu helfen, mir beizustehen und mich mit allem zu unterstützen. Aber all das hat nicht geholfen bis zu dem Zeitpunkt, als es bei mir selbst im Kopf geklickt hat. Die große Abnahme hatte ihn einerseits natürlich gefreut - immerhin habe ich während unserer Beziehung 35kg zugenommen. Aber er sagt mir jetzt auch immer noch hin und wieder, dass ich gerne wieder 10kg zunehmen kann. Aber no Way! Haha! Ich mache das ja nicht für wen anders, sondern nur für mich. Und ich fühl mich mit 60kg wohl so wie es ist und würde auf gar keinen Fall nochmal 10 wieder dazu haben wollen. Aber um die Frage noch final zu beenden, er ist sehr stolz auf mich und sagt mir das immer wieder. Er freut sich mit mir, dass es mir nun so viel besser geht und ich wieder glücklich mit mir selbst bin. Das kommt letztlich ja auch ihm zu gute. Happy wife, happy life - you know ?! 


Ich hatte keinen Abnehmpartner oder jemanden der mir direkt unterstützt hat. Alle mir nahestehenden wussten es, ich habe es auch 1000x gesagt, damit mich ja keiner in Versuchung führt. Und dadurch, dass alle bescheid wussten, dass ich wirklich jetzt abnehmen will (und auch muss) haben mich natürlich dahin gehend alle unterstützt. Mein Freund zB dahin gehend, dass wir nicht mehr so oft Essen gegangen sind wie noch früher, meine Eltern dahingehend, dass sie mir extra was gekocht bzw zu Essen gemacht haben, wenn ich zu Hause zu Besuch war und meine Freunde haben auch darauf geachtet, dass sie jetzt keinen Süßkram vor mir essen und mich damit nicht neidig machen. Hätte mir wahrscheinlich nichts ausgemacht, weil ich im Kopf einfach strikt dabei war, aber sie haben es nur gut gemeint. Also zu sagen haben mich dann doch auch alle unterstützt die mit mir zu tun hatten, aber gerockt hab ich das Ding letztlich natürlich alleine. Denn der eigene innere Schweinehund ist das schlimmste. Aber den hatte ich einfach an einer Autobahnausfahrt festgekettet und zurück gelassen. Habe ihm beim wegfahren noch zugewunken und "auf nimmer wieder sehen" gesagt. 

Auch mein Laster! Nach wie vor. Während dem ersten Abnehmjahr habe ich mir das einfach komplett verboten. Habe das im Supermarkt erst gar nicht gekauft bzw habe das Regal komplett vermieden und bin wie mit Scheuklappen daran vorbei gelaufen. Denn ich liebe Süßkram und während einer Abnehmphase hätte mir das nicht gut getan, da ich mich nicht wirklich beherrschen kann. Habe ich ja jetzt schon öfters erzählt. Für eine gewisse Zeit komplett verbieten hat mir persönlich dabei einfach am besten geholfen. Ich bin dann auch oft auf Obst ausgewichen zB Trauben und Bananen, wenn ich total große Lust auf Süßes hatte. Nicht nur gesünder sondern auch eine echt gute Alternative - auch wenn es natürlich nicht das gleiche ist. 

Was das Gewicht angeht, tue ich mir im Alltag extrem viel leichter! Allein schon was zB das Treppensteigen angeht. Meine Kondition ist zwar allgemein etwas am Arsch, aber es fällt mir viel leichter. Ich habe auch nicht mehr so starke Gelenkschmerzen zB in den Knien wie früher. Es ist einfach eine große Erleichterung für meinen Körper und für mich, dass er 50kg weniger in der Gegend rumschleppen muss. Das ist eine Menge die ich nicht einmal mit den Händen/Armen hochheben könnte und das mussten meine Gelenke einfach früher täglich aushalten. Ich tue mir wirklich in allem leichter. Früher war teilweise sogar das ausgiebige Duschen, Rasieren, Peelen etc in der Dusche manchmal anstrengend, das habe ich jetzt so auch nicht mehr. Mich haben früher schon kleinste Alltagssituationen angestrengt die es jetzt nicht mehr tun. Also ja, es stimmt total, wenn Leute sagen dass man sich im Alltag danach leichter tut. 

Die Reaktionen waren sehr krass. Durchweg positiv. Schon während der Abnehmphase waren die Leute erstaunt, geschockt und beeindruckt zu gleich. Die Reaktionen waren durchaus immer lieb und nett gemeint aber es hat irgendwann einfach total genervt, wenn jeder einen auf das Gewicht anspricht. Als würde es nur noch das geben. Noch mehr genervt hat es mich, dass jeder nach dem ultimativen Geheimtipp gefragt hat - aber den gibt es einfach nicht. Durchhaltevermögen,  Fleiß und viel Anstrengung ist alles was hilft. Aber das wollten viele nicht so ganz verstehen. Egal wo ich hingegeben bin oder mit wem ich gesprochen habe, viele Monate lang war meine Abnahme. einfach das einzige Thema über das mit mir gesprochen wurde. Als würde sonst nichts in meinem Leben passieren über das man sich austauschen könnte. Ich konnte schon verstehen, dass die Leute daran Interesse hatten, passiert ja auch nicht jeden Tag, dass sich Leute quasi fast halbieren in ihrem Gewicht, aber für mich war das mehr als anstrengend immer wieder die selbe Leier zu erzählen und immer nur darüber zu sprechen, selbst wenn ich einfach keine Lust dazu hatte. Von meiner Mama kam irgendwann auch dann mal die Reaktion in der sie mir sagte, "ich solle jetzt aber aufhören mit dem abnehmen" und dass ich wieder mehr essen sollte. War zwar lieb gemeint, aber ich wollte meine Ziel erreichen und das habe ich auch. Und ich habe jetzt ja absolutes Normalgewicht aber zwischenzeitlich gab es dann doch einige die Angst hatten, dass ich jetzt in die Magersucht abtriften könnte wenn ich weiter mache. Aber dazu würde es bei mir speziell niemals kommen, weil dafür liebe ich Essen einfach zu sehr. 

Ja! Und ich hasse es. Du kannst dir gerne mal die Podcast Folge "07. Nachteile einer Abnahme von 50kg" anhören, da habe ich im Detail darüber gesprochen. Das Verhalten von sehr vielen Menschen hat sich mir gegenüber verändert. Was auch zur Podcast Folge "06. Blondes do it better ?! Ach komm schon!"  passt, denn die Blonden Haare kamen nahezu zeitgleich mit dem Beginn meiner Abnehmpahse.  Nachdem ich schlanker geworden bin, waren in der Arbeit plötzlich alle netter zu mir. Mir wurden Lunch Dates von Leuten eingestellt, die ich gar nicht kannte. Mir wurde ständig und überall die Tür aufgehalten und plötzlich wollten alle irgendwie etwas mit mir zu tun haben wollen. Auch im Bekanntenkreis hat sich das Blatt etwas gewendet und Leute die mich früher mit dem Arsch nicht angeschaut haben, wollten plötzlich mal wieder etwas machen und "alte Zeiten aufleben lassen". Und lauter so ein Scheiß. Ich muss aber sagen, dass ich ganz genau weiß, wer auch vor meiner Abnahme nett zu mir war und wer es erst geworden ist, nachdem ich abgenommen habe. Solche Menschen möchte und brauche ich nicht in meinem Leben und die können gerne auch jetzt bleiben wo der Pfeffer wächst. Ich bin und war nie ein Mensch der auf Äußerlichkeiten auf diese Weise geachtet hat, ich definiere einen Menschen nicht danach wie viel er wiegt oder welche Kleidung er trägt. Und genau das erwarte ich auch von anderen bei mir. Ich achte genau auf das Verhalten von fremden oder anderen Menschen jetzt und wer mich nicht mag für das was ich bin, der hat eben Pech gehabt. Aber kennt ihr den Spruch "Dünne/Schöne Menschen haben es leichter im Leben ?" - das ist leider sowas von wahr. Aber auch nur, weil unsere Gesellschaft einfach so unfassbar krass auf Äußerlichkeiten getrimmt ist. Und das ist einfach schrecklich. 

Ja! Ein ganz klares und einfaches, kurzes ja. Ich habe gefühlt alles hinter mir. Sämtliche Diäten von Metabolic Balance (der Bluttest) über die Dukan Diät, die Nicole Richie Diät, Kohlsuppen Diät, reine Shake- & Saft Diäten bis hin zu radikalem Fasten. Bei einem Teil der Sachen war vorprogrammiert, dass es entweder nichts bringt oder dass es nichts für die Dauer ist. Ich wollte dennoch nichts unversucht lassen, da ich einfach schon gefühlt immer unzufrieden war. Es ist aber nun einfach mal Fakt, dass eine Ernährungsumstellung das einzige ist was hilft ein gesundes Gefühl zu Essen zu entwickeln und sein Gewicht dauerhaft und auch nachhaltig zu reduzieren. Denn dann ist es auch einfacher sein Gewicht zu halten, wenn man gewisse Dinge während der Abnehmphase verinnerlicht hat. WW ist und war immer das Einzige Programm, welches ich durchziehen konnte. Trotz meinem holprigen Anfang und so einigen Schwierigkeiten, konnte ich dadurch letztlich ein neues Körperbewusstsein finden und letztlich einfach glücklich sein. Mit mir, meinem Aussehen und auch mit allen Menschen um mich herum. Ich empfehle es daher auf jeden Fall immer von Herzen weiter. Jeder Mensch ist anders, jeder Körper ist anders und jeder tickt anders - WW mag sicherlich nicht für jeden etwas sein, aber ein Versuch ist es sowas von wert!




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ELLA MARIA
Befindest du dich auch gerade in der Abnehmphase ?
Wie läuft es bei dir gerade so damit ?


TRANSPARENZ (Info):
*Werbung enthalten da Namensnennung


1 Kommentar on "WW Update - Machst du noch WW ? Benutzt du noch die App ? Wie hältst du dein Gewicht ? Eure Fragen - meine Antworten!"
  1. Ich möchte, dass die Welt einen großartigen Mann kennt, der als DR. WEALTHY bekannt ist. Er hat die perfekte Lösung für Beziehungs- und Eheprobleme. Der Hauptgrund, warum ich zu DR.WEALTHY gegangen bin, war die Lösung, wie ich meinen Mann zurückbekommen kann, weil ich in letzter Zeit einige Zeugnisse im Internet gelesen habe, die einige Leute über DR.WEALTHY geschrieben haben, und ich war so zufrieden und habe mich entschieden Ich bat ihn um Hilfe in seiner E-Mail (wealthylovespell@gmail.com), die er perfekt gemacht hat, indem er meinen Mann verzauberte, der ihn dazu brachte, zu mir zurückzukehren und um Vergebung zu bitten. Ich werde nicht aufhören, seinen Namen zu veröffentlichen das Netz wegen der guten Arbeit, die er leistet. Ich werde seinen Kontakt für die Nützlichkeit derer, die seine Hilfe benötigen, fallen lassen. Seine E-Mail DR.WEALTHY "KONTAKTIEREN Sie per E-Mail: wealthylovespell@gmail.com oder whatsapp ihn +2348105150446?

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