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Weihnachten steht vor der Tür - Winterliche Outfit Inspirationen für hübsche Plus Size Mode & friendly reminder zur Body Positivity

26. November 2020


Hey & Hallo!

Sich selbst zu lieben ist wirklich nicht immer einfach - wer kennt es nicht ? Ist ja auch nicht besonders leicht sich selbst aus dem Weg zu gehen, wenn man sich gerade mal wieder selbst auf den Keks geht. Ich gebe es zu: Es gibt Tage an denen finde ich mich selbst alles andere als toll. Aber so geht es mir auch mit manchen anderen Menschen von Zeit zu Zeit. Natürlich ärgere ich mich auch öfters Mal über mich selbst aber im Grunde mag ich mich. Aber an diesen Punkt zu gelangen war nicht gerade sehr einfach. Das Arbeiten an mir selbst, meiner Einstellung und daran meine Ziele zu erreichen und mir klar zu werden, was ich überhaupt will - genauso wie die Selbstliebe und neu erlangte Body Positivity hat einen großen Teil dazu beigetragen. Und da ich auf Insta immer wieder viele Nachrichten von Mädels und Frauen bekomme, aus denen ich herauslese, dass sie alles andere als zufrieden mit sich selbst sind (da zB Übergewicht, unreine Haut etc) möchte ich heute das Thema Selbstliebe einmal aufgreifen. Man selbst ist immer sein größter Kritiker, aber es ist nicht förderlich sich selbst so gegenüber zu stehen. Denn wir sind alle genau richtig so wie wir sind! Und das Ziel von Body Positivity ist schlichtweg ja nicht, seine Pickel schön zu finden. Da steckt so viel mehr dahinter. Lasst uns das Thema heute mal aufgreifen und ich habe in diesem Zusammenhang auch noch ein paar winterliche Outfit Inspirationen für meine lieben Plus Size Mädels am Start. Denn oftmals rührt unser kritisches Inneres aus dem heraus, dass wir uns nicht genug Aufmerksamkeit schenken und uns nicht um uns selbst kümmern. Doch das kann so einfach sein!



BODY POSITIVITY & 5 TIPPS ZU MEHR SELBSTLIEBE

"Body Positivity" ist schon seit geraumer Zeit ein zentrales Thema der heutigen Gesellschaft. Und ich finde diese Bewegung gut! Denn es ist viel mehr als nur ein Hashtag auf Instagram. Es geht um eine Bewegung die es sich zum Ziel gesetzt hat, Bewusstsein für unterschiedliche Körperbilder und auch deren Diskriminierung zu schaffen. Diese Bewegung strebt außerdem nach Akzeptanz für Menschen mit Beeinträchtigungen, Erkrankungen und ungewöhnlichen Hautbildern. Und das unabhängig von Alter, Geschlecht und Hautfarbe. Die Bewegung selbst zeigt wie unterschiedlich Körper sind und wie schön und auch einzigartig jeder einzelne davon ist. Es kommt nicht selten vor, dass Menschen unzufrieden mit ihrem eigenen Körper sind, da sie nicht "der Norm" entsprechen. Doch eine Norm gibt es nicht bei etwas das so individuell ist wie der eigene Körper. Es geht nicht darum auszusehen wie jeder, sondern darum das zu lieben und zu schätzen was man hat. Denn das macht uns als Mensch zu einem Individuum und zu etwas ganz besonderem.


Tipp 01 - Best Buddies und sich etwas Gutes tun!

In meinem Podcast habe ich schon öfters Mal darüber gesprochen: Der Ton macht die Musik! Beobachte mal wie du über dich selbst denkst und über dich sprichst. Würdest du so auch über deine beste Freundin sprechen ? Wörter die du einem geliebten Menschen niemals an den Kopf hauen würdest, solltest du auch dir selbst nicht vor den Latz knallen. Tu dir selbst mal wieder etwas Gutes: ein entspanntes Schaumbad, koche dir Soulfood - nimm dir Zeit für dich selbst, vielleicht auch für deine Lieblingsserie oder ein gutes Buch. Mache das, was du viel zu selten machst und schaffst und behandle dich selbst so wie du andere Menschen die dir wichtig sind behandeln würdest. 


Tipp 02 - Lebe im Jetzt!

Das Jahr neigt sich so langsam dem Ende zu und bald ist es wieder so weit - Sprüche wie "New Year, New Me" ploppen aus dem Nichts auf und verweilen ein wenig in unserem Kopf. Aber hast du auch schon mal daran gedacht, dass das "me" in diesem Satz gar nicht "new" sein muss ? Und das doch eigentlich alles super ist, so wie es ist ? Ein neues Jahr kann ein Ansporn für viele Menschen sein Dinge anzupacken, endlich zu erledigen und Dinge umzusetzen. Doch wenn man eigentlich zufrieden ist wie die Sachen gerade so sind - dann darf das gerne auch so bleiben! Sich Ziele setzen und stecken ist zwar immer eine gute Idee, aber man sollte nicht aus den Augen verlieren auch im hier und jetzt zu leben. Denn das neue Jahr ist noch etwas hin - und sollte es doch etwas geben, was man gerne anpacken und machen wollen würde, dann geht das auch jetzt sofort. Dafür braucht es den Jahreswechsel nicht. Nicht immer alles aufschieben und Dinge direkt erledigen. Das Leben ist viel zu kurz um zu warten. Ob nun auf eine bestimmte Zahl auf der Waage, einen ganz bestimmten Kontostand oder auf den perfekten Partner. Das Leben sollte steht's im hier und jetzt genossen werden und man kann jederzeit schöne Momente schaffen und sich etwas gutes tun.



Tipp 03 - Die innere Schönheit & Komplimente!

Es passiert nicht selten, dass wir unsere eigene Unsicherheit und/oder Unzufriedenheit auf andere Menschen projizieren. Urteile sind schnell und hart gefällt, da wir auch uns selbst zu schnell beurteilen. Behaltet im Hinterkopf, dass wenn man sich selbst gegenüber offener und freundlicher ist, dann ist man das auch anderen gegenüber. Mach jemand anderem doch mal wieder ein Kompliment - zB für ein hübsches Outfit, eine tolle Frisur oder dass Person xy immer so gut gelaunt ist. Schönheit ist nicht immer nur etwas äußerliches, sondern ein ganzes Komplettpaket. Innen so wie auch außen. Positive Eigenschaften wie zB Liebenswürdigkeit, Glücklichkeit, Hilfsbereitschaft, Humor, Weltoffenheit und Mitgefühl uvm mehr sind Eigenschaften die Personen ganz besonders schön machen können. 


Tipp 04 - Umgib dich mit den richtigen Menschen und vergleiche nicht!

Jeder Mensch ist auf seine eigene Art und Weise schön. Schönheit kann auf so vielen Ebenen und mit so vielen verschiedenen Facetten daherkommen. Vergleiche dich nicht mit anderen Frauen oder Menschen, die nicht so sind wie du. Du bist so wie du bist und genauso sollst du auch sein. Wie langweilig und traurig wäre diese Welt, wenn alle gleich aussehen und alle das gleiche gut finden würden ? Jeder eben so, wie er es für richtig hält. Und genau das bist du auch: richtig, so wie du bist! Umgebe dich daher nicht mit Menschen die dir nicht gut tun und nicht deine Ansichten teilen. Menschen die dir ein schlechtes Gefühl geben, Menschen von denen du dich getriggert fühlst. Konzentriere dich auf dich selbst und auf Menschen die gut für dich sind.


Tipp 05 - Haters gonna hate!

Meine Wunschvorstellung im Leben wäre ja, dass sich alle lieb haben und jeder den anderen akzeptiert so wie er eben ist. Ob das jetzt ganz schön naiv von mir ist ? Ja durchaus gut möglich. Aber mittlerweile habe ich es auch geschnallt: Es ist vollkommen in Ordnung, dass nicht jeder jeden mag. Und ich möchte auch gar nicht (mehr), dass mich jeder mag. Egal was man macht, was man trägt, wie man aussieht - es wird immer jemanden geben der etwas an einem auszusetzen hat. Und so geht es jedem einzelnen Menschen auf dieser Welt. Irgendetwas wird es immer geben - aber davon sollte man sich absolut nicht verrückt machen lassen. Haters gonna hate wie Taylor Swift so schön singt. Einfach die anderen, die meistens sowieso keine Ahnung haben, machen lassen. Sollte dich sowas von gar nicht interessieren was irgendwer sagt oder denkt. Zieh einfach deinen eigenen Stiefel durch.



SHOP BY SHAPE

Eines der wichtigsten Dinge ist es, sich erst einmal seinen persönlichen Figurtypen bewusst zu machen. Wer kennt es nicht - man shoppt verschiedene Kleidungsstücke und alles sieht irgendwie nicht gut an einem aus. Das Hauptproblem ist, dass die Teile meistens nicht zum eigenen Figurtypen passen und man daher seine persönlichen Vorteile oder liebsten Körperstellen nicht richtig zur Geltung bringen kann. Ich habe hier mal eine Figurtypen Tabelle für euch aus der ihr sicherlich schon viel schlauer werdet. Stellt euch am besten einmal vor den Spiegel und vergleicht die Illustration mit eurem Körper und schaut welcher Typ euch am nähesten kommt. Das wird euch bei der Auswahl eurer Kleidung nämlich sehr weiterhelfen. Außerdem kann ich es aus eigener Erfahrung sehr empfehlen und euch ans Herz legen, dass ihr auch aktiv nach eurem Figurtypen auf den richtigen Websites nach Kleidung sucht. Denn zB eine Konfektionsgröße 44 ist nicht bei allen Shops gleich und daher lege ich euch sehr Shops ans Herz die sich auf Plus Size Mode spezialisiert haben, das schmeichelt eurer Figur viel mehr, da die Shops auf Plus Size ausgelegt sind und die Schnitte somit viel besser an einem aussehen. Ich habe euch mal Happy Size als Shop verlinkt - dort könnt ihr nämlich direkt shop by shape machen und genau nach eurem Figurtyp bestellen. 


Bild Quelle Happy Size


WEIHNACHTLICHE MODE

Habt ihr euren Christmas Look für dieses Jahr eigentlich schon parat ? Also ich für meinen Teil ehrlich gesagt noch nicht. Wird also langsam mal Zeit sich über die weihnachtliche Mode für dieses Jahr einige Gedanken zu machen. Als Inspo habe ich unten mal eine Collage mit vier super schönen Teilen zusammen gestellt. Zum einen gefällt mir persönlich die schwarze Jeans mit Perlen mega gut. Das ist so ein Key Piece das jeden Look aufpeppt und zu etwas besonderem macht. Auch die länger geschnittene Leo Bluse finde ich super cool und könnte zB mit einer Leder Leggings richtig gut aussehen. Aber wer mich kennt der weiß, ich stehe total auf Plissee Falten und da habe ich einen mega coolen Hosenrock gefunden. Das ist eigentlich eine Hose aber aufgrund der ausgestellten Beine wirkt es wie ein Rock - richtig cool. Und ich dachte mir, was wäre Weihnachten ohne einen typischen Omas-Pulli ? Hier habe ich euch exemplarisch mal einen roten rausgesucht mit süßen Rentieren drauf. Perfekt für den 1. Weihnachtsfeiertag würde ich mal sagen. Sowas fehlt mir in meinem Kleiderschrank ja auch noch. 


Bild Quelle Happy Size

PLUS SIZE DAMENMODE

Wer es lieber etwas schlichter mag und generell auf der Suche nach ein paar Strickteilen ist, die man jetzt im anstehenden Winter ja definitiv gut gebrauchen kann - meine erste Wahl sind immer Strickjacken. Pullis sind zwar auch cool, aber ich bin ein Strickjacken Mädchen. Einfach ein Basic Langarm Shirt (oder auch T-Shirt) in schwarz oder weiß drunter ziehen und eine besondere, ausgefallene und gemütliche Strickjacke drüber und schon ist der Look fertig. Strickjacken sind bei mir ein absolutes Basic im Kleiderschrank und die wären absolut nicht wegzudenken. Außerdem schmeicheln sie der Figur ziemlich gut wie ich finde. Besonders angetan hat es mir die mittlere Strickjacke aus der Collage unten. Die Blockstreifen und der Leo-Teil sehen einfach total besonders aus und kombiniert mit einem schwarzen Shirt und einer schwarzen Hose ist das ein toller Basic Look der aber super schick und besonders aussieht wie ich finde. Aber auch die linke graue Strickjacke mit dem Asymmetrischen Schnitt und den Fransen unten kann ich mir super gut mit schwarzer Hose und weißem Shirt drunter vorstellen. Dazu noch tolle Stiefel und einen Hut kombiniert und ihr habt ein echt tolles Outfit. Und die grüne Strickjacke mit Zopfmuster rechts ist sowieso ein Basic das im Kleiderschrank einfach nicht fehlen darf. Hier findet ihr übrigens ein paar coole Strickjacken die was hermachen und natürlich viele weitere tolle Teile die eurer Figur schmeicheln.


Bild Quelle Happy Size


Ich hoffe euch mit meinem friendly reminder noch einmal daran erinnert zu haben, dass ihr wunderschön seit so wie ihr seid. So lange ihr euch in eurem Körper wohlfühlt und zufrieden mit euch seid, strahlt ihr das auch nach Außen hin aus. Und wie hat Audrey Hepburn schon so schön gesagt: "Happy girls are the prettiest". Also nehmt euch daran ein Beispiel, verinnerlicht diesen Satz noch einmal, holt euch ein paar hübsche Kleidungsstücke die eurem Figurtypen entsprechen und die was hermachen und ihr seid die nächste Fashionqueen! Guido würde es sicherlich feiern - wenn ihr versteht was ich meine. Schickt mir gerne Fotos oder markiert mich auf Instagram (@Justellamaria) mit euren hübschen Plus Size Outfits - ich bin mir sicher, ihr zaubert da ganz coole Sachen zusammen.


Habt ihr euren eigenen Christmas Look dieses Jahr bereits gefunden ?
Seid ihr auch so gespannt, wie es dieses Jahr mit dem Feiern an Weihnachten werden wird ?


10 Wege und Ideen um netter zu dir selbst zu sein, sich zu belohnen und sich selbst zu sagen, dass man gut so ist wie man ist

23. November 2020


Hey & Hallo!

Sei ehrlich: du kennst es doch sicherlich auch, dass man sich manchmal ein bisschen schwer damit tut, sich selbst genauso gut zu behandeln wie man es bei Freunden, dem Partner oder der Familie tun würde. Sich selbst gegenüber verzeiht man Fehler eher schwieriger und ist oftmals gnadenloser als mit anderen. Man verlangt von sich selbst oft 110% und weitaus mehr Perfektion als man es bei anderen tun würde. Ich kenne das leider sehr gut von mir selbst, dass die Ansprüche an die eigene Person oftmals viel zu hoch gesteckt sind und das ist auf Dauer einfach ein gar kein schönes Gefühl und kann einen auch sehr schnell, sehr kaputt machen. Sich selbst mal wieder etwas gutes tun habe ich zwar stets im Hinterkopf, aber an der Umsetzung hapert es dann doch öfters mal, leider! Ich muss mich stets selbst daran erinnern, dass ich genug gemacht habe, genug produziert habe, genug gearbeitet habe und eine Belohnung verdient habe. Und diese Erinnerung möchte ich auch euch heute mit diesem Beitrag geben und habe ein paar Ideen zusammengetragen, die man super easy machen kann, um sich selbst gegenüber mal wieder Danke zu sagen, netter zu sich zu sein und sich selbst einfach mal wieder zu sagen: gut gemacht!


01. Nimm dir mal wieder eine Auszeit

Das Leben ist stressig, oftmals jagt ein Termin den nächsten und Beziehung, Arbeit, Freunde, Haushalt und Familie unter einen Hut zu bekommen ist nicht immer einfach. Daher empfehle ich immer sich einen festen Zeitslot einzuplanen, an dem man sich nur um sich selbst kümmert und sich eine Auszeit nimmt. Ob das nun 1 Stunde an einem Sonntag Nachmittag ist oder auch unter der Woche eine bestimmte Zeitspanne liegt dabei ganz an dir selbst. In dieser Auszeit bestimmst nur du selbst, was du gerne machen möchtest. Das kann von Sport über Baden bis hin zu Lesen alles sein. Und wenn du das Ganze entsprechend "vorplanst", dann hast du auch noch den positiven Effekt der Vorfreude. Am besten ist es, das ganze regelmäßig einzuplanen, denn das hast du selbst auch mehr als verdient.


02. Erlaube dir mal nichts zu tun

Unter Leuten zu sein ist toll, oder nicht ? Ein Kaffee Date mit der Freundin hier eine Date Night mit dem Partner dort - es ist schön Zeit zu zweit (oder mit mehreren) zu verbringen. Man kann sich austauschen und hat kein schlechtes Gewissen etwas zu verpassen oder jemandem nicht gerecht zu werden. Aber nun ja - wann hast du das letzte Mal Zeit nur mit dir selbst verbracht und einfach mal nichts getan ? Diese kleine Off-Zeit, die Zeit mit dir selbst in der du nichts tust, kann kleine Wunder bewirken und ist wichtiger für dein persönliches Wohlbefinden als du vielleicht denkst. Nach dir selbst und deinen eigenen Bedürfnissen zu schauen ist mit unter das wichtigste für die psychische Gesundheit. Zeit alleine mit dir selbst macht dich kreativer und kann dir dabei helfen dich selbst und deine Gedanken zu sortieren. Du solltest deine eigene Gesellschaft definitiv mehr wertschätzen und dich öfters mal mit dir selbst beschäftigen und auch einfach mal nichts tun. 


03. Versuche es mal mit Achtsamkeit

Ich liebe meine morgendlichen Achtsamkeits- und Stretching Übungen. Ich ziehe das nun schon fast ein Jahr lang täglich durch und kann das nur immer wieder jedem ans Herz legen. Den Moment so wie er gerade ist wahrzunehmen - ohne Bewertung - und diesen bewusst zu erleben ist ein super Start in den Tag. Ich mache das ganz oft aus dem Bett heraus bevor ich aufstehe. Ich richte mich auf, setze mich mit geradem Rücken hin und atme bewusst durch für ein paar wenige Minuten. Im Anschluss kommen ein paar Dehn- und Stretchingübungen hinzu um den Körper langsam aber aktiv zu wecken und auf den Tag vorzubereiten. Das Ganze dauert keine 10 Minuten und ist so ein entspannter Start in den Tag. Probiert es ein paar Tage in Folge aus und ihr werdet sehen, was für einen riesen Unterschied das für den Tag machen kann. Sich selbst Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken und sich und seinen Körper somit wertzuschätzen überträgt sich auf den gesamten Tag, die gesamte Woche und wirkt sich positiv auf die jeweiligen einzelnen Entscheidungen und Gemütszustände aus die dich am Tag so konfrontieren. 



04. Probiere es mit Affirmation

Mal kurz zur Erklärung, da ich denke nicht jeder kann mit dieser Begrifflichkeit etwas anfangen. Affirmation ist, sich eine gewisse Sache (das kann alles sein) immer wieder zu sagen um seine Gedanken und sein Verhalten aktiv zu beeinflussen. Es wurde tatsächlich in so einigen Studien bereits festgestellt, dass du so deine Gedanken (auch über dich selbst) und deine Wünsche und Ziele im Leben verändern und positiv beeinflussen kannst. Positive Affirmationen alleine werden zwar nicht dein komplettes Leben von heute auf Morgen verändern, aber das ist schon einmal eine super Grundlage für Liebe dir selbst gegenüber und dir immer wieder klar werden zu lassen wohin es in deinem Leben gehen soll, was deine Wünsche und Ziele sind. 


05. Kontrolliere deine Gedanken

Wir kennen es alle: Oftmals versteifen wir uns daran an negatives zu denken, Dinge bis ins kleinste Detail in Gedanken zu zerpflücken und wenn mal wieder etwas nicht so rund gelaufen ist, dann regen wir uns den ganzen Tag, die ganze Woche oder sogar noch länger über etwas auf. Das Gehirn ist gut darin negative Dinge in den Vordergrund zu stellen und dich somit bewusst zu nerven und dir schlechte Laune zu machen. Nicht selten sind diese Gedankengänge nach einer Weile verzerrt, entsprechen nicht mehr unbedingt der Realität und man steigert sich zu sehr in etwas hinein. Dreh den Spieß um! Lasse diese Gedanken nicht zu. Sich mal über etwas aufregen ist in Ordnung, aber wenn man selbst keinen Einfluss darauf hat etwas bestimmtes zu ändern, dann muss man es eben so akzeptieren wie es eben kommt und letztlich das Beste daraus machen. Es bringt nichts sich den ganzen Tag über etwas aufzuregen, was nicht in der eigenen Hand liegt. Versuche viel mehr die positiven Dinge in den Fokus zu rücken und akzeptiere die negativen Dinge einfach. Konzentriere dich lieber darauf was heute toll war, was dir ein Lächeln geschenkt hat und was dir gut tut und dich positiv beeinflusst.


06. Behandle dich selbst wie einen Freund

Hand aufs Herz: Hast du zu jemandem den du wirklich gern hast schon mal gesagt, dass diese Person dick, hässlich, dumm oder gar ein Versager ist ? Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass du das wohl noch nie zu einem geliebten Menschen gesagt hast. Solche negativen Aussagen hat man meistens nur sich selbst gegenüber im Kopf, aber nicht gegenüber den Menschen die man lieb hat. Doch es ist wirklich sehr wichtig auch sich selbst gegenüber unterstützend und aber auch vor allen Dingen wertschätzend zu sein. Denn je mehr du lernst dich selbst als Person so zu akzeptieren wie du eben bist, mit allen positiven und auch negativen Seiten und Eigenschaften, desto glücklicher und zufriedener kannst du am Ende mit und in deinem Leben sein. Selbstakzeptanz ist nämlich der Schlüssel zum Glück. 



07. Du musst auch mal nein sagen

Wie nein ? Einfach, nein! Die eigenen Bedürfnisse zu achten und zu respektieren bedeutet, dass man auch mal nein sagt bzw nein sagen muss. Und das müssen viele erst einmal lernen. Schließlich ist es nicht gerade einfach einem geliebten Menschen abzusagen - man möchte die liebsten ja nicht vor den Kopf stoßen, aber es ist umso wichtiger, dass du das auch bei dir selbst nicht tust. Wenn du keine Energie für etwas hast, keine Lust oder aber auch schlichtweg keine Zeit, dann ist das in Ordnung und darfst und kannst das auch offen kommunizieren. Du musst lernen auf dich und deine eigenen Bedürfnisse zu hören und andere nicht über dich selbst zu stellen. Das Abgrenzen von Dingen und Menschen ist in diesem Fall eine positive Eigenschaft welche du dir definitiv etwas mehr und näher zu Gemüte führen solltest. 


08. Führe eine to do Liste

Wahrscheinlich hast auch du, wie so viele, eine to do Liste oder vielleicht ja sogar mehrere. Aber hast du auch eine "erledigt" Liste ? Und in einer Erledigt Liste kann so ziemlich alles drin stehen wie zB Einkaufen geben, ein Projekt auf der Arbeit vervollständigen, das aufgeschobene Telefonat über Sport bis hin zu Duschen gehen. Mit Hilfe einer Aufgaben und einer Erledigt Liste kannst du sehr viele positive Emotionen in dir selbst wecken und wirst sehen, dass zB die Gedanken wie "heute habe ich wieder nichts geschafft" nicht der Wahrheit entsprechen. Ich kenne es selbst, dass man den ganzen Tag am machen und tun ist und am Ende des Tages sieht man kein Ergebnis und sagt sich schnell mal wieder "was hast du heute überhaupt gemacht?!". Und gerade in solchen Momenten ist es toll, wenn man auf seine erledigt Liste blicken kann auf der sämtliche to dos abgehakt sind (und wenn sie noch so klein und unbedeutend aussehen). So verschaffst du dir selbst ein gutes Gefühl und zeigst dir selbst auf, dass du heute sehr wohl so einiges geschafft hast und auch wenn man das Ergebnis nicht sieht, hat es sich gelohnt. 


09.  Gönn dir genug Schlaf

Schlaf ist ungelogen eine kleine Geheimwaffe im Bezug auf dein eigenes, persönliches Wohlbefinden. Zwar nichts Neues, aber etwas was viele nicht im Kopf haben und gerne mal ignorieren oder vergessen. Schlafmangel wirkt sich nicht nur negativ auf das eigene Immunsystem aus (und gerade in der aktuellen Zeit, sollte man das nicht riskieren), sondern erschwert einem auch mit den eigenen Gefühlen und Emotionen umzugehen und es kann dein Gedächtnis verschlechtern. Dazu gibt es schon so einige verschiedene Studien. Auch wenn es nicht einfach ist: Achte darauf, dass du genug und vor allem ausreichend Schlaf bekommst. Es kann und wird dir dabei helfen in den verschiedensten Bereichen deines Lebens einfach ein besseres Gefühl zu haben. Und Schlaf ist das wohl beste Geschenk was man sich selbst machen kann. 



10.  Belohne dich einfach mal

Wann hast du dir zu Letzt etwas gegönnt ? Die viel zu teure Chips Tüte im Supermarkt, der viel zu teure Cashmere Pullover im Store, die viel zu teuren Schuhe die man schön über ein Jahr haben möchte - oder einfach mal eine Stunde Auszeit, ein langes, heißes Bad oder einfach mal eine neue Serie am Stück durchsuchten.... wann war das letzte Mal bei dir, dass du dir etwas gegönnt hast und dich selbst mit etwas (was auch immer) aktiv belohnt hast ? Kleine Belohnungen sind gold wert um sich selbst zu zeigen und klar zu machen, dass man eine Sache gut gemacht hat. Dass man super ist so wie man ist und sich mal wieder etwas gönnt. Wenn das Kleingeld für eine bestimmte Sache aktuell nicht da ist, lässt sich das auch auf ganz viele verschiedene andere Bereiche ausweiten. Je nachdem was dir persönlich gut tut, was dir zeigt, dass du toll bist und etwas richtig gemacht hast. Gönn dir mal wieder etwas und belohne dich selbst.



Achte auf dich! Aktiv und mit allen Sinnen.

Es passiert nun eben nicht einfach von alleine, dass du dich selbst wertschätzt, für gute Leistung belohnst und selbst dein bester Kumpel bist. Die Beziehung zu sich selbst bedarf genau so viel Arbeit wie die Beziehung mit dem Lebenspartner, den Freunden oder der Familie. Von nichts kommt eben nichts. Und während man versucht es allen anderen recht zu machen und ihnen auch gerecht zu werden, fällt man selbst oftmals hinten runter. Neben den 10 Wegen die ich dir eben genannt habe, gibt es aber auch noch unendlich viele weitere. Sei kreativ, überlege wie du dir selbst näher kommen kannst, was dir gut tut und wie du die Beziehung zu dir selbst auf ein höheres Level bringen kannst. Was vermisst du ? Was wolltest du schon längst mal gemacht haben ? Blocke dir aktiv Zeit für dich selbst in deinem Wochen- & Tagesplan und behandle dich gut - und zwar so, wie du es mit deinen geliebten Menschen auch tun würdest. 


Wie stehst du persönlich zu dir selbst ?

Würdest du sagen, dass du selbst dein bester Freund bist ?



Wann ist es an der Zeit Menschen loszulassen, sich von emotionalem Ballast zu trennen und getrennte Wege zu gehen ?

5. November 2020

Hey & Hallo!

Menschen die einem nahe stehen loszulassen und getrennte Wege zu gehen ist nicht einfach. Es ist schwer. Es ist verdammt schwer! Aber manchmal leider auch ein unausweichlicher Schritt. Viele sagen, es funktioniert in der Realität nicht, doch das stimmt nicht. Es gibt Menschen die einem am Herzen liegen - egal ob das der Partner oder eine Freundin ist. Doch manchmal kommt man an einen Punkt, da passt es einfach nicht mehr. Man hat keinen gemeinsamen Nenner mehr, versteht sich nicht mehr, hat sich in unterschiedliche Richtungen weiterentwickelt... Manchmal liegt auch ein Streit zu Grunde und man sieht einen Menschen plötzlich komplett anders und alle Kraft, Zeit, Mühe & Nerven die man dahin steckt alles wieder gut werden zu lassen scheitert.


Ich selbst habe diese Erfahrung mit einer Freundin gemacht. Sie war jahrelang meine beste Freundin. Wir haben jeden Tag miteinander verbracht. Früher noch nach der Schule, dann ging es für uns beide ins Berufsleben in die Ausbildung und auch da haben wir jeden Tag nach Feierabend etwas gemacht. Das Wochenende haben wir nahezu auch vollständig miteinander gebracht und haben jeweils bei der anderen quasi 2 Tage gewohnt. Wir saßen ständig auf einander und man könnte meinen es liegt daran, weshalb es nicht auf Dauer funktioniert hat. Aber das war es nicht. Sie lag mir sehr am Herzen. Wir haben zusammen gelacht, zusammen geweint und sehr vieles miteinander durchgemacht. Wir waren ein Herz und eine Seele. In Guten wie in schlechten Zeiten, wie man so schön sagt. Wir waren füreinander da, haben uns gegenseitig geholfen und alles gemeinsam gewuppt. Ganz egal was auf uns zugekommen ist. Wir haben alles gemeinsam geschafft.



Doch dann kam ein einziges Ereignis, das uns getrennt hat. In meinem Leben ist etwas passiert was nicht schön war. Ein geliebter Mensch ist gestorben. Zu diesem Zeitpunkt hätte ich einfach nur eine Schulter zum ausheulen gebraucht, jemand der einfach da ist, mit dem ich reden kann und einfach eine Zeit lang traurig hätte sein können. Zum gleichen Zeitpunkt hatte meine Freundin damals Stress mit einem potentiellen Kerl, mit dem sie gerne zusammengekommen wäre. Ich wollte mein Problem, den Verlust eines Menschen, nicht über ihr Problem stellen - denn jedes Problem ist es wert sich anzuhören, doch wenn wir ehrlich sind: Einen Menschen zu verlieren ist härter als Stress mit einem Kerl zu haben. Sie hatte kein Ohr für mich, sie war nicht für mich da - und das hat unsere Freundschaft zerstört. Ich konnte und kann es ihr bis heute nicht verzeihen, dass sie in dieser für mich schwierigen Zeit so egoistisch war. Daran zerbrach unsere Freundschaft letztlich. 


Einige Jahre später sind wir wieder in Kontakt gekommen. Fragt mich nicht wie das passiert ist. Aber nach einigen Jahren haben wir uns wieder über Whats App geschrieben und hatten beschlossen uns noch einmal zu treffen, über alles zu reden und alles hinter uns zu lassen. Wir haben uns einige Male getroffen - jedoch mit sehr großem zeitlichen Abstand von ein paar Monaten zwischendrin. Sagen wir es so: Wir haben uns beide weiterentwickelt, sind mittlerweile älter und reifer geworden. Bei jedem einzelnen Treffen kam ich mir falsch vor. Ich wollte und konnte ihr nichts persönliches von mir erzählen und habe sie nicht (mehr) teilhaben lassen an dem was in meinem Leben so passiert. Ich habe ihr nicht erzählt, dass ich mittlerweile einen Blog habe, dass ich damit einigermaßen erfolgreich bin, habe nicht erzählt dass ich seit einigen Jahren einen wundervollen Freund habe, von zu Hause ausgezogen bin und mein Leben eigentlich so ziemlich perfekt läuft. Ich wollte ihr das nicht sagen, keine Ahnung warum. Ich habe es versucht und versucht und obwohl ich kein nachtragender Mensch bin, hatte ich ihr einfach nichts mehr zu sagen. Es hat sich falsch angefühlt Zeit mit ihr zu verbringen bzw zu verschwenden, wenn ich die Zeit besser nutzen konnte. Sie hat sich sehr angestrengt alles wieder werden zu lassen wie früher - doch ich war still. Ich konnte kaum etwas sagen. Ganz untypisch für mich. 


Ich muss aber sagen, dass diese paar Treffen mir sehr geholfen haben die Sache und die ehemalige gute Freundschaft abzuschließen und final zu verarbeiten. Ich habe mich häufig gefragt wie es ihr wohl geht, ob sie heute anders handeln würde und was sie so zu sagen hätte. Nun weiß ich es und weiß auch, dass unsere Freundschaft definitiv beendet ist. Ich denke es war für uns beide wichtig zu sehen, dass wir uns mittlerweile in unterschiedliche Richtungen weiterentwickelt haben und einfach nicht mehr zusammen passen. Was ich euch mit dieser Geschichte - die im übrigen so einige Jahre zurück liegt, also keine Panik mir geht es bestens - sagen möchte ist, dass es okay ist sich von Menschen zu trennen. Es ist normal, dass man aufgrund von bestimmten Ereignissen oder weil man sich einfach auseinander gelebt hat und keine Gemeinsamkeiten mehr hat, sich von geliebten Menschen trennt. Es ist nicht einfach. Es ist mit viel Herzschmerz verbunden, klar, aber es kann befreiend sein. Es kann so befreiend sein sich von einem emotionalem Ballast zu trennen, getrennte Wege zu gehen und voraus zu schauen. Getrennte Wege zu gehen, auch wenn es Herz- und Seelenschmerz bedeutet, ist in manchen Fällen einfach besser. 


Manchmal halten wir an Freunden, Bekanntschaften oder Liebesbeziehungen fest, die nur in Gedanken funktionieren aber nicht in der Realität. Man mal sich die Dinge in Gedanken schöner aus, als sie letztlich in der Realität sind. Manchmal sieht man die Tatsachen einfach zu verschwommen und zu realitätsfern. Doch alle Probleme und wenn sie noch so unwirklich erscheinen, kann man überwinden. Alles andere wäre einfach zu naiv und würde nicht der Wahrheit entsprechen. Es ist normal, dass manche Menschen nur unseren Weg kreuzen, damit wir etwas lernen und nicht um uns ein Lebenlang zu begleiten. Manche Menschen bringen auch ausnahmslos das schlechte in einem zum Vorschein und tun einem einfach nicht gut. Auch durch diese Menschen lernt man, vor allem über sich selbst. Egal ob das nun Wut, Ärger, Ablehnung oder Enttäuschung ist, es kann alles dabei sein. Seht die Erfahrung von einer Person von der ihr euch trennen möchtet als Erfahrung. Das Geschehene und Gelernte kann dadurch besser verarbeitet werden. 



Wann ist der richtige Punkt gekommen um Menschen loszulassen ?

Wenn ihr merkt, dass euch die andere Person mehr schadet als gut tut ist das schon einmal ein Indiz dafür, dass definitiv Klärungsbedarf besteht. Es macht zwar auch durchaus Sinn aus Erfahrungen einen Lerneffekt zu erzielen aber es passiert oftmals plötzlich, dass man spürbare Wunden hat und sich fragt warum eine Freundschaft oder eine Beziehung so weh tut. Warum macht dich eine Person so traurig oder wütend ? Und die daraus resultierende Antwort ist bei weitem nicht immer schön, nicht angenehm und will man manchmal vielleicht auch nicht wahrhaben oder realisieren. 


Aber es bringt uns im Leben weiter. Auch wenn es eine unangenehme Erfahrung ist, die ich auch gerne jedem ersparen würde, aber man lernt daraus. Und meistens ist es auch ein Hinweis dafür, dass etwas in uns selbst zunächst geklärt werden muss. Denn so viel Wut oder Trauer diese Menschen auch in uns auslösen mögen, es ist unsere eigene Unordnung und letztlich unser eigenes Problem, dass diese Person diese Gefühle in uns auslöst. Menschen sind nunmal so wie sie sind und sie lassen sich auch (in den meisten Fällen) nicht ändern. Und das sollte man auch nicht versuchen, denn manchmal passt es einfach nicht. Weder in einer Freundschaft, noch in einer Beziehung. Wenn wir andere Personen für unsere eigene Wut und Trauer verantwortlich machen, stellen wir uns zugleich als Opfer dar und verurteilen andere anstatt an uns selbst zu arbeiten. Man muss lernen irgendwann selbst die Verantwortung für die eigene Gefühlswelt zu übernehmen.


Solche Erfahrungen helfen uns dabei, schneller zu uns selbst zu finden. Zu erkennen wer wir wirklich sind, was wir vom Leben, von anderen Menschen, von Beziehungspartner erwarten und wollen und was nicht. Also: Grenzen setzen, danke sagen und weiterleben. 



Habt ihr diese Situation auch schon einmal erlebt ?

Wie seid ihr damit umgegangen ?