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Meine größte Stressquelle bin ich selbst - 5 einfache und effektive Tipps wie du dich nicht mehr so leicht überforderst

14. März 2020

Hey & Hallo!
Heute möchte ich mal wieder sehr ehrlich mit euch sein und euch von einem meiner größten Probleme erzählen. Ihr wisst ja, da ich es schon oft erwähnt habe, dass es mir persönlich sehr viel hilft Sachen niederzuschreiben. Und wenn ich damit dem ein oder anderen mit meinen Blogposts vielleicht sogar auch noch weiterhelfen kann oder zumindest einen Denkanstoß weitergeben kann, dann ist das natürlich eine win-win Situation. Von außen sieht es oft so aus, als hätte ich unendlich viel Energie, bin super zielstrebig und habe alles im Griff. Diese Tage gibt es auch tatsächlich, doch wenn ich mal ehrlich bin, sind diese eher selten. Allein durch meine Instagram Stories (@Justellamaria) kann schnell mal der Eindruck entstehen, dass ich super strukturiert bin. Ich bin stets bemüht euch auch Rückschläge zu zeigen und mich auch einmal aufzuregen und zu erzählen, wenn mal etwas nicht so gelaufen ist wie es soll - dennoch sieht man zum Großteil nur die Dinge die auch gut geklappt haben. Warum ? Weil ich mein Profil zu einem Rückzugsort machen möchte, wo man mit positiver Lebenseinstellung begrüßt wird - denn ich bin ein sehr positiv eingestellter Mensch. Jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen und ich möchte meine eigenen Probleme ungern anderen auch noch aufs Auge drücken, da ich weiß wie emotional belastbar es sein kann, wenn man das Gefühl hat sich nicht nur um sich selbst kümmern zu müssen, sondern auch noch um andere Personen.

Ich bin strukturiert, organisiert und voller Lebensfreude und ich bin fleißig, bin gerade raus und liebe das was ich hier auf Social Media tue - dennoch habe ich stets das Gefühl, dass mein Kopf einfach keine Ruhe geben möchte. Kennst du das auch ? Die Wahrheit hinter all diesen Eigenschaften ist, dass es mir nicht immer gut dabei geht. Mein Kopf ist ständig aktiv und auch Nachts gibt er selten Ruhe. Man wird den ganzen Tag und nahezu die halbe Nacht mit Ideen, Eindrücken und vielen Gedankenfetzen bombardiert - immer auf dem Sprung was man auf Social Media noch bieten könnte.  Ich bin an diesem Punkt angekommen und merke selbst, dass das alles andere als gesund ist. Seit dem Jahreswechsel 2020 habe ich mir selbst auch endlich mal auferlegt zu einer anständigen Zeit Feierabend zu machen und mir das Wochenende frei zu halten und dort ganz aktiv keine Mails, geschäftliche Whats Apps oder Termine zu legen oder zu beantworten. Das war schon mal ein erster großer Schritt um von einer 24/7 Tätigkeit etwas Abstand zu nehmen. Wer Social Media (unter anderem) beruflich nutzt arbeitet schlichtweg 24/7, es ist einfach so. Man ist immer aktiv, möchte auf Kommentare, Nachrichten etc antworten. Schaut was die "Konkurrenz" so treibt, sucht nach Inspirationen oder legt vielleicht auch Shooting Termine oder anderes aufs Wochenende, da sonst keine Zeit dafür ist. Bei der Masse an sozialen Plattformen ist es definitiv nicht leicht, diese alle gleichermaßen zu bespielen - und dennoch merke ich, dass ich mir immer mehr auf die Schultern lade.

Ich bin letztlich eine Getriebe und habe mich und meinen Kopf manchmal so gar nicht unter Kontrolle. An einigen Tagen bin ich vollkommen verloren und an anderen Tagen geht es einigermaßen. Ich werde im privaten Umfeld oft "Powerfrau" genannt, weil ich sowohl in meinem Angestellten Verhältnis 100% gebe als auch auf Social Media und all meinen Plattformen täglich Inhalte Hochlade und meine Community unterhalten möchte. Ich liebe das was ich tue, aber es ist wirklich alles andere als easy. Es ist schwierig alles unter einen Hut zu bekommen. Ich bin kein Vollzeit Blogger und sage es auch immer wieder, ich mache das nicht hauptberuflich. Und dennoch kommt es bei den meisten meiner Follower so an - und zwar, weil ich 120% gebe und mich voll rein hänge. Und das seit mittlerweile Mai 2013. Seit also knapp 7 Jahren zu diesem Zeitpunkt powere ich Tag für Tag durch, schreibe Blogposts, lade Fotos auf Instagram hoch, mache Stories, versuche meinen Twitter und Facebook Account aktuell zu halten und mit Inhalten zu bespielen, lade neuerdings TikToks hoch, stecke voll in der Planung eines Podcasts, plane derzeit wieder mit YouTube anzufangen da sich das mehrfach gewünscht wurde, habe neben bei wie jeder andere Mensch auch einen ganz normalen, regulären Job in dem viel von mir verlangt wird und habe logischerweise auch ein Privatleben, eine Familie die ich sehen möchte, einen Freund mit dem ich Zeit verbringen möchte und Freunde mit denen ich mich auch noch treffen möchte. Und zu allem "Übel" stecke ich momentan auch in der Organisation eines Umzugs. Das ist wirklich sehr viel auf einmal was alles auf meinen Schultern lastet. Schultern die wahnsinnig stark und robust sind, aber auf Dauer natürlich auch nicht so viel aushalten können. Ich bin nicht gut darin, Dinge abzugeben. Ich bin sehr anspruchsvoll und habe bei allem was ich tue genaue Vorstellungen, denen jemand anderes höchst wahrscheinlich nicht gerecht werden würde. Und das ist nicht abwertend gemeint, aber ich mache meine Dinge immer in einer absoluten One Woman Show. Doch wenn ich langsam nicht ein bisschen auf mich aufpasse, dann wird aus dem "Powerfrau" bald eher eine durchgebrannte Glühbirne.


Ich habe stets eine innere Unruhe und ganz oft zappelnde Beine und Füße. Ich stehe stets unter Strom und all die Energie und die Power die die Menschen von außen sehen, ist letztlich einfach eine Glühbirne die heller leuchtet als normal, da sie kurz vor dem Kurzschluss steht. Das habt ihr sicherlich auch schon einmal bei einer Glühbirne beobachtet, oder ? Von außen scheint es oft so, als wäre ich die super organisierte, kreative, kommunikative und fleißige Person und im inneren spüre ich derzeit förmlich wie meine Energie den Bach runter geht und das macht mir Angst. Das alles liegt aber ganz und gar nicht an den Tätigkeiten selbst die ich ausübe, denn wenn ich es nicht lieben würde was ich tue, hätte ich schon vor vielen Jahren aufgegeben. Es liegt eher an mir selbst und an meinem Kopf. Ich bräuchte für meinen Kopf nämlich dringend einen Filter, sodass nicht mehr alles straight ins Gehirn durchgeht und mich Stunde um Stunde beschäftigt. Denn wer kann schon still sitzen, abschalten und einfach mal nichts tun, wenn es so viele Eindrücke, Reize und to dos gibt.

Ich möchte mich keinesfalls über irgend etwas beschweren, meckern oder jammern. Denn jeder Mensch ist seines eigen Glückes Schmied. Ich bin absolut kein großer Freund davon, sich zu beschweren. Egal ob es jetzt zB um das eigene Äußere geht - denn wenn man mit etwas unzufrieden ist, dann sollte man es angehen und ändern! Man kann alles ändern, wenn man es wirklich möchte. Und schon gar nicht möchte ich über meine to dos jammern, denn diese setze ich mir selbst auf. Aber wenn man schon mal an dem Punkt angelangt ist, dass man selbst merkt, dass es zu viel ist oder wird, dann sollte man die Reißleine ziehen. Das soll nicht heißen, dass man die Dinge die man super gerne machen wollen würde sein lässt, weil man sich nicht noch mehr aufbürden sollte, sondern man sollte an andere Stelle schauen, wie man am schlauesten damit umgeht. Es gibt so einige Tipps & Tricks die einem dabei helfen wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Denn diese Zeiten, in denen man sich einfach nur mit allem überfordert fühlt, sind meistens nur Phasen die oftmals dann auftreten, wenn man andere und neue Aufgaben mit zu seinen gewohnten Dings dazu nimmt. Zumindest ist das bei mir wirklich immer so. Sobald ich etwas on top mit dazu nehme, denke ich immer, ich schaffe nichts mehr und kann mich nicht mehr organisieren und weiß nicht, wie ich das alles schaffen soll. Sobald aber auch die neuen Aufgaben zu einer Art Routine übergegangen sind, ist es, als wäre es nie anders gewesen. Man schafft es mit ein bisschen Disziplin und Ausdauer diese Dinge in seine ganz normalen täglichen Doings zu integrieren und bekommt es dann schon gewippt. Bis das jedoch der Fall ist, gibt es einige Tipps & Tricks die man beherzigen kann um wieder einen klaren Kopf zu bekommen.


Fakt ist: Man muss seinen Fokus bündeln. Denn niemandem ist geholfen alle Reize gleichermaßen aufzunehmen und zuzulassen. Das macht einen schon nach wenigen Tagen absolut wahnsinnig und das ist nicht Sinn der Sache und äußerst gefährlich für die eigene, mentale Gesundheit. Aber wie geht man in solchen Situationen denn nun am besten vor ? Ganz einfach: in dem man seinen Versand trainiert. Denn das ist möglich und hilft einem schon einmal einen ganzen Schritt weiter. Es ist wie ein kleiner Blick unter die Motorhaube des Autos - einfach einmal das Innere betrachten und versuchen zu analysieren wo denn gerade das Problem liegt. Auch wenn einige das bei Motoren wahrscheinlich eher nicht identifizieren können, bei sich selbst - mit einem kritischen und ehrlichen Blick - kommt man oftmals schon viel weiter. Was ich mache, wenn ich mich mal wieder absolut überfordert und vielleicht sogar vom LKW Überfahren fühle, hier einmal gesammelt für euch.

Es gibt viele verschiedene Tipps im Internet die einem dabei helfen sollen sich selbst wieder etwas zu erden und klare Gedanken fassen zu können. Mit unter echt keine schlechten Tipps aber ich für mich selbst habe einfach festgestellt, dass die "Massen Tipps" zwar oft gut gemeint sind, aber bei mir persönlich einfach nicht so ganz helfen. Daher gebe ich euch meine ganz persönlichen eigenen Tipps an die Hand, die mir immer helfen in solchen Situationen.


ME TIME

Egal ob ihr denkt, dass ihr keine Zeit dafür habt weil noch so viel auf eurer to do Liste steht. Immer dann, wenn man sich maßlos überfordert fühlt und nicht weiß wo man überhaupt beginnen soll, plant euch sofort Me-Time ein. Kauft euch Nachts mit Käsesauce, schmeißt euch in bequeme Klamotten, zieht Kuschelsocken an, legt eine Gesichtsmaske auf, macht euch einen leckeren Tee oder ein Glas Wein und chillt euch auf die Couch und schaut eine tolle Serie oder einfach etwas anderes, dass euch dabei hilft eure ganzen Gedanken abzuschalten und euch einfach ein gutes Gefühlt gibt. Ich selbst mache das immer instant wenn ich mich überfordert fühle. Ich gönne mir Zeit für mich. Gehe ins Nagelstudio oder gönne mir ein anderes Beauty Treatment. Das ist immer wichtig sich diese Zeiten fest einzuplanen, genauso wie die Zeit die man sonst zum Kochen nutzt oder für Sport. Sich Zeit für sich selbst und für die Entspannung einzuplanen ist das wichtigste überhaupt. Und nach ein paar Stunden der Me-Time geht es mir meistens schon wieder viel besser und ich habe wieder einen klaren Kopf für alles andere und fühle mich nicht mehr so schnell überfordert.


FRISCHLUFT

Kann man natürlich auch mit Me-Time kombinieren. Geht eure Straße auf und ab, lauft um den Block oder helft eurem Nachbarn aus und nehmt deren Hund um eine Runde Gassi zu gehen. Ihr könnt natürlich auch eine Runde Fahrrad oder Inline Skates fahren. Ganz nachdem worauf ihr Lust habt. Natürlich auch super geeignet für eine Runde Sport draußen, zB Joggen. Denn das macht euren Kopf frei, hilft bei der Durchblutung und ihr werdet merken, dass ihr schon nach wenigen Minuten an der frischen Luft nicht mehr so unruhig seid und euch wieder besser fokussieren könnt. Frischluft ist so simpel und kann dennoch so unheimlich viel bewirken. Auch wenn man oftmals gar nicht daran denkt, da es wirklich fast schon zu einfach ist, ist es einer der wichtigsten Dinge um sich wieder etwas mehr zu erden und auf sein Leben und seine anstehenden To Do's klar zu kommen. Mir hilft das immer sehr, sehr gut.


ACHTSAMKEITSÜBUNGEN

Schnappt euch eine Sportmatte, Yogamatte oder einfach eine Decke oder andere bequeme Unterlage und schaut einfach mal auf YouTube nach "Achtsamkeit Übung" oder auch nach "geführte Meditation". Letztlich geht es einfach nur darum sich entspannt auf den Boden zu setzen, ruhig und bewusst zu atmen und die Gelenke zu entspannen mit super einfachen Übungen die alles andere als anstrengend sind. Schon 5-10 Minuten können Wunder bewirken. Ich mache das übrigens nicht nur in Situationen in denen ich mich überfordert fühle sondern auch gerne nach dem Aufstehen oder vor dem zu Bett gehen. Hin und wieder auch einfach mal in meiner Mittagspause um runter zu kommen, klare Gedanken fassen zu können und mich mental und körperlich zu entspannen. Probiert das generell, unabhängig von diesem Blogpost, einmal aus. Auch wenn ihr euch am Anfang vielleicht etwas komisch vorkommen werdet, auf Dauer wird das einiges bei euch verändern und eure Wahrnehmung auch etwas umstrukturieren. Für die mentale Gesundheit empfehle ich solche Übungen wirklich sehr.


MUSIK & PODCASTS

Das kann wirklich sehr entspannend sein. Macht euch eine ruhige Playlist an oder schaut einfach mal auf Spotify nach einer Chill Musik Playlist oder hört eine Folge eures Lieblings Podcasts. Aber bloß nichts anstrengendes wählen, denn das erfordert euer Mitdenken. Wählt etwas aus, dem ihr in Ruhe lauschen könnt. Gerade wenn ihr zB einen Podcast hört von Personen mit beruhigenden Stimmen, kann das sehr hilfreich dabei sein abzuschalten und einen Moment der Ruhe zu genießen. Ihr müsst nicht stumm und still sitzend zu hören, kann bei der Entspannung aber sehr hilfreich sein. Ihr könnt euch auch ein Puzzle schnappen und eure Gedanken einfach mal nebenbei auf andere Dinge lenken. Oder ihr bastelt etwas, malt ein schönes Bild oder geht anderen entspannenden Tätigkeiten nach die nicht 100% eurer vollen Aufmerksamkeit benötigen. Lenkt euch für eine Weile ab und schafft so wieder etwas mehr innere Ruhe.


ORGANISATION & ROUTINEN

Ich habe es weiter oben im Beitrag schon angesprochen. Sobald Aufgaben die ihr on top genommen habt in eure täglichen Routinen übernommen habt, ist alles nicht mehr so schlimm wie es am Anfang scheint. Man frägt sich zunächst oft wie man das alles unter einen Hut bringen und es schaffen soll, aber oftmals hilft es einfach es einfach zu machen. Und sobald man sich an die neuen Herausforderungen gewöhnt hat und sie zur Routine geworden sind, ist alles halb so schlimm. Und damit man das schafft ist eine richtige Organisation das A und O. Setzt euch in Ruhe mit einem Tee hin, holt euch einen Block und einen Stift und notiert was eure Aufgaben sind. Bringt diese in eine plausible Reihenfolge und strukturiert die einzelnen Tage durch. Plant euch pro Tag nicht zu viel ein, denn Aufgaben fressen oft mehr Zeit als man denkt und nichts ist frustrierender als wenn man seine to do Liste nicht schafft. Also bleibt bei eurer Organisation realistisch, überlegt wie lange gewisse Aufgaben dauern und notiert das. Wenn ihr schwarz auf weiß auf dem Papier seht, dass ihr eure "on top Aufgaben" schaffen werdet mit der richtigen Organisation ist das für euren Kopf eine ziemliche Erleichterung und wird euch sicherlich helfen besser mit ihnen umzugehen.




ELLA MARIA
Fühlst du dich auch manchmal überfordert mit deinen Aufgaben ?
Wie gehst du vor, wenn zu viel auf deinen Schultern lastet ?



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