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miraDry - Behandlung gegen Schweiß / Hyperhidrose, eine dauerhafte Behandlung gegen Schwitzen ohne OP

14. Oktober 2019

Hey & Hallo!
Vielleicht hat es der ein oder andere auf Instagram bereits gesehen, denn vor kurzem war ich bei Aestetic Eder in München und habe eine miraDry Behandlung machen lassen. Wieso, weshalb, warum habe auf Instagram bereits erzählt, dennoch kamen einige Nachfragen und viele Interessenten, daher möchte ich heute noch einmal einen ausführlichen Blogpost schreiben um euch alle Infos und alles Wissenswerte rund um eine miraDry Behandlung einmal gesammelt zusammen zu fassen. Lasst es mich gerne wissen, wenn noch weitere Fragen bestehen oder etwas unklar ist, dann versuche ich euch das so gut wie möglich noch zu erklären oder leite eure Fragen an miraDry weiter, die sicherlich gerne dabei behilflich sind. Nun möchte ich aber auch schon loslegen mit den Infos, damit ihr euch darunter etwas mehr vorstellen könnt, solltet ihr von miraDry noch nie gehört haben.

Wer zu übermäßigem Schwitzen neigt und/oder auf Antitranspirante mit Hautirritationen reagiert, der hatte bisher nur zwei Möglichkeiten um den Schweiß zu stoppen und in den Griff zu bekommen. Entweder man hat sich einer Botox-Injektion unterzogen, deren schweißhemmender Effekt allerdings nur ca. 3 Monate anhält oder man hat sich einer aufwendigen chirurgischen Entfernung der Schweißdrüsen als dauerhafte Lösung entschieden. Mittlerweile gibt es aber noch eine weitere Möglichkeit dem Schweiß den Kampf anzusagen und das mittels einem Mikrowellen-Applikator. Ganz ohne OP, ohne Skalpell und trotzdem mit einer dauerhaften Lösung. Und das Ganze nennt sich miraDry.


Die miraDry Methode mit der man die Achseln mittels Mikrowellen-Methodik behandelt stammt aus den USA und nichts ganz neues - gilt aber dank dem innovativen miraDry-Gerätes, welches die optimale Balance zwischen Strahlenintensität, Behandlungsergebnis und Hautverträglichkeit gewährleistet, als die beste und auch modernste Lösung um sich nie wieder über Schweißflecken oder den Geruch Gedanken machen zu müssen. Das Beste ist, dass bereits eine einzige Behandlung ausreicht um die Schweißdrüsen veröden zu können und die Transpiration dauerhaft zu stoppen. Als netter Nebeneffekt: Die Haut wird von sämtlichen Härchen befreit (auch von sehr hellen und feinen).

Falls ihr euch noch näher für die miraDry Behandlung interessiert, könnt ihr gerne auch mal bei der Website von  Dr. Eder miraDry Behandlung nachgucken und euch noch weiter informieren. Gerne könnt ihr mir natürlich auch noch Fragen in den Kommentaren oder auf Instagram (@Justellamaria) stellen, wenn euch noch etwas interessiert. Auf Instagram habe ich euch auch mit in die Praxis genommen und euch ein paar Einblicke zur Behandlung und den Räumlichkeiten gegeben. Ist in meinen Highlights "Body" auch noch gespeichert, wenn man sich das im Nachgang nochmals genauer ansehen möchte.

Bevor ich zu meinem Beratungstermin gegangen bin, habe ich euch in meinen Insta Stories davon erzählt. Mich hatten diesbezüglich auch ein paar Fragen erreicht die ich dann praktischerweise direkt mit in den Termin nehmen konnte. Daher wäre es jetzt auch noch ganz sinnvoll noch ein paar Sachen anzusprechen. Es kam so zB die Frage auf ob man eine miraDry Behandlung auch an Händen oder Füßen machen könnte. Die Problematik der Hyperhidrose an Händen und Füßen haben ja ziemlich viele Menschen. Allerdings ist miraDry für diese Ariale nicht ausgelegt – da es zum einen (noch) keine so kleinen Applikatoren gibt und es noch nicht (final) erprobt ist an diesen Bereichen. Da viele Arterien durch Hände und Füße fließen stellt dies natürlich eine ganz andere Grundlage als der Achselbereich dar. Soweit ich jedoch verstanden habe, wird an einer Methode für Hände und Füße bereits gearbeitet. Alternativmöglichkeiten für übermäßiges Schwitzen an Händen und Füßen wäre zB das kappen von Nervenbahnen (ist aber natürlich mit viel Aufwand und Schmerzen verbunden und nicht ganz ungefährlich) als auch zB eine Botox Unterspritzung um die Drüsen lahm zu legen. Das ist allerdings nicht dauerhaft und muss regelmäßig wiederholt werden.



Eine andere Frage die öfters aufkam war, ob man nach der miraDry Behandlung dann an anderen Stellen stärker schwitzt und sich die Schweißproduktion dadurch nur verlagert. Das hat mir Herr Dr. Eder ausführlich erklärt: es ist nämlich nicht so! Auch wenn es uns anders erscheint, machen die Achseln nur einen geringen Anteil aller Schweißdrüsen in unserem Körper aus. Es kommt bei uns meist nur so an, dass diese Bereiche am stärksten schwitzen da die Auflagefläche so groß ist und meistens schlecht Luft unter die Arme kommt. Dadurch, dass jedoch nicht restlos alles in den Achseln verödet wird und es noch sehr viele andere Schweißdrüsen im Körper gibt, verlagert sich die Schweißproduktion nicht sondern veringert sich unter den Achseln sehr stark (aber nicht komplett) und alles andere bleibt auch weiterhin so bestehen wie gewohnt.

Einige hatten auch aufgrund der gesundheitlichen Wirkung angefragt. Denn miraDry funktioniert mit Hilfe von Wärmeenergie. Da denkt man natürlich dann auch direkt an die Mikrowelle zu Hause die ja unter anderem unter Krebsverdacht stehen. Bei miraDry braucht man sich keine Gedanken machen um diesen Punkt. Die Wellen die in den Körper eindringen kommen nicht einmal annähernd an die Lymphknoten heran. D.h. sie dringen nicht so tief in den Körper ein, dass es gefährlich werden könnte. Es handelt sich bei miraDry natürlich um ein anerkanntes und geprüftes Verfahren sodass diese Behandlung ja gar nicht auf dem Markt wäre, wenn sie im Körper schaden zufügen würde. Muss man halt so klipp und klar auch einmal sagen.

Mein Beratungstermin ist im Übrigen sehr toll verlaufen. Herr Dr. Eder hat mich ausführlich über alles aufgeklärt und mir anhand Schaubildern gezeigt wie das Verfahren genau angewandt wird und mir erklärt welche Erwartungshaltung ich an die Behandlung haben kann. Ich habe mich in der Praxis sehr gut aufgehoben gefühlt und nebenbei bemerkt: Herr Dr. Eder ist ein sehr netter, symphatischer Arzt mit dem man auch gut plaudern kann. Selbst wenn man an der miraDry Behandlung kein konkretes Interesse hat, gibt es noch andere ästhetische Korrekturen die in der Praxis vorgenommen werden können (ihr könnt ja gerne mal vorbei schauen). Ich kann es euch auf jeden Fall ans Herz legen und empfehlen wenn ihr aus München oder der Nähe seid und eine Praxis sucht für euer Vorhaben. Während dem Beratungstermin hatte ich mich letztlich auch schon dazu entschieden, dass ich die miraDry Behandlung gerne bei Dr. Eder machen möchte. Im Anschluss haben wir dann auch schon gleich einen Termin ausgemacht um die Behandlung durchzuführen. Dieser wurde bereits für 2 Tage später angesetzt.



Ich habe euch mal noch ein Info Bildchen in den Beitrag eingefügt, sodass ihr euch das alles mal ein wenig besser und detaillierter vorstellen könnt. Die Energieabgabe erfolgt gezielt in die Übergangszone zwischen Haut und Fett. In dieser Grenzfläche befinden sich nahezu alle Schweiß- und Geruchszellen. Zwischen Haut und Fettgewebe wird die Wärmeenergie reflektiert und es entsteht eine "fokale Energiezone". Dieser Vorgang ist komplett unabhängig von der Hautdicke, sowie von Haut- und Haarfarbe. Das spezielle Kühlsystem fokussiert die Wärmezone nur auf die Schweißdrüsenregion und die dabei entstehende Wärme (ca. 60°) zerstört die Schweiß- und Geruchszellen und die Haarfollikel (Zellthermolyse) in diesem Bereich. Die kontinuierliche Kühlung schützt die obere Hautschicht (Epidermis und Dermis), sodass dauerhafte Resultate entstehen - da sich die Schweißdrüsen nicht regenerieren. Wenn sie weg sind, sind sie weg.

Bildquelle Aesthetic Eder

Mir wurde außerdem mitgeteilt, dass miraDry von Krankenkassen mittlerweile als zuversichtliche, dauerhafte Lösung gegen Hyperhidrose empfohlen wird. Private Krankenkassen übernehmen die Behandlungskosten nämlich mittlerweile, wenn ein entsprechendes Attest vom Hausarzt vorgelegt werden kann. Bei den gesetzlichen Krankenkassen ist es leider noch nicht so weit, dass die Kosten übernommen werden - aber vielleicht ziehen diese bald auch nach. Denn im Vergleich zu den Alternativmethoden die es derzeit auf dem Markt gibt ist meiner Meinung nach miraDry ganz weit vorne. Sowohl was den Aufwand als Patient angeht als auch was die Kosten betrifft.



Bevor man die Behandlung antritt sollte man noch einiges wissen. Solltet ihr Interesse an einer Behandlung haben, erfahrt ihr das natürlich auch alles bei eurem Beratungsgespräch, dennoch wollte ich euch die Infos einmal zusammen fassen, damit ihr wisst auf was man sich in etwa einstellen kann.

4-6 Tage vor der Behandlung sollte man sich das Letzte Mal in den Achseln rasieren. Ein bisschen Haarwuchs hilft dem Arzt den zu behandelnden Bereich zuversichtlich festzulegen. Am Tag der Behandlung sollte man kein Deodorant im zu behandelnden Bereich verwenden. Außerdem empfiehlt es sich ein leicht zu reinigendes Top mit weiten Armöffnungen zu tragen wie zB ein Spaghettiträger Top oder ein Tank Top. Da die Dauer der Behandlung ca. 60 - 90 Minuten dauert empfiehlt es sich sein Handy und Kopfhörer mitzubringen oder alternativ natürlich auch ein Buch, damit man sich während der Behandlung nicht langweilen muss und beschäftigt ist. Ich habe mir von Herrn Dr. Eder sagen lassen, dass ein Großteil der Männer bei der Behandlung einschläft und im Nachhinein kann ich auch verstehen warum. Ich habe mich jedoch nicht mit einem Buch beschäftigt, denn mit Herrn Dr. Eder lässt es sich wunderbar quatschen, so verging die Zeit absolut wie im Flug.



Nun möchte ich euch gerne einmal erklären wie das Ganze überhaupt so abläuft. Als erstes werden die Achseln gründlich gereinigt. Im Anschluss wird eine genaue Behandlungsschablone mit unterschiedlichen Bestrahlungssequenzen auf die Achseln mittels einer transparenten Klebefolie übertragen. Anhand dieser Schablone mit den verschiedenen Sequenzen wird die Bestrahlung der Zonen durchgeführt. Anschließend wird die Haut mit einer Injektion lokal betäubt; ein Gleitmittel vereinfacht die Führung des Applikators und schützt die Haut noch einmal zusätzlich. Das Gerät, also der miraDry-Applikator wird während der Behandlung Punkt für Punkt und Sequenz für Sequenz über die Achsel bewegt. Hierbei wird die Haut leicht in den Applikator angesaugt, um untere Hautschichten zu schonen. Die Mikrowellen-Bestrahlung erwärmt das Gewebe auf etwa 60° Celsius, was die Schweißdrüsen, die Duftdrüsen sowie die Haarfollikel und deren Versorgungsnerven dauerhaft verödet. Die Hautoberfläche wird gleichzeitig von dem im Gerät integrierten Kühlsystem geschützt und bleibt natürlich unverletzt. Die Dauer dieser Behandlung dauert übrigens ca. 1 bis 1,5 Stunden. 

Ich selbst habe die Behandlung freundlicherweise von miraDry zur Verfügung gestellt bekommen. Aber ihr wisst, dass das meine objektive Meinung in keinster Weise beeinflusst. Da ich in München wohne, war ich in der Praxis Aestetic Eder im Herzen von München und habe mich dort sehr gut aufgehoben gefühlt. Ich war zunächst zu einem Beratungstermin dort, habe mir alles ausführlich nochmals erklären lassen und habe im Anschluss noch so einige Fragen gestellt, dir mir alle kompetent beantwortet wurden. Nach dem Gespräch war mir klar, ja das möchte ich unbedingt machen. Gesagt, getan. Denn schwups wurde ein Termin für die Durchführung der Behandlung ausgemacht und bereits zwei Tage später bin ich erneut in die Praxis gegangen um meine miraDry Behandlung zu bekommen. Ich war zunächst etwas aufgeregt, aber letztlich völlig unbegründet. Aber ich denke es ist absolut normal, dass man vor einer Behandlung (egal welcher Art) etwas aufgeregt ist.


Ich bin also am Samstag wieder in die Praxis gegangen und habe meine Behandlung bekommen. Mir wurden zu Beginn die Gerätschaften und Instrumente nochmals gezeigt und noch einmal ausführlich erklärt was genau und wie gemacht wird. Ich hab mich dann also auf die Behandlungsliege gelegt und meine Arme nach oben genommen, sodass die zu behandelnden Stellen schön offen lagen. Es wurde alles gründlich desinfiziert (mehrmals) und dann entsprechend vorbereitet. Die Ariale der Achsel die behandelt werden, werden vorab mit einer Schablone angezeichnet, sodass man die Bereiche Schritt für Schritt korrekt abgehen kann. Es wurde vorher meine Achsel sozusagen ausgemessen und es wurde eine Schablone hierfür zurecht geschnitten. Nachdem alles nochmals gründlich desinfiziert wurde ging es dann auch schon los mit der Betäubung. Die Betäubung wurde zunächst an 4 Stellen in der Achsel mit einer kleinen Nadel eingespritzt. Die ersten zwei Piekser waren etwas unangenehm, die restlichen beiden hat man dann schon nicht mehr richtig gemerkt, da die Betäubung schnell gewirkt hat. Im Anschluss wurde dann noch in die gleichen Löcher mit einer größeren Nadel noch mehr Lösung eingearbeitet. Aber da die Achsel quasi schon komplett betäubt war, hat man da nichts mehr wirklich gespürt. Das ging also super easy und hört sich wahrscheinlich viel schlimmer an als es eigentlich war. Die Lösung wurde dann in der Achsel noch etwas massiert, dass sie sich auch nahtlos und schnell im notwendigen Arial verteilt. Nach der Betäubung wurde dann die Schablone aufgeklebt (ähnlich wie diese Klebe-Tattoos aus Kindheitstagen, wenn ihr euch daran noch zurück erinnern könnt). Nachdem die Schablone auf der Haut aufgetragen wurde, war auch schon alles entsprechend vorbereitet und man kann loslegen und die Behandlung durchzuführen.


Für die Behandlung wird der Applikator gemäß den Vorzeichnungen an die Achsel angelegt. Die Haut im aktuellen Abschnitt wird dann immer leicht angesaugt, sodass die Fläche vollständig und sicher bearbeitet werden kann. Am Bildschirm des Gerätes kann man genau erkennen in welchem Abschnitt man sich gerade befindet, welcher als nächstes kommt, sodass man alle Bereiche sicher und zuversichtlich behandeln kann. Außerdem wird genau die Dauer pro Sitzung angezeigt und man sieht genau wann die Aufheizphase ist und wann die Kühlungsphase anfängt. Das Gerät macht auch sehr schöne Geräusche, bei denen ich es gut verstehen kann, dass ein Großteil aller "Patienten" direkt einschläft. Die Geräusche sind wirklich sehr entspannend und die Behandlung selbst spürt man aufgrund der Betäubung überhaupt nicht mehr. Man liegt also quasi einfach nur da und wartet bis es erledigt ist. Pro Schablonenbereich sprechen wir hier über ca. eine halbe Minute und das Ganze geht wirklich ziemlich fix Abschnitt für Abschnitt durch. 


Nachdem alle Bereiche abgearbeitet wurden und beide Achseln also behandelt wurden, ist das Ganze auch schon fertig. Man setzt sich dann erst einmal an den Rand der Liege und lässt den Kreislauf wieder etwas in Schwung kommen. In der Zwischenzeit werden einem dann schon die ersten Kühlpads gegeben, die man sich unter die Achseln klemmen muss. Ganz wichtig, aber ich denke das ist jedem bewusst, Kühlpads nie direkt auf die Haut geben, sondern in ein Handtuch oder Geschirrtuch legen und dann auf die Haut geben. Nun war dann auch schon alles fertig und ich habe mich von Herrn Dr. Eder verabschiedet. Der nach Hause Weg war etwas anstrengend, da man bisschen aufpassen musste seine Kühlpads nicht zu verlieren. Da die Betäubung unter den Armen insgesamt so zwischen 4-6 Stunden anhält, spürt man das Ganze auch nicht und muss daher aufpassen, dass sie einem nicht runterrutschen. Der nach Hause Weg in der U-Bahn hat bei mir wahrscheinlich etwas nach einem watschelnden Pinguin ausgesehen, aber alles in allem war es absolut kein Problem und ich habe es nach Hause geschafft ohne meine Pads zu verlieren. Es empfiehlt sich zu Hause auch bereits ein paar Pads eingekühlt zu haben, sodass man sie direkt austauschen kann wenn man ankommt. 

An dieser Stelle möchte ich euch noch einmal gerne auf meinen Instagram Account (@Justellamaria) aufmerksam machen, falls ihr ihn noch nicht kennen solltet. Denn in meinen Story Highlights "Body" findet ihr zur Behandlung ein paar Videoaufnahmen und könnt somit genau sehen, wie das Ganze von statten geht und wie das aussieht. Also schaut gerne mal vorbei, wenn euch noch weitere Detailaufnahmen interessieren. 



Auch nach der Behandlung gibt es ein paar Dinge zu Wissen und zu beachten, daher möchte ich euch diese auch mal etwas genauer erzählen. 

Nach der Behandlung können für ein paar Tage Schwellungen und Rötungen im behandelten Bereich auftreten. Je nach persönlichem Empfinden kann man zB leichte Ibuprofen einnehmen. Wichtig ist die wiederholte Kühlung um die Schwellung und mögliche Beschwerden zu minimieren. Die behandelte Haut muss zwingend sauber gehalten und mit Wasser und milder Flüssigseife (pH-neutral) gewaschen werden. Es empfiehlt sich auch einige Tage nach der Behandlung locker sitzende Oberteile für die nächsten Tage zu tragen. In der Abheilungszeit sollte man zwingend eine Rasur oder das Benutzen von Deodorant vermeiden. Außerdem sollte man für ca. 1 Woche keine schweißtreibenden Tätigkeiten (wie zB Sport oder stark anstrengende Aktivitäten) vermeiden. Sollten sich die Achseln und die umliegende Gebiete für mehrere Stunden nach dem Eingriff taub anfühlen ist das absolut normal. 


Um die Genesung zu fördern wird folgendes nach dem Eingriff empfohlen:
Die behandelten Flächen sofort zu kühlen. Am besten in ein Handtuch gewickelte Eisbeutel in die Achseln legen. Da die Haut immer noch taub nach der Behandlung ist, spürt man auch nicht die volle Wirkung des Eises. In den kommenden Tagen empfiehlt es sich die Achseln immer mal wieder zu kühlen um die Schwellung schnellst möglichst zu reduzieren. Die Schwellung könnte maximal für 2 Wochen andauern. Ich habe meine Achseln am Tag der Behandlung zu Hause noch durchgehend gekühlt, genauso wie im darauffolgenden Tag. Ich hatte mein Gefrierfach mit insgesamt 3 Kühlakku Paaren ausgestattet, sodass ich durchgängig wechseln und die Achseln immer gekühlt halten konnte. Meiner Meinung nach sind insgesamt 3 Sets vollkommend ausreichen um seine Achseln gut kühlen zu können. Am 2. Tag nach der Behandlung habe ich dann nur noch alle paar Stunden einmal ein Kühlpad unter die Achseln gelegt und gewartet bis dieses "warm" geworden ist. Am 3. Tag nach der Behandlung hatte ich bereits kein Bedürfnis mehr den Bereich zu kühlen, da alles wunderbar abgeschwollen ist und sich schon echt super angefühlt hat. Es war zwar immer noch etwas taub (was normal ist) aber es waren keine Schwellungen mehr vorhanden.

Mir wurde gesagt, dass sich kleine Knubbel in bzw unter der Achsel bilden werden. Das ist zum einen Teil noch ein Rest der eingespritzten Lösung und zum anderen Teil die Schweißdrüsen die im Körper abtransportiert werden. Man soll diese Knubbel immer mal wieder etwas massieren, damit das Abtragen dieser erleichtert und beschleunigt wird. Das habe ich auch immer fleißig gemacht. So 2-3x am Tag gab es dann eine kleine Achselmassage, das war auch völlig ausreichend. Ansonsten hat man im Nachgang zur Behandlung kein großes bzw weiteres to do. Es war alles super entspannt und hat mich in meinem normalen Alltag ganz und gar nicht beeinträchtigt. 


Eine miraDry Behandlung vermindert die Schweißproduktion per Sofort-Effekt. Bereits viele Models haben auf diese Möglichkeit der Schweißreduktion zurückgegriffen wie ich anhand meiner Recherchen herausgefunden habe. Macht ja auch durchaus Sinn, um die teuren Designer Kleider nicht zu versauen. Dennoch ist diese Möglichkeit natürlich nicht nur für Super-Models gedacht, sondern für Männer und Frauen jeder Art. Die Kosten liegen bei der Behandlung bei rund 1.900€. Das ist natürlich von Praxis und Standort etwas abhängig und dadurch etwas unterschiedlich. Der Preis stellt jedoch einen guten Richtwert dar. Unmittelbar nach der Behandlung kann die Haut etwas gerötet sein und eventuell bei manchen auch mit leichten Schwellungen reagieren. Vom Gefühl her, kann man das in etwa mit einem Sonnenbrand vergleichen. Das lässt sich aber zB mit einem Aloe Vera Gel sehr schnell in den Griff bekommen und die Beschwerden klingen sehr schnell ab. Auf Sport und Saune sollte übrigens für etwa eine Woche verzichtet werden. Generell gilt die miraDry Behandlung als sehr gut verträglich und es sind keinerlei Ausfallzeiten nötig und man ist theoretisch direkt nach der Behandlung schon wieder einsatzfähig. Man sollte nur direkt danach gut kühlen.

Meine Behandlung ist nun vollkommen abgeschlossen und meine Abheilungsphase ist vorbei. Alle kleinen Knubbel (wie oben beschrieben) sind nun restlos aus meinem Achsel Bereich verschwunden, es ist keine Schwellung oder Rötung mehr vorhanden und ich konnte bereits die ein oder andere Woche mit dem fertigen Ergebnis testen wie es sich so anfühlt. Und eines kann ich euch sagen: Das Schwitzen unter den Achseln ist definitiv von nun an Geschichte. Selbst bei schweißtreibenden Aktivitäten ist unter dem Arm alles trocken und ich muss mir keinerlei Gedanken mehr machen. Auch was den Haarwachstum unter den Armen angeht habe ich sehr große Fortschritte gemacht. Ich habe zum aktuellen Zeitpunkt nur noch vereinzelt ein paar Härchen in den Achseln, die unfassbar langsam nachwachsen. Das Rasieren zum aktuellen Zeitpunkt reicht somit 1x pro Woche. Und selbst das, soll mit der Zeit sogar noch besser werden. Alles in Allem bin ich sehr begeistert von dieser einfachen und schnellen Methode die für den ein oder anderen durchaus lebensverändernd sein kann. Ich kann euch definitiv nur empfehlen euch mit dem Thema einmal mehr zu beschäftigen und euch in eurer Nähe beraten zu lassen, wenn die Thematik euch ebenso betrifft und interessant für euch ist. 

Schaut auch unbedingt einmal bei mir auf Instagram (@Justellamaria) in meinen Story Highlights "Body" nach. Dort könnt ihr live Ausschnitte von der Behandlung sehen und erhaltet noch mehr Einblick in die Behandlungsmethode und wie das alles so aussieht. 



ELLA MARIA
Habt ihr von miraDry schon einmal gehört ?
Wäre die Art der Behandlung auch etwas für euch ?


TRANSPARENZ (Info):
*Werbung enthalten




Kommentare on "miraDry - Behandlung gegen Schweiß / Hyperhidrose, eine dauerhafte Behandlung gegen Schwitzen ohne OP"
  1. Ich habe bisher noch nie von dieser Marke gehört. Ich finde, aber dass es alles sehr gut klingt, was du hier vorstellst und was total toll ist, dass es dir geholfen hat, aber mir wäre es eindeutig zu teuer.
    Liebe Grüße
    Luisa von https://www.allaboutluisa.com/

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    Antworten
    1. Liebe Luisa @allaboutluisa, vielen Dank für dein Interesse an miraDry und dein Kommentar. Das verstehen wir. Heute ist miraDry die einzige nicht-chirurgische bzw. nicht-invasive und dauerhafte medizinische Behandlung, mit deren Hilfe der Schweiß im Achselbereich reduziert wird. Neurotoxin-Injektionen dagegen kosten im Durchschnitt 300-400 Euro und dauern zwischen 4-6 Monate. Solltest du mehr über miraDry erfahren wollen, konsultiere gerne dazu den nächstgelegenen miraDry-Anbieter https://www.miradry.com/de/anbieter-finden/ Finanzielle Lösungen könnten ebenfalls angeboten werden. Herzliche Grüße, miraDry_de

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