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5 fundamentale Fehler die Bloggern und Instagramern nicht passieren sollten - Diese Punkte solltest du beachten

16. Januar 2020


Hey & Hallo!
Immer wieder stolpere ich auf den sozialen Plattformen im deutschsprachigen Raum auf das gleiche Problem. Es fliegt einem direkt ins Gesicht: Selbstpromotion! Und ich muss ehrlich sagen, ich finde das irgendwo zu einem gewissen Grad wirklich schockierend. Ich habe tatsächlich oft das Gefühl, dass in der deutschen Bloggosphäre (im Gegensatz zur englischsprachigen) sich jeder nur um sich selbst kümmert. Es gibt verschiedene Blogger-Freundeskreise die sich zwar gegenseitig „die Hand halten“ aber im Großen und Ganzen gibt es kein miteinander mehr. Ich sehe sehr selten Personen die einfach mal etwas von jemand anderem reposten oder jemand „fremden“ taggen oder Props geben, wenn man sich Inspiration von jemand anderem geholt haben. Es wird schlichtweg nahezu alles als seine eigene Idee ausgegeben. Doch warum ist das eigentlich so schwer ? Warum unterstützen wir und nicht alle gegenseitig mehr ? Und dabei ist es doch auch vollkommen egal wie groß oder klein (gemessen anhand von Follower Zahlen) der jenige Gegenüber ist ?

Durch Zufall habe ich vor Monaten mal ein Video von Ischtar Isik gesehen, in dem sie Angela Merkel interviewen durfte. Als unsere Angie fragte was Ischtar beruflich macht und sie es daraufhin erklärte (meiner Meinung nach sogar ziemlich gut) antwortete Frau Merkel in etwa so: „aha. Sie stellen sich also hauptberuflich selbst dar“. Ich fand die Antwort von Angela Merkel mehr als frech und unverschämt aber unrecht hat sie damit nicht. Gerade im Deutschsprachigen Raum stellt man immer wieder fest, dass Deutsche Blogger, YouTuber & Instagramer hauptsächlich nur noch Selbstpromotion betreiben. Ein gegenseitiges helfen und unterstützen findet kaum (noch) statt, denn es wird stets versucht nur den größtmöglichen Profit für sich selbst heraus zu schlagen.



Warum ich das so enttäuschend und zum Teil schockierend finde ? Ganz einfach: Der Sinn des Bloggens geht verloren. Denn Bloggen ist ein soziales Medium und lebt vom gegenseitigen Miteinander. Immerhin heißt sozial ja auch „miteinander“. Und es bricht einem wirklich nicht die Zacken aus der Krone sich gegenseitig zu verlinken oder zu taggen – gerade eben dann, wenn man sich Inspiration zu einem Artikel oder einem Foto von jemand anderem geholt hat. Das macht den eigenen Post ja nicht minderwertiger oder schlechter. Sondern ganz im Gegenteil, denn es zeigt Menschlichkeit und Aufrichtigkeit.

Aber was sind nun eigentlich diese fundamentalen Fehler die ein Blogger & Instagramer nicht machen sollte ? Ich habe mal ein paar der Fehler aufgelistet, die meiner Meinung nach definitiv nicht so bestehen bleiben sollten und unbedingt geändert werden müssen.



Fehler #01: Du gibst nicht sondern nimmst nur

Wenn du etwas für mich tust, dann tu ich etwas für dich – das ist ein soziales Prinzip was in uns Menschen (größtenteils) fest verankert ist. Dieses Prinzip sollten wir eigentlich schon in der Erziehung unserer Eltern mit auf den Weg bekommen haben. Das Sprichwort ist dabei schon echt ziemlich alt und mehr oder weniger sogar bereits ausgelutscht, aber es verliert dennoch nicht an Wert und Wahrheit. Eine Hand wäscht die andere. So funktioniert die Welt eben, und prinzipiell ist daran auch nichts verkehrt.

Mal ein einfaches Beispiel: Stellt euch vor ihr seid mit einer Freundin beim Abendessen. Ohne Hintergrundgedanken übernimmt eure Freundin dabei die Rechnung für euch beide. Im Anschluss geht es dann noch auf einen Absacker in eine Bar – ihr werdet doch selbstverständlich sicherlich das Bedürfnis haben eurer Freundin einen auszugeben. Dieses Bedürfnis haben wir Menschen automatisch und versuchen uns so zu revangieren als Danke für die Essenseinladung. Und genauso sollte das Leben generell aussehen – auch in der Social Media Welt. Ein harmonisches Miteinander. Wie sieht das genau bei euch aus ? Hättet ihr dieses Bedürfnis euch instant zu bedanken auch ? Oder würdet ihr in der Bar dann getrennte Kasse machen ?



Fehler #02: Du kommentierst nicht bei anderen

Ich weiß unsere Zeit ist begrenzt und jeder versucht stets den Spagat zwischen Job, sozialen Kontakten, Haushalt und Familie zu schaffen. Uns allen fehlen täglich mindestens 5 extra Stunden pro Tag um all das zu schaffen, was wir gerne schaffen wollen. Aber eine Kultur von Geben und Nehmen zu leben geht immer. Wenn du die Zeit findest einen Blogpost zu schreiben oder ein Foto auf Instagram zu posten, dann hast du auch noch die paar Extraminuten um deine Timeline durchzugehen und zu gucken was andere machen. Einen Kommentar zu hinterlassen dauert keine Stunden – freut den gegenüber aber dafür umso mehr. Bedenke immer: wenn du fleißig bei anderen kommentierst, dann revangieren sie sich (vielleicht) bei dir und geben dir das ebenso zurück. Das ist der erste und auch einfachste Schritt um wieder etwas mehr Menschlichkeit und ebenso eine Beziehung aufzubauen. Kommentieren bringt euch nämlich langfristig etwas und das solltet ihr berücksichtigen. Hinterlässt du mehrfach konstruktive Kommentare kann es nicht nur sein, dass die Person gegenüber sich revangiert, sondern das bringt dir höchst wahrscheinlich auch noch weitere neue Follower auf deine Plattform. Ich selbst habe das bei mir schon sehr oft festgestellt und das zeigt mir einfach wie wichtig es ist miteinander zu kommunizieren. Nicht nur natürlich um neue Follower zu generieren und um auf sich Aufmerksam zu machen, sondern einfach um für ein harmonisches Miteinander zu sorgen. Ihr müsst nämlich wissen, dass jedes einzelne Mal wenn ich ein Bild auf Instagram (@Justellamaria) poste, dann nehme ich mir im Anschluss jedes Mal 40 – 60 Minuten Zeit um bei anderen zu kommentieren. Nicht nur bei Personen aus meiner Timeline denen ich sowieso folge, sondern auch bei „fremden“ die ich über Hashtags gefunden habe oder anderen Personen aus meiner Sparte, denen ich aber nicht einmal folge. Ich finde diesen Aspekt so, so wichtig!



Fehler #03: Du teilst keine Inhalte von anderen oder verlinkst sie nicht

Das wichtigste heutzutage ist seinen Abonnenten und Followern einen Mehrwert zu bieten. Es ist in der heutigen Zeit so einfach, ganz schnell an alle Informationen zu kommen die man braucht. Warum sollte euch also jemand folgenden, wenn er daraus keinen Mehrwert ziehen kann ? Es ist einfach schier unmöglich alle Themen selbstständig abdecken zu können, alle Bilder die einem bei anderen gefallen selbst „nachzustellen“ und so weiter. Warum also nicht einfach mal zB ein tolles, leckeres Weihnachtsrezept von jemand anderem reposten und euren Followern somit zu zeigen, was sie tolles machen könnten zur Weihnachtszeit. Damit könnt ihr nicht nur das klassische „geben und nehmen“ anstoßen, sondern auch euren Followern Mehrwert bieten indem ihr ein tolles Rezept verlinkt. Warum teilen also so viele andere deutsche Blogger keine Inhalte von anderen ? Aus Angst, dass die eigenen Follower abspringen und zu jemand anderem gehen ? Wohl eher kaum, denn ihr schafft somit Mehrwert und könnt eure Follower so eher halten, da ihr ihnen Dinge zeigt und vorstellt die aus eurer Nische stammen und ebenso interessant sein könnten. Langfristig wissen eure Follower dann einfach, dass ihr tolle Dinge teilt die sie interessieren und sie daraus Mehrwert schöpfen können. Genauso bei Verlinkungen zu anderen Blogposts die ein ähnliches Thema behandeln – zB berichtet ihr über ein Produkt und Person xy hat das auch > warum also nicht den Beitrag ebenso verlinken um euren Followern noch eine zweite Meinung zu dem Produkt zu präsentieren ? Wer nicht teilt und keinen Mehrwert schafft – also ganz für sich alleine kämpft – der sieht das große Ganze nicht und ist leider absolut auf dem falschen Weg.



Fehler #04: Content für andere produzieren

Auf Instagram selten konkret umsetzbar – außer man arbeitet mit einer Firma zusammen, für die entsprechender Content produziert wird, den sie posten (und dich verlinken) können. Ansonsten gibt es so etwas auf Instagram speziell eher weniger. Aber was man natürlich immer machen kann ist sich mit anderen aus der Gegend treffen und sich beim Foto machen unterstützen. Einfach jemanden anschreiben, einen Shooting Tag vereinbaren und vielleicht einander in der Story taggen oder in der Bildbeschreibung erwähnen wer das Foto geschossen hat. Auf der Blogger Seite sieht das schon anders aus – so kann man sich gegenseitig vielleicht sogar Gastbeiträge schreiben die dann jeweils auf dem anderen Blog veröffentlicht werden. Die eigenen Leser, die deinen Beitrag gerne sehen möchten klicken dann beim jeweils anderen vorbei und vielleicht gefällt ihnen der andere Blog genauso gut, sodass sie der anderen Person ebenfalls folgen und öfters vorbei schauen. Gastbeiträge kann die eigene Leserschaft auf jeden Fall erweitern, liefert einem mehr Aufmerksamkeit, schnellere Bekanntheit und stellt tolle Werbung für den eigenen Blog dar.



Fehler #05: Du verfolgst den Ego-Gedanken

„Ich, ich, ich“ ist eine Einstellung die niemand gerne sieht. Auf kurz oder lang sehen und verstehen das auch deine Follower und Leser auf dem Blog. Diese Einstellung, sollte man sie haben, muss man definitiv ablegen. Denn nicht nur im Social Media Bereich, sondern auch „im echten Leben“ bringt einen das so gar nicht weiter. Und vor allem: So macht es auch keinen Spaß. Egal ob im Privaten oder im Job – von egoistischen Menschen kann man absolut nichts lernen. Seine eigenen Ziele und Visionen zu erfolgen ist etwas tolles. Auch, wenn man dabei Bissfestigkeit zeigt und zielstrebig ist – aber im Alleingang ist das einfach sehr schwierig und auf Dauer sicherlich nicht erstrebenswert.



ELLA MARIA
Wie steht ihr zu dem Thema ?
Macht ihr einen der Fehler selbst ?



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