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7 Tipps um produktiv, voller Elan & Energie ins neue Jahr zu starten – So kannst du deine Neujahrsvorsätze auch wirklich einhalten!

23. Januar 2020

Hey & Hallo!
Ein Jahreswechsel hat für super viele Menschen eine sehr positive Wirkung. Man nimmt sich Neujahrsvorsätze und plant im kommenden Jahr alles anders zu machen. Ich habe es schon oft erwähnt, dass ich ein großer Freund von Neujahrsvorsätzen bin. Auch wenn man sie nur 3 Wochen oder sogar nur 3 Tage durchhält, hat man es immerhin versucht. Und für mich persönlicher gibt es nichts schlimmeres als Dinge, die man eigentlich gerne machen oder ändern wollen würde, gar nicht erst zu versuchen. Und auch wenn man für Veränderungen nicht wirklich einen Jahreswechsel braucht, gibt er uns doch noch mal die extra Portion Elan und oftmals auch den nötigen Tritt in den Hintern, wenn wir mal ganz ehrlich sind. Denn wer startet zB schon eine Diät kurz vor Weihnachten ? Aber jetzt einmal Butter bei die Fische: Ich persönlich bin zum Jahreswechsel in der Kalenderwoche 1 unfassbar motiviert und voller Tatendrang. Ab Kalenderwoche 2 verfalle ich jedes Jahr (man kann quasi fast seinen Wecker danach stellen) in eine Winter-Blues-Phase in der ich keine Lust habe auch nur irgendetwas zu tun und denke, ich habe meine Kreativität und meine positive Energie verloren. Ich weiß nicht wieso das so ist, aber es ist jedes Jahr aufs Neue so. Aber ab Kalenderwoche 3 geht ein neues Jahr für mich dann so richtig los und ich habe meine Energie wieder gefunden. Schon komisch irgendwie und auch nicht ganz nachvollziehbar, aber so ist das bei mir.

Der Jahreswechsel bedeutet für viele nicht nur Kopfschmerzen vom Silvester Sekt sondern auch noch jede Menge Stress. Überall prasseln jetzt die Neujahrsvorsätze auf einen ein, egal ob auf Social Media oder im privaten Kreise. Man wird konfrontiert mit beneidenswerten Reisezielen von anderen Personen für das anstehende Jahr und von wahnsinnig ehrgeizigen Zielen die im neuen Jahr von anderen Personen umgesetzt werden. Es ist also kein Wunder, dass man sich selbst etwas überfordert und gehetzt fühlt. Vor allem kommt bei mir persönlich noch mein Email Postfach hinzu mit all dem Kram der über die Feiertage reinkam und liegen geblieben ist. Es passiert also ganz schnell, dass sich die positive Energie und der Elan vom Jahreswechsel erst einmal wie eine Mini-Depression anfühlen kann und man für ein paar Tage im Winter Blues stecken bleibt. Aber hierfür gibt es ein effektives Gegenrezept, welches ich jedes Jahr aufs Neue mache um meine Gelassenheit und Energie für das neue Jahr wieder bekomme und voll ausschöpfen kann.

Denn gut organisiert, voller Elan und mit viel Energie möchte doch jeder ins neue Jahr starten, oder ? Und um den Stress, und den eventuell auch bei euch, anstehenden Winter Blues möglichst gering zu halten möchte ich euch mal meine Tipps weitergeben mit denen auch hoffentlich ihr produktiv, voller Elan und endloser Energie ins neue Jahr starten könnt. Und immer an das wichtigste denken: das richtige Mindset hilft am aller besten einen Neustart in dem gewünschten Bereich gut zu nutzen.




Tipp 1: Mit Altlasten richtig umgehen

Wir kennen es alle: Oftmals nimmt man seine Altlasten aus dem Vorjahr mit in ein Neues. Und so haben wir bereits zu Beginn einen schlechten Start und oftmals auch ein bedrückendes Gefühl - egal ob es Krankheiten, Geldsorgen, emotionale Dinge oder anderes ist. Wir alle sind Menschen und keine Roboter und jeder hat sein ganz eigenes Päckchen zu tragen, dennoch sollten wir mit unseren Altlasten aus dem vergangenen Jahr nicht im neuen Jahr weiter machen, denn umso mehr wir uns auf das negative fokussieren umso schwerer wird unser Päckchen und umso mehr fokussieren wir uns auf das Negative und blenden positives immer weiter aus. Zeit heilt alle Wunden – egal ob auf emotionaler Ebene oder in anderen Bereichen. Man sollte etwas mehr Vertrauen in die Kraft der Zeit stecken, denn Zeit heilt alles oder macht es zumindest erträglicher und hilft uns dabei wieder Kraft und Inspiration zu tanken. Alles wird auf kurz oder lang (wieder) gut – man muss nur daran glauben. Und die Altlasten die auf dem Schreibtisch liegen geblieben sind, muss man einfach nur angehen und neu strukturieren. Auch wenn man sich beim ersten Blick vielleicht überfordert fühlt und nicht weiß wo man anfangen soll – es bringt nichts das aufzuschieben. Einfach 1-2 Tage einbauen an dem nur das Liegengebliebene aufgearbeitet wird und schon schwups es wieder. Eine klare Struktur und Organisation an liegen gebliebenen Dingen hilft dabei den Fokus nicht zu verlieren. Das wichtigste hierbei ist: Einfach machen und nicht zu viel drüber nachdenken!



Tipp 2: Positives mit ins neue Jahr nehmen

Es ist schwierig immer nur nach vorne zu Blicken und stets das Positive zu suchen, wenn wir uns eigentlich so fühlen als wären wir am Boden. Aber hey, nicht alles aus dem letzten Jahr war schlecht. Es gab durchaus sicherlich bei jedem ein paar tolle und aufregende Momente an denen man sich auch im Nachhinein noch erfreuen kann. Gab es einen besonders tollen Urlaub im letzten Jahr ? Was hat euch stolz gemacht ? Was hat euch zum Lachen gebracht ? Überlegt einfach mal, was letztes Jahr so positives war und passiert ist und ruft euch das bewusst noch einmal in Erinnerung und denkt ein wenig darüber nach. Das schafft automatisch gleich ein viel besseres Mindset und mehr Bewusstheit für andere positive Dinge, denn wir Menschen können uns frei aussuchen was unsere Aufmerksamkeit bekommt. Und auch wenn im vergangenen Jahr vielleicht das ein oder andere schmerzliche passiert ist und man damit noch hart zu kämpfen hat, sollte man stets die schönen Momente in den Mittelpunkt der persönlichen Aufmerksamkeit stellen. Denn es ist einfach Fakt, dass positive Erlebnisse und Erinnerungen uns ein gutes Gefühl geben.




Tipp 3: Ziele definieren, ordnen und festsetzen

Auch Ziele sind, genauso wie die Altlasten, dazu im Stand uns zu überfordern. Das kann nämlich ganz schnell passieren, wenn man seine Ziele entweder nicht klar definiert und nur im Hinterkopf hat oder sich zu viel auf einmal als Ziel setzt und keine Zwischensteps einplant. Es ist wichtig sich über seine Ziele bewusst zu sein und diese auch konkret auszuformulieren. Genauso wichtig ist es, dass man sich keine utopischen Ziele setzt und wenn doch, dann nicht zu viel auf einmal. Denn von jetzt auf gleich passiert selten etwas. Mit mehreren kleinen Zwischenetappen lassen sich auch größere Ziele gut erreichen. Eine Struktur und ggf sogar Hierarchie der Ziele ist ebenso durchaus sinnvoll. So könnte man diese zB von kleinen zu großen Zielen strukturieren und nach und nach alles abhaken. Man kann seine Ziele auch trennen und aufgliedern in Jahresziele, Monatsziele und sogar Wochen- oder Tagesziele. Die Hauptsache ist man definiert seine Ziele konkret, ordnet diese und setzt sie letztlich auch fest. Dann schafft man es auch ohne Probleme seine Wünsche im neuen Jahr umzusetzen. Etwas Disziplin natürlich vorausgesetzt.



Tipp 4: Es langsam angehen lassen

Passend zum vorherigen Tipp und geht quasi nahtlos weiter. Denn man braucht nicht nur eine klare Struktur um seine Ziele zu erreichen, sondern oftmals auch noch weitere Dinge. zB eignen sich ein paar neue Gewohnheiten super gut um neue Ziele auch konsequent weiterverfolgen zu können. Oftmals hört man zum Jahreswechsel von Vorsätzen wie „gesunde Ernährung“, „mehr Bewegung im Alltag“, „Sport machen“ etc. Ist bei mir übrigens in der Tat das gleiche für 2020. Es kann aber leider auch oft passieren, dass man sich am Anfang übernimmt und die Ziele dann gleich über Board wirft, weil man „keine Lust mehr“ hat. Und genau so soll es ja nicht sein. Es ist zwar alles besser als es überhaupt gar nicht erst versucht zu haben, aber im optimalsten Falle werden unsere Neujahrsvorsätze zur Routine. Denn wenn man langfristig an und für sich arbeiten möchte, benötigt man dafür definitiv eine positive und auch reflektierte Grundhaltung sich selbst gegenüber. Man darf sich selbst nicht das Gefühl vermitteln, sich zu etwas zwingen zu müssen, denn die Folge daraus ist oftmals das Aufgeben. Es macht durchaus Sinn seine Ziele langsam anzugehen, sich zwischenzeitlich auch mal etwas zu gönnen und sich langsam zu steigern, denn falscher Ehrgeiz endet oftmals in Lustlosigkeit. Daher immer daran denken, die Ziele sinnvoll umzusetzen und mit neuen Gewohnheiten zu bereichern und zu ergänzen, die euch die Umsetzung leichter machen. Ich selbst starte im 1. Quartal zB mit 1x pro Woche Sport und möchte mich im 2. Quartal auf 2x die Woche steigern. Für einen Sport-Muffel wie mich wäre es einfach zu utopisch festgesetzt gleich 2-3x die Woche zu trainieren.



Tipp 5: Den richtigen Ausgleich schaffen

Machen wir uns nichts vor: Jobs sind stressig und verlangen einem viel ab. Noch dazu kommt dann der Spagat zwischen Freunden, Beziehung und Familie. Hobbies wollen auch noch untergebracht werden und schon ist man an einem Punkt für den man 40 Stunden pro Tag bräuchte. Aber der richtige Ausgleich ist so wichtig. Gerade weil wir heutzutage ständig auf dem Sprung von Termin zu Termin sind. Im Normalfall hat bei den meisten Menschen der Job oberste Priorität und oftmals ist man Abends einfach zu geschafft um noch ins Fitnessstudio zu laufen oder muss Abstriche machen, da anderes wichtiger ist. Ich weiß selbst, dass es oftmals gar nicht so leicht ist sich nach einem 12 – 14 Stunden Tag an dem man viel leisten musste auch noch zum Sport zu überreden oder zu anderen Ausgleichsaktivitäten. Aber genau das ist es, was so unfassbar wichtig ist und ich auch erst lernen musste. Klar habe ich oftmals schlichtweg keine Lust und oft auch keine Zeit noch einem (anderen) Hobby nachzugehen oder Bewegung/Sport in einen Tag zu quetschen aber nun passt mal auf: Es ist so wichtig und sollte oberste Priorität haben regelmäßig ein Treffen mit Freunden, einen Kinobesuch, einen Spieleabend oder sonstiges mit einzuplanen. Und mit regelmäßig meine ich auch regelmäßig. Auch wenn ihr denkt ihr habt keine Zeit…. Hört auf euch das einzureden und darüber nachzudenken, denn genau in der Zeit habt ihr schon einen Teil davon erledigt. Ich hatte mal vor einer Weile in einem Bericht gelesen, dass diese positiven kleinen Ereignisse uns dabei helfen Glückshormone freizusetzen (ähnlich wie Schokolade) und uns somit nämlich kreativer und motivierter machen. D.h. auch wenn man sich eigentlich keine Zeit freischaufeln kann, macht es einfach! Das ist zumindest ein sicherer Weg um langfristig auch gegen Burnout anzukämpfen. Denn das wichtigste im Leben ist: Wir arbeiten um zu Leben und Leben nicht um zu arbeiten. Egal wie sehr man seinen Job auch mag, ein Ausgleich dazu ist Pflicht!


Tipp 6: Sieh es einfach gelassen

Dieser Tipp ist wirklich super wichtig und sollte neben all den anderen, in denen ich versuche dir zu sagen, dass du diszipliniert sein sollst genauso viel Aufmerksamkeit bekommen. Lege einfach ein bisschen mehr Gelassenheit an den Tag und gib etwas Acht mit deiner Kommunikation. Gerade wenn man sich neue Ziele und Vorsätze setzt wie abnehmen, Ernährung, Sport etc macht man dies in erster Linie ja für sich und hat einen entsprechenden Grund dafür. Nicht immer bringt man die nötige Disziplin an den Tag und nicht immer ist die Tagesform gleich und gerade dabei sollte man etwas aufpassen was den jenigen Gegenüber angeht. Denn wenn man seine Ziele groß herausposaunt (egal ob nun im Social Media Bereich oder im privaten Umkreis), muss man auch mit Gegenwind rechnen und das macht uns selbst ein schlechtes Gewissen und ein unschönes Bauchgefühl. Und dabei machen wir unsere Vorsätze ja eigentlich nur für uns selbst! Also Achtung mit dem was kommuniziert wird oder das Ganze einfach gelassen angehen. Denn was ist schon dabei, wenn man mal einen Pizza-Tag einlegt obwohl man sich gesünder ernähren möchte. Ausnahmen sind erlaubt und auch gewünscht – so lange man das große Ganze nicht aus den Augen verliert.


Tipp 7: Glücksformel 2020

Nutze das neue Jahr als Gelegenheit dir generell einmal Gedanken darüber zu machen worauf es dir im Leben ankommt. Welche Inhalte und welche Werte sind dir wichtig ? Was erfüllt dich ? Wie oft liest man Ende eines Jahres, dass nun schon wieder in Windeseile ein Jahr rum ist und das was man eigentlich machen wollte nicht erledigt wurde, dass das Jahr an einem vorbei geflogen ist und es im Allgemeinen einfach nicht gut lief ? Auch bei mir war das vor einigen Jahren noch so und ich habe Ende eines Jahres Bilanz gezogen und das Jahr als scheiße abgestempelt und habe gehofft, dass das kommende besser wird. Aber so ist das mittlerweile nicht mehr. Denn ich mache mir Anfang des Jahres immer aufs Neue Gedanken darüber, was für mich „Leben“ bedeutet, was mich glücklich macht und was es dazu braucht mich glücklich zu machen. Es ist nicht einfach seine eigene Glücksformel zu finden, aber man sollte definitiv die Gelegenheit nutzen und das vergangene Jahr etwas hinterfragen und für das kommende Jahr optimieren. Das richtige Mindset ist hier der ausschlaggebende Punkt! 


Das waren nun also meine persönlichen Tipps um gut ins neue Jahr zu starten und seine Neujahrsvorsätze umzusetzen. Nehmt euch nicht zu viel vor – und vor allem keine zu großen Ziele die in einem Schritt nicht umgesetzt bzw durchgehalten werden können. Definiert lieber kleinere Schritte um zu einem großen Ziel zu kommen. Gönnt euch zwischendrin bewusst ein paar Pausen und ordnet eure Gedanken und Wünsche und schreibt diese auf. Egal ob am Handy oder mit Stift und Papier. Haltet euch eure geordneten Ziele vor Augen und ihr werden sehen, dass ihr sie schaffen könnt. Und für alle die sich keine Neujahrsvorsätze genommen haben oder in 2020 nichts verändern möchten: Das ist auch vollkommen ok! Nicht immer muss ein neues Jahr auch neue Ziele mit sich bringen. Wenn alles wunderbar läuft, dann darf es doch auch gerne so weiter laufen! Etwas Besseres gibt es schließlich nicht.



ELLA MARIA
Was sind deine Neujahrsvorsätze ?
Wie schaffst du es deine Vorsätze einzuhalten ?




New York City! Meine USA Reise - First Stop: New York, Baby - Alles rund um Sightseeing, Essen, Shoppen und das Hotel

20. Januar 2020

Hey & Hallo!
Okay, dann fangen wir mal an. Gefühlt ist meine USA Reise schon wieder so lange her! Ich habe mich bis dato tatsächlich ein bisschen geweigert diesen Blogpost zu schreiben. Nicht weil ich nicht darüber sprechen möchte oder es mir nicht gefallen hätte - sondern einfach weil ich so, so viele Fotos gemacht habe, so wahnsinnig viel in kurzer Zeit erlebt habe und einfach nicht wusste bzw auch immer noch nicht weiß, wie ich am besten starte und wie ich den Beitrag strukturieren soll. Da ich das aber immer noch nicht weiß und den Post nicht noch länger vor mir herschieben möchte, fange ich jetzt einfach mal an. Alles andere wird sich schon noch währenddessen ergeben. Hoffe ich zumindest. Die ein oder anderen haben es auf Instagram (@Justellamaria) bestimmt bereits mitbekommen: Ich war in den USA! Und habe mir damit einen Herzenswunsch erfüllt, der schon sehr lange in mir geschlummert hat. Meine Reise war ein Roadtrip und ging insgesamt 2 Wochen lang. Wir waren an der Ostküste (New York) und sind dann per Inlandsflug nach Los Angeles und von dort aus mit einem Mietwagen die Westküste entlang. Mehr zu unserer generellen Route, wo wir waren, wie es uns gefallen hat, welche Unterkünfte wir hatten etc habe ich in einem separaten Blogpost untergebracht „Roadtrip durch die Westküste“, da das sonst den Rahmen sprengt hätte. In diesem Beitrag soll es nur um New York gehen, wo wir übernachtet haben, was wir uns angesehen habe usw.

Disclaimer: In dem oben verlinkten Blogpost habe ich euch alles rund um die Reise, die Hintergründe, die Kosten, die einzelnen Stopps etc. erzählt. Da wir eine vorgefertigte Reise eines Reiseveranstalters gebucht hatten, hatten wir selbst keinen Einfluss darauf wie lange wir an welchem Ort sind und vor allem hatten wir keinen Einfluss darauf wo wir übernachten.

Unsere USA Reise hat also in New York begonnen. Ich war so unfassbar aufgeregt und hibbelig. Ich konnte es einfach nicht fassen, dass ich es in meinem Leben noch geschafft habe hier her zu kommen. Klingt echt blöd, aber wenn ihr die Hintergründe dazu wüsstet, würdet ihr es eventuell verstehen. Als wir am Flughafen John F. Kennedy (JFK) angekommen sind mussten wir erst einmal ewig bei der Homeland Security anstehen um in die USA einreisen zu dürfen. JFK müsste jedem ja ein Begriff sein und ich war irgendwie erstaunt wie „alt“ und unmodern der Flughafen ist. Zum Teil echt heruntergekommen, alter Teppich der gemieft hat und dreckige Ecken. Ich war etwas perplex da ich aus irgend einem Grund gedacht habe, dass der Flughafen so toll sei – vielleicht einfach nur an anderen Ecken/Ebenen und nicht dort wo wir angekommen sind oder ich hab das einfach falsch im Kopf gehabt. Nachdem wir dann durch die Kontrolle durch waren und unsere Koffer in Empfang vom Gepäckband geholt haben ging es auch schon los. Wir sind mit der Air Train von der Ankunftshalle zwei Stationen gefahren zu einem Flughafen Parkplatz an dem verschiedenste Shuttle zu jeweiligen Hotels in der Gegend gefahren sind. Unser Hotel für New York lag nämlich direkt in Flughafen Nähe JFK (wie weit das von der City weg ist, erzähle ich euch dann gleich noch). Das Shuttle selbst ist dann keine 5 Minuten zu unserem Hotel gefahren. Übrigens: Der Ortsteil in dem das Hotel lag war nicht mal mehr New York. Selbst der Wetterbericht im Handy hat nicht mal mehr das Wetter für New York angezeigt – so weit „draußen“ waren wir. Im Nachhinein kann ich drüber lachen, aber zum Zeitpunkt wo wir angekommen sind, hätte ich einfach nur „kotzen“ können. Ich wusste zwar, dass es ein Stück weit weg sein wird, aber nicht dass es so ungelegen und so weit weg ist. Der Ortsteil war sogar noch weit hinter Queens und hat sich Jamaica genannt, ja das heißt wirklich so, ziemlich lustig oder ?



HOLIDAY INN EXPRESS NEW YORK JFK AIRPORT AREA

So hieß unser Hotel in New York. Es hatte 3 Sterne und war im Allgemeinen vollkommen in Ordnung. Nicht unbedingt top modern aber es hatte wahnsinnig freundliches Personal und war auf jeden Fall ordentlich und sauber. Über das Hotel selbst gibt es von meiner Seite aus nichts zu meckern, das war wirklich gut. Einzig und allein eben die Lage die es unmöglich macht. Zum Flughafen gibt es ein Shuttle das immer zur vollen Stunde vom Hotel aus gefahren ist – d.h. für den Sinn und Zweck eines Flughafen Hotels ist das echt super. Die nächste U-Bahn Haltestelle war jedoch so weit entfernt, dass man definitiv mim Taxi fahren musste. Die Strecke war so in etwa 15-20 Minuten, je nach Verkehr und je nachdem welche Route der Taxifahrer genommen hat. Wir haben festgestellt, es hätte auch eine kürzere Route gegeben, die jedoch keiner (bis auf einer!) gefahren ist. Wie dem auch sei, nach etwa 15 Minuten waren wir dann an der nächsten U-Bahn Haltestelle und von dieser Haltestelle aus fuhr immerhin eine Express Lane (also „weniger“ Haltestellen) direkt in die City rein. Wir haben größtenteils die Haltestelle „Lexington Ave“ gewählt, da diese in New York selbst ziemlich zentral ist und in der Nähe der Grand Central Station (dem bekannten großen Hauptbahnhof) gelegen ist. Von dort lässt sich ja alles ziemlich gut zu Fuß erreichen oder man schnappt sich ein Taxi oder fährt mit einer anderen U-Bahn Linie noch zu einem bestimmten anderen Ziel zu dem man möchte. Die Fahrt von der Hotel Haltestelle bis zur Lexington hat sage und schreibe knapp 50 Minuten gedauert. Das ist schon echt krass wenn man bedenkt, dass man knapp 2 Stunden pro Tag nur in der U-Bahn sitzt, wenn man nur so einen kurzen Aufenthalt in einer Stadt hat. Ich muss gestehen, dass ich oft gemeckert habe was die lange Fahrt anging aber ich habe es irgendwann aufgegeben zu jammern, denn es hilft ja alles nichts. Das Hotel wurde eben genau so gebucht und man kann daran ja auch durch meckern und jammern nichts mehr ändern. Irgendwann hab ich es dann einfach akzeptiert und so hin genommen. Dass genau das im Allgemeinen aber noch das harmloseste auf unserer gesamten Reise war, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Nachdem wir also jeden der nicht ganz vollen 3 Tage in New York mit 2 Stunden U-Bahn fahren verplempert haben, muss ich dennoch sagen, dass wir dafür eigentlich ziemlich viel gesehen haben. Vieles haben wir aufgrund des zeitlichen Engpasses nur anschneiden können, vieles konnte ich auch gar nicht sehen, aber im Allgemeinen haben wir unsere Tage wirklich ziemlich vollgepackt und so einiges abklappern können. Im Nachhinein hat mich das dann auch rückblickend echt glücklich gemacht, dass wir mehr oder weniger doch relativ viel sehen konnten. Denn auch wenn ich so einige andere Sachen noch unheimlich gerne gemacht hätte ist mir einfach bewusst geworden, dass die Zeit niemals ausgereicht hätte und dafür etwas anderes hinten runter gefallen wäre. So wie wir die Sachen gelegt hatten war es dann schon echt okay muss ich sagen. Und für alles andere muss ich dann einfach noch einmal kommen und ich würde sagen es gibt weitaus schlimmeres als das.


(NOT A) BLOGGER LIFE

Übrigens muss ich eines noch erwähnen, dass ich in New York (bzw in diesem USA Urlaub generell) sehr Blogger untypisch unterwegs war. Ich habe kaum Stories gemacht und ich habe auch wirklich nicht so viele Fotos geschossen. Ein paar für Instagram sind schon dabei rausgesprungen, die auch extra dafür gemacht wurden, aber ich muss sagen, dass ich mich hauptsächlich einfach auf die Stadt, das Sightseeing, die Menschen drum herum und einfach das Feeling konzentriert habe. Ich habe versucht wie jeder „normale Mensch“ einfach Urlaub zu machen und die Stadt einfach auf mich wirken zu lassen und nicht ständig und immer überall die Kamera drauf zu halten um dies letztlich für Instagram oder den Blog nutzen zu können. Ich habe daher auch weit nicht von allem das ich aufzähle Fotos parat aber natürlich wurden auch zur persönlichen Erinnerung so einige Fotos geschossen. Wollte ich euch nur zur Info da lassen damit ihr Bescheid wisst.


SIGHTSEEING

Ich muss tatsächlich sagen, dass ich jetzt im Nachhinein nicht mehr ganz zusammen bekommen wann wir was angeschaut haben, welcher Tag das war und in welcher Reihenfolge. Wenn man 2 Wochen (bis eben auf New York) jeden Tag wo anders ist, dann bringt man alles irgendwann durcheinander und kann es nur noch in etwa an den gemachten Fotos zusammen schustern und herausfinden wann man was gemacht hat. Aus diesem Grund erzähle ich euch jetzt einfach mal von den Sachen die wir in New York angeschaut und gemacht haben, die es meiner Meinung nach wert sind genannt zu werden. Wann was davon genau stattgefunden hat – I don’t know. Aber ich denke die Reihenfolge ist auch nicht so wichtig.

Eines der Dinge die ich unbedingt angucken wollte war die Grand Central Station. Der Bahnhof ist nicht nur wunderschön und auch ein Wahrzeichen von New York, sondern es haben auch ganz viele verschiedene Serien bereits dort gespielt und so ein paar Eindrücke kannte man bereits aus dem Fernsehen. Es war schon ziemlich cool sich den Bahnhof etwas genauer anzugucken und einige Ecken wieder zu erkennen. Für mich war das auf jeden Fall ein Must See in New York. Natürlich waren wir auch am Times Square (den ich mir übrigens mindestens 5x so groß vorgestellt hätte), sowohl bei Tag als auch bei Nacht. Direkt am Times Square gibt es einen M&M Store. Ich selbst liebe M&Ms ja total und für mich stand es natürlich außer Frage, dass ich dort rein muss. Dort gab es in vielen verschiedenen Säulen alle möglichen M&Ms. Mega viele verschiedene Farben und Füllungen. Man konnte sich dort auch selbst eine bunte Tüte mischen – habe ich natürlich gemacht. Sogar gleich zwei Tüten. Unter anderem habe ich mich für Geschmacksrichtungen Kürbis, Toffee, Caramel, Kaffee, Peanut Butter, Haselnuss und noch ein paar andere entschieden. Nom! Ich stand übrigens ungefähr 5 Minuten mitten auf dem Times Square und habe mich einfach nur umgeguckt und mich nicht bewegt. Ich war echt ein bisschen baff, wie klein der dann doch in echt ist und wie „überschaubar“. Klar es gibt alle Nase lang riesige Werbetafeln, es ist quietsch bunt, laut, hell und total überlaufen aber ich hatte es mir irgendwie anders vorgestellt. Nicht, dass ich enttäuscht gewesen wäre, aber man kennt es einfach so anders aus Filmen und in real sieht es einfach nur wie ein Bruchteil davon aus.

Was wir uns natürlich angesehen haben war das One World Trade Center sowie die beiden Bereiche wo früher die Twin Tower standen. Das neue Gebäude an sich ist richtig cool geworden und sieht optisch echt super aus. Gefällt mir richtig gut. Aber das Feeling, die Stille und die Menschen an den beiden Plätzen an denen die früheren Tower standen ist einfach irgendwie unbeschreiblich. In einem der „Krater“ findet man einen Brunnen mit kleinem Wasserfall und um den Bereich herum findet man eine kleine Marmorwand auf der die Namen der Menschen eingraviert wurden, die das Unglück leider nicht überlebt haben. Es gab sogar extra ein kleines „Achtung“-Schild auf dem stand, dass man sehr gerne mit den Fingern über die Namen streichen soll um es auf sich wirken zu lassen. Ich fand das Feeling voll krass – kurz zuvor war man noch gut gelaunt, happy und ist gefühlt durch die Stadt gehüpft und nur zwei Minuten später ist man mucks Mäuschen still und weiß nicht was man sagen oder wo man sich genau hinstellen soll. Die komplette Stadt ist so mega busy und hektisch und an diesem Ort findet man tatsächlich dann noch etwas Ruhe und man könnte fast das Gefühl haben, dass hier die Zeit still steht.


Der Central Park – oh wow, oh wow. Okay man bräuchte wahrscheinlich zwei komplette Tage um sich den im Ganzen anzusehen und abzulaufen und danach kann man wahrscheinlich neue Schuhe kaufen weil die Sohlen so abgenutzt sind. Aber der Central Park stand natürlich definitiv auch auf der Liste. Auch wenn wir ihn echt nur minimal anschneiden konnten, war es trotzdem echt cool. Wir hatten kein konkretes Ziel und sind einfach mal ein bisschen drauf los gelaufen. Sind an einem Mini-Freizeitpark mit Karussell, winzigen kleinen Achterbahnen für Kinder vorbei gelaufen und haben natürlich ein obligatorisches Touri Foto auf den Rocks gemacht. Von mir aus hätte ich echt noch länger durch den Park laufen können, aber zu dem Zeitpunkt an dem wir ihn erreicht hatten wurde es dann schon langsam dunkel und wir hatten mega Hunger und waren eigentlich auf dem Weg zum Abendessen. Daher zwar leider nur ein kurzer Abschnitt in den Park, aber immerhin war ich dort und habe mal zumindest einen klitzekleinen Teil davon gesehen.

Eine andere Sache war eine Boots Tour zur Freiheitsstatue. Das wollte ich schon immer einmal machen und eigentlich stand das zeitlich bedingt nicht auf unserem Plan. Kurzerhand haben wir uns dann aber doch dazu entschieden so eine Sightseeing Tour auf dem Hudson River zu machen und die Liberty von Nahem anzugucken. Wir sind also die Docks am Hafen entlang gelaufen, haben uns den Hintern abgeschwitzt (es war so unfassbar heiß!) und sind zu einem Ticket Verkaufstand gewatschelt. Auf dem Weg dahin sind wir am Lande- bzw Startplatz der Hubschrauber vorbei gelaufen die ebenfalls einen Rundflug über die Stadt für Touris anbieten. Also dafür hätte ich gemordet, ich sags euch. Ich hätte das sooo gerne gemacht, aber habe meinen Freund absolut nicht überreden können. Er hat ja große Flugangst und allein, dass er sich mir zu Liebe in den Flieger in die USA gesetzt hat war das höchste der Gefühle was er für mich erübrigen konnte, haha. Den Hubschrauber Flug hat er trotz betteln also strikt abgelehnt. Da wir aber eh gerade auf dem Weg zur Bootstour waren habe ich dann nachgegeben. Bringt ja auch einfach nichts und da ich sowieso noch einmal nach New York muss um den Rest anzugucken, verschiebe ich das einfach auf ein anderes Mal. Die Tour auf dem Hudson zur Liberty war übrigens echt cool und hat total Spaß gemacht + war eine willkommene Abkühlung bei den krassen Temperaturen. Kann ich auf jeden Fall echt nur empfehlen so etwas zu machen. Ich wäre natürlich auch gerne auf die Liberty raufgegangen und hätte mir alles von oben angesehen, aber das anstehen etc wäre ein absoluter Zeitkiller gewesen und der Vernunfthalber habe ich den Gedanken dann wieder verworfen. Wir haben eine Loop also eine Runde gebucht und hatten noch 2-3 Anlegestopps zwischen drin. Beim letzten Stopp bevor wir wieder an den Ausgangspunkt gekommen wären sind wir dann ausgestiegen und haben ne kurze Snack & Getränkepause gemacht. Danach ging es straight Richtung Wallstreet. Als ursprünglich gelernte Bankkauffrau wollte ich da unbedingt mal durchlaufen und mir den riesigen Bullen angucken. Eigentlich wollte ich ja mega gerne ein Foto damit machen, aber ihr könnt euch nicht vorstellen wie viele Leute das ebenso wollten. Die Schlange, für ein simples Foto mit dem Bullen, war so lang dass man da sicherlich mindestens 30-40 Minuten warten hätte müssen. Nö, dann halt nicht. Wenn man zeitlich so knapp gebunden ist wie wir es leider waren, dann macht es echt keinen Sinn die Zeit mit irgendwo anstellen oder warten zu verplempern. Und da in NYC leider alles irgendwie überlaufen ist, haben wir leider so einige Dinge ausfallen lassen müssen, weil es die Zeit nicht hergegeben hätte.


Auf dem Weg zu Tiffany’s sind wir auch am Trump Tower vorbei gekommen. Spontan haben wir uns dazu entschieden einfach mal reinzugehen. Vollkommen übertrieben die Security am Eingang und der Body Scan aber nun gut. Im Tower waren wir ungefähr 5 Minuten drin. Ich fand ihn von innen ehrlich gesagt mega hässlich (sorry), aber dieser rote Marmor hat mich irgendwie aggressiv gemacht und es gab nichts zum Angucken außer dem Trump Fan Shop (ne danke), nem Hauseigenen Restaurant & Bar und nem Starbucks. Das wars auch schon. Also sind wir nach 5 Minuten wieder raus. Naja, halb so wild da es jetzt kein unglaublicher Zeitfresser war. Was wir uns aber auf jeden Fall nicht nehmen lassen wollten war eine Hop on hop off Bus Tour. Es war mittlerweile später Nachmittag, unsere Füße haben weh getan und es war der perfekte Zeitpunkt sich einfach mal 2 Stunden lang oben in einen Doppeldecker Bus zu setzen und die Highlights von New York im Sitzen abzuklappern. Die Bus Tour war echt richtig cool – auch wenn wir stellenweise mega im Stau standen, aber hey es ist New York. Die Bus Touren in generell allen Städten kann ich wirklich nur empfehlen und ich bin einer der Touri-Typen die das auch immer (!) mitnehmen, wenn es angeboten wird. Perfekt um mal durch zu schnaufen und sich etwas auszuruhen und dabei trotzdem noch so einiges zu sehen was man zu Fuß am Stück nie erreichen würde. Zwar haben wie ca die Hälfte der Tour bereits abgeklappert gehabt aber den Rest konnten wir so einfach noch mitnehmen und auch anschauen. Die Bustour war dann auch schon an unserem letzten Abend und so konnten wir am besten nochmal „alles“ an den großen, bekannten Highlights abklappern.

Disclaimer: Auf dem Weg zu verschiedenen Spots haben wir natürlich noch viel mehr von den typischen Sehenswürdigkeiten gesehen, die man in sämtlichen Reiseführern so empfohlen bekommt. Aber ich zähle jetzt nicht jedes einzelne Ding auf, sonst nimmt der Beitrag ja nie ein Ende. Selbstverständlich haben wir zB auch die Radio Music City Hall gesehen, das Flat Iron Building, das Rockefeller Center, den Chrysler Tower und und und.


SHOPPING

Freilich haben wir in New York auch etwas geshoppt. NY war das erste von vielen Zielen die uns in den USA noch bevorstehen sollten und wenn es nach mir geht, dann hätte ich schon hier all mein Geld ausgegeben. Es gab wirklich so viel cooles Zeug und ich hätte mich tot shoppen können. Ich schwörs euch. Auf meiner Hitlist gab es natürlich den ein oder anderen Laden den ich schon im Vorhinein eingeplant habe in mein generelles Shopping Budget. Mir war zB schon zu Hause klar, dass ich bei Tiffany etwas shoppen möchte und höchst wahrscheinlich auch bei Victoria Secret eskalieren werde. D.h. ich habe bewusst mein Geld entsprechend auch hierfür eingeplant und berücksichtigt, da ich sonst die restlichen zwei Wochen ganz schön knapp bei Kasse gewesen wäre. Aber ich bin ja schlau und hab mir Gedanken gemacht vorher. Neben den geplanten Läden in die ich in NYC unbedingt reingucken wollte, haben wir uns auch einfach etwas treiben lassen und rum geguckt und sind dann einfach dort rein was uns angesprochen hat. Der ein oder andere typische (und natürlich überteuerte) Touri Laden war natürlich auch dabei, aber die hatten wirklich zum Teil echt coole und süße Sachen und nicht nur den 08/15 Scheiß. Meine geplante Hitlist an persönlichen Shopping Läden in NY war wie folgt:


Macy`s

Klar, wenn man in New York ist muss man zwingend bei Macy`s reinschauen, das steht außer Frage. Ich war schon echt gespannt und habe mich gefreut. Mein Freund war schon ein paar Mal dort und erzählt mir ungefähr ständig von einer Rolltreppe aus Holz bei Macy’s. Keine Ahnung warum ihn das schon seit Jahren so begeistert, aber die musste ich mir dann natürlich unbedingt zeigen lassen und eine Runde mitfahren. Joa, die war unfassbar schmal, sehr alt und … naja eine Rolltreppe eben. Aber gut, jetzt habe ich sie auch mal Live gesehen. Macy`s ist ein Kaufhaus wie bei uns zB Karstadt. Man findet dort alles und hauptsächlich Marken Sachen in verschiedenen Preisklassen. Ich bin etwas durchgeschlängelt und habe mich umgesehen aber nichts entdeckt was ich jetzt unbedingt hätte kaufen wollen. Ich habe ein paar hübsche Handtaschen gesehen, aber die waren auch nur minimal günstiger als bei uns (wahrscheinlich waren sie das nicht mal, weil auf die Preise die Steuer ja noch on top kommt an der Kasse), aber habe jetzt nicht zwingend etwas gebraucht. Es gab viele Sachen die man bei uns in Deutschland auch hätte kaufen oder bestellen können und eine Lederjacke für 300$, auch wenn die echt cool war, muss nun wirklich nicht sein. Wir haben dann hauptsächlich für meinen Freund ein paar neue Shirts und Hoodies gekauft, sind also nicht mit leeren Händen rausgegangen. Naja gut, ich schon. 


Tiffany

Big Love! Ihr müsst wissen, ich liebe Tiffany Schmuck. Ich verbinde damit wirklich sehr viel und es war schon immer, wirklich seit ich klein bin und das erste Mal den Film „Frühstück bei Tiffany“ gesehen habe, ein Traum von mir, mir aus der klassischen „Return to Tiffany NY“ – Kollektion ein Schmuckstück in New York zu kaufen. War daher natürlich sowas von eingeplant und ich war unfassbar happy als ich den Store betreten habe. Ich war absolut hin und weg von den mehreren Stockwerken und wie wundervoll dieser Store ausgesehen hat. Es gab so viel zu entdecken, alles im Tiffany mint grün und ich war sowas von in love. Im Übrigen war ich wahnsinnig begeistert von dem unfassbar freundlichen Personal dort. Der Verkäufer der sich um mich gekümmert hatte war so nett! Und zwar auf eine irgendwie sehr ehrlich gemeinte Art und Weise und nicht diese typische, nicht ernst gemeinte („Über“ -) Freundlichkeit der Amis, die man oft bemerkt. Es kam wirklich ehrlich rüber und so hat das shoppen natürlich gleich noch viel mehr Spaß gemacht. Ich besitze tatsächlich kaum Schmuck. Alles was ich an Halsketten habe ist entweder von Minty & Posh oder von Tiffany. Bei Armbändern, Ringen und Ohrrigen ist die Auswahl allerdings noch etwas begrenzter. Ich habe mir selbst also eine neue Halskette mit einem Doppelherz gekauft und eines davon ist im Tiffany Mintgrün. Die Kette ist sehr filigran, schlicht und edel und wird mir wohl für immer eine schöne Erinnerung an New York sein.

Victoria Secret / Pink

Ich bin ein großer VS bzw Pink Fan und war schon in so einigen Shops. Natürlich wollte ich in den bekannten, großen Shop in New York daher auch reingucken. Shopping Budget war bereits zur Seite gelegt, da ich mir ziemlich sicher war, dass ich eskalieren würde. Aber im Endeffekt habe ich dann doch nicht allzu viel gefunden bei dem ich gesagt hätte, dass ich es unbedingt haben möchte. Und nur des „Kaufens-willen“ shoppe ich schon lange nicht mehr, wenn ihr versteht was ich meine. Ich habe mein Budget daher nicht einmal annähernd gebraucht, sondern nur etwas mehr als die Hälfte. Mir wurden vorher schon oft auch die Räumlichkeiten des Stores empfohlen und die beeindruckenden Wandfassaden, die Kornleuchter und noch vieles mehr. Ich war dementsprechend natürlich gespannt auf die Einrichtung. Der Shop war unfassbar schön, ohne Frage – aber sieht meiner persönlichen Meinung nach 1:1 aus wie der in London. Ich habe jetzt nichts Neues oder spektakuläres entdeckt, was ich nicht schon kannte, so zu sagen. Das hat dem tollen Flair aber natürlich keinen Abbruch getan und ich habe sehr gerne dort geshoppt und einige neue Lieblingsteilchen mit nach Hause genommen.

FAO Schwarz

Ein absolut legendäres und auch das bekannteste Spielzeug Geschäft in New York an der Fifth Avenue. Der Laden hatte im November 2018 am Rockefeller Center wieder eröffnet, nachdem er 3 Jahre lang geschlossen hatte. Viele New Yorker und Touristen waren so traurig über diese Nachricht, sodass der Laden in 2018 dann doch kurz vor Weihnachten wieder eröffnete. Man kennt FAO Schwarz nicht nur durch seine historische Daseinsberechtigung und lange Familientradition, sondern auch aus so einigen Hollywood Filmchen – eine Szene von Kevin allein in New York wurde zB im FAO Schwarz gedreht. Ich wollte unbedingt einmal durch den Laden durchlaufen. Gekauft hatte ich für mich zwar nichts aber das war auch nicht mein Ziel. Ich wollte mit diesen traditionsreichen Laden einfach nur einmal selbst mit eigenen Augen ansehen und ihr könnt euch nicht vorstellen wie riesig der Laden war. Unfassbar verwinkelt und vollgestopft und das über mehrere Etagen. Aber war schon irgendwie richtig cool dort und würde ich sowohl groß als auch klein auf jeden Fall empfehlen.



Food Paradise USA. Es gibt hier einfach nichts was es nicht gibt. Als Foodie geht einem in den USA definitiv das Herz auf und man kommt definitiv nicht dazu all das zu Essen was man gerne essen wollen würde. Ich habe in New York also meinen ersten Essenserfahrungen in den USA sammeln können und bin hin und weg. Am ersten Abend waren wir bei TGI Friday`s – die Kette kannte ich allerdings schon, da es die in Prag gibt oder mal gegeben hat. Jedenfalls habe ich dort schon einmal gegessen und fand es sehr lecker. Ich hatte mich am ersten Abend bei TGI für ein paar Chicken Wings mit Parmesan Dip entschieden und die waren wirklich sehr, sehr lecker. Für eine kurze Mittagspause und spätes Frühstück sozusagen waren wir am nächsten Tag in einem Bio-Laden der eine Art Buffet angeboten hat. Man konnte sich eine Schachtel nehmen und aus unzähligen Gerichten auswählen und sich reinpacken was und so viel man mochte. Abgerechnet wurde am Schluss dann per Waage. Das fand ich unfassbar geil und wünschte sowas würde es bei uns in der Form auch geben. Das Essen war nämlich zudem auch wirklich ausgesprochen lecker, auch wenn es insgesamt natürlich richtig teuer war. Im Allgemeinen haben wir in New York nur 3x Abendessen gehabt und 2 der Restaurants habe ich unten separat aufgeschrieben und das dritte war eben TGI. Ich hätte noch mindestens 15 weitere Abendessen gebraucht um noch alles unter zu bekommen. Mittagessen haben wir meist spontan unterwegs geholt und eher auf Kleinigkeiten zurück gegriffen, musste ja auch immer noch Platz lassen für meinen „Nachmittags Hot Dog Snack“. Eine Sache die mir in den USA jedoch so richtig aufgefallen ist sind die ekelhaften Getränke in Restaurants. Wenn man sich nicht etwas spezielles bestellt was aus der Flasche kommt, dann hat man eigentlich schon verloren. Denn Wasser, in den meisten Fällen auch Cola (wenn sie aus dem Zapfhahn kommt) sind unfassbar chlorhaltig. Das Wasser allgemein in den USA ist mit Chlor vollgepumpt und das spiegelt sich dann natürlich entsprechend auch in den Getränken wieder. Für mich zum Teil einfach nicht aushaltbar. Wir Deutschen sind das natürlich nicht gewohnt und ich war da wirklich etwas sehr empfindlich. Aber zum Teil hatte ich ein Wasserglas was so krass nach Chor gestunken hat, dass ein Schwimmbad nichts dagegen ist. Das konnte ich dann leider echt nicht trinken. Ich persönlich würde daher echt empfehlen immer auf etwas zurück zu greifen, was aus der Flasche kommt, damit man das Chlor umgehen kann. Natürlich gab es für mich auch in New York ein paar Food Highlights oder einfach Dinge die ich unbedingt schon einmal ausprobieren wollte, deshalb nochmal etwas mehr Info zu meinen Highlights:

Hot Dogs

Was mir sehr, sehr positive in Erinnerung geblieben ist, sind die Hot Dogs am Straßenrand. An gefühlt jeder Ecke gab es einen Hot Dog Wagen der die verschiedensten Varianten angeboten hat. Ich habe mich 2x für einen normalen Hot Dog mit Senf und 1x für einen Chili Dog entschieden und war sowas von verliebt. Vor allem war der Verkäufer bei dem ich den Chili Dog geholt hatte richtig nett und ich hab mich noch ziemlich lang mit ihm unterhalten. Mein Freund musste mich dann irgendwann schon wegziehen, weil wir sonst nicht mehr weiter gekommen wären. Aber hey – der hat mir mit Senf „Love“ auf den Hot Dog geschrieben; wie süß ist das denn bitte ? Okay, macht er wahrscheinlich bei jedem aber trotzdem. Die Hot Dogs waren wirklich allgemein unfassbar lecker und ich wünschte so etwas würde es bei uns auch geben. Also wer in NYC unterwegs ist, muss sich unbedingt mal einen der Hot Dogs als Snack kaufen, da führt absolut kein Weg dran vorbei und ich bin sauer, wenn ihr das nicht macht. Ihr werdet es definitiv nicht bereuen.

Chicken & Waffles

Eine Sache, die ich gefühlt mein Leben lang schon immer mal in den USA essen wollte sind Chicken & Waffles. Eigentlich ein Gericht das aus den Südstaaten kommt und vor allem im Raum Texas, Dallas & Co sehr bekannt und beliebt ist. Die Texaner sind eh dafür bekannt, dass ihre herzhaften Mahlzeiten immer einen Hauch Süße beinhalten. Wir haben in NYC durch Zufall die Restaurant Kette Dallas BBQ entdeckt und das wurde mir schon oft von Freunden empfohlen. Wir haben uns daher spontan dazu entschieden dort Abend zu Essen. Das Restaurant selbst war auch richtig schön gestaltet und die Portionen waren unfassbar riesig – es gab einfach alles in XXL und die „normalen“ Portionen wären bei uns in Deutschland auch schon XL gewesen. Als ich dort dann gesehen habe, dass es Chicken & Waffles neu auf der Karte gab, musste ich es einfach bestellen und war mega gespannt. Letztlich alles Sachen die ich super gerne mag: Chicken, eine Waffel und eine Honig-Ahornsirupsauce (oder sowas in der Art). In Kombi fand ichs dann aber echt merkwürdig. War echt sehr lecker aber irgendwie war es mir für ein Abendessen dann doch zu süß und nicht herzhaft genug. Ich musste es einfach mal gemacht bzw gegessen haben und jetzt weiß ich Bescheid. Würde ich so zum Abendessen wahrscheinlich nicht nochmal machen, aber für ein Frühstück wäre es für mich wahrscheinlich geiler gewesen.  


Bubba Gump

Eine Restaurant Kette, die sich durch unseren ganzen Urlaub gezogen hat war Bubba Gump. Vielleicht kennt das der ein oder andere von euch, denn das Restaurant stammt aus einer Idee aus dem Film „Forrest Gump“. Ich kenne den Film aus Kindheitstagen und mochte ihn immer sehr gerne und fand es einfach mega, dass es da Restaurants gibt in den USA. Das war mir gar nicht so bewusst und hatte ich vorher so nicht am Schirm. Wir mussten ein wenig anstehen bevor wir einen Sitzplatz bekommen haben, denn das Restaurant war bis auf den letzten Platz immer voll. Okay, war erstens direkt am Times Square und zweitens hieß es, dass es qualitativ hammer sein muss. Und das kann ich auch sowas von bestätigen. Ich habe mich für Mac & Cheese mit Brotkrümeln und Garnelen entschieden und Oh mein Gott ich war im Food Himmel. Zum einen waren die Mac & Cheese schon so, so lecker und die besten die ich je gegessen habe und zum anderen war die Kombi mit den Brotkrümeln und den Garnelen einfach richtig gut.

Alles in allem bin ich seit Minute eins verliebt gewesen in New York und fand es einfach unheimlich toll. Es gibt so, so, so, so vieles was ich noch sehen und machen wollen würde. Darunter zB ein Hubschrauber Rundflug, auf einen der Wolkenkratzer raufgehen, auf die Brooklyn Bridge rüber laufen, das Met und ich würde super gerne auf mal auf Serien Tour gehen und Spots von King of Queens, Sex and the City und Gossip Girl abklappern. Und natürlich noch so vieles mehr, was ich jetzt gar nicht alles aufzählen kann. Ich freu mich auf jeden Fall jetzt schon darauf, dass ich irgendwann noch einmal herkommen werde und mir den Rest angucke. Keine Ahnung wann das sein wird, aber es wird definitiv passieren – das weiß ich ganz sicher. New York hat mein Herz einfach im Sturm erobert und ist auf jeden Fall eine Reise wert – selbst wenn man nicht einmal 3 ganze Tag hat um die Stadt anzugucken. Selbst für einen einzigen Tag würde ich mir die Strapaze antun nur um noch einmal dort zu sein.


ELLA MARIA
Wart ihr schon einmal in New York ?
Was war euer persönliches NYC Highlight ?




5 fundamentale Fehler die Bloggern und Instagramern nicht passieren sollten - Diese Punkte solltest du beachten

16. Januar 2020


Hey & Hallo!
Immer wieder stolpere ich auf den sozialen Plattformen im deutschsprachigen Raum auf das gleiche Problem. Es fliegt einem direkt ins Gesicht: Selbstpromotion! Und ich muss ehrlich sagen, ich finde das irgendwo zu einem gewissen Grad wirklich schockierend. Ich habe tatsächlich oft das Gefühl, dass in der deutschen Bloggosphäre (im Gegensatz zur englischsprachigen) sich jeder nur um sich selbst kümmert. Es gibt verschiedene Blogger-Freundeskreise die sich zwar gegenseitig „die Hand halten“ aber im Großen und Ganzen gibt es kein miteinander mehr. Ich sehe sehr selten Personen die einfach mal etwas von jemand anderem reposten oder jemand „fremden“ taggen oder Props geben, wenn man sich Inspiration von jemand anderem geholt haben. Es wird schlichtweg nahezu alles als seine eigene Idee ausgegeben. Doch warum ist das eigentlich so schwer ? Warum unterstützen wir und nicht alle gegenseitig mehr ? Und dabei ist es doch auch vollkommen egal wie groß oder klein (gemessen anhand von Follower Zahlen) der jenige Gegenüber ist ?

Durch Zufall habe ich vor Monaten mal ein Video von Ischtar Isik gesehen, in dem sie Angela Merkel interviewen durfte. Als unsere Angie fragte was Ischtar beruflich macht und sie es daraufhin erklärte (meiner Meinung nach sogar ziemlich gut) antwortete Frau Merkel in etwa so: „aha. Sie stellen sich also hauptberuflich selbst dar“. Ich fand die Antwort von Angela Merkel mehr als frech und unverschämt aber unrecht hat sie damit nicht. Gerade im Deutschsprachigen Raum stellt man immer wieder fest, dass Deutsche Blogger, YouTuber & Instagramer hauptsächlich nur noch Selbstpromotion betreiben. Ein gegenseitiges helfen und unterstützen findet kaum (noch) statt, denn es wird stets versucht nur den größtmöglichen Profit für sich selbst heraus zu schlagen.



Warum ich das so enttäuschend und zum Teil schockierend finde ? Ganz einfach: Der Sinn des Bloggens geht verloren. Denn Bloggen ist ein soziales Medium und lebt vom gegenseitigen Miteinander. Immerhin heißt sozial ja auch „miteinander“. Und es bricht einem wirklich nicht die Zacken aus der Krone sich gegenseitig zu verlinken oder zu taggen – gerade eben dann, wenn man sich Inspiration zu einem Artikel oder einem Foto von jemand anderem geholt hat. Das macht den eigenen Post ja nicht minderwertiger oder schlechter. Sondern ganz im Gegenteil, denn es zeigt Menschlichkeit und Aufrichtigkeit.

Aber was sind nun eigentlich diese fundamentalen Fehler die ein Blogger & Instagramer nicht machen sollte ? Ich habe mal ein paar der Fehler aufgelistet, die meiner Meinung nach definitiv nicht so bestehen bleiben sollten und unbedingt geändert werden müssen.



Fehler #01: Du gibst nicht sondern nimmst nur

Wenn du etwas für mich tust, dann tu ich etwas für dich – das ist ein soziales Prinzip was in uns Menschen (größtenteils) fest verankert ist. Dieses Prinzip sollten wir eigentlich schon in der Erziehung unserer Eltern mit auf den Weg bekommen haben. Das Sprichwort ist dabei schon echt ziemlich alt und mehr oder weniger sogar bereits ausgelutscht, aber es verliert dennoch nicht an Wert und Wahrheit. Eine Hand wäscht die andere. So funktioniert die Welt eben, und prinzipiell ist daran auch nichts verkehrt.

Mal ein einfaches Beispiel: Stellt euch vor ihr seid mit einer Freundin beim Abendessen. Ohne Hintergrundgedanken übernimmt eure Freundin dabei die Rechnung für euch beide. Im Anschluss geht es dann noch auf einen Absacker in eine Bar – ihr werdet doch selbstverständlich sicherlich das Bedürfnis haben eurer Freundin einen auszugeben. Dieses Bedürfnis haben wir Menschen automatisch und versuchen uns so zu revangieren als Danke für die Essenseinladung. Und genauso sollte das Leben generell aussehen – auch in der Social Media Welt. Ein harmonisches Miteinander. Wie sieht das genau bei euch aus ? Hättet ihr dieses Bedürfnis euch instant zu bedanken auch ? Oder würdet ihr in der Bar dann getrennte Kasse machen ?



Fehler #02: Du kommentierst nicht bei anderen

Ich weiß unsere Zeit ist begrenzt und jeder versucht stets den Spagat zwischen Job, sozialen Kontakten, Haushalt und Familie zu schaffen. Uns allen fehlen täglich mindestens 5 extra Stunden pro Tag um all das zu schaffen, was wir gerne schaffen wollen. Aber eine Kultur von Geben und Nehmen zu leben geht immer. Wenn du die Zeit findest einen Blogpost zu schreiben oder ein Foto auf Instagram zu posten, dann hast du auch noch die paar Extraminuten um deine Timeline durchzugehen und zu gucken was andere machen. Einen Kommentar zu hinterlassen dauert keine Stunden – freut den gegenüber aber dafür umso mehr. Bedenke immer: wenn du fleißig bei anderen kommentierst, dann revangieren sie sich (vielleicht) bei dir und geben dir das ebenso zurück. Das ist der erste und auch einfachste Schritt um wieder etwas mehr Menschlichkeit und ebenso eine Beziehung aufzubauen. Kommentieren bringt euch nämlich langfristig etwas und das solltet ihr berücksichtigen. Hinterlässt du mehrfach konstruktive Kommentare kann es nicht nur sein, dass die Person gegenüber sich revangiert, sondern das bringt dir höchst wahrscheinlich auch noch weitere neue Follower auf deine Plattform. Ich selbst habe das bei mir schon sehr oft festgestellt und das zeigt mir einfach wie wichtig es ist miteinander zu kommunizieren. Nicht nur natürlich um neue Follower zu generieren und um auf sich Aufmerksam zu machen, sondern einfach um für ein harmonisches Miteinander zu sorgen. Ihr müsst nämlich wissen, dass jedes einzelne Mal wenn ich ein Bild auf Instagram (@Justellamaria) poste, dann nehme ich mir im Anschluss jedes Mal 40 – 60 Minuten Zeit um bei anderen zu kommentieren. Nicht nur bei Personen aus meiner Timeline denen ich sowieso folge, sondern auch bei „fremden“ die ich über Hashtags gefunden habe oder anderen Personen aus meiner Sparte, denen ich aber nicht einmal folge. Ich finde diesen Aspekt so, so wichtig!



Fehler #03: Du teilst keine Inhalte von anderen oder verlinkst sie nicht

Das wichtigste heutzutage ist seinen Abonnenten und Followern einen Mehrwert zu bieten. Es ist in der heutigen Zeit so einfach, ganz schnell an alle Informationen zu kommen die man braucht. Warum sollte euch also jemand folgenden, wenn er daraus keinen Mehrwert ziehen kann ? Es ist einfach schier unmöglich alle Themen selbstständig abdecken zu können, alle Bilder die einem bei anderen gefallen selbst „nachzustellen“ und so weiter. Warum also nicht einfach mal zB ein tolles, leckeres Weihnachtsrezept von jemand anderem reposten und euren Followern somit zu zeigen, was sie tolles machen könnten zur Weihnachtszeit. Damit könnt ihr nicht nur das klassische „geben und nehmen“ anstoßen, sondern auch euren Followern Mehrwert bieten indem ihr ein tolles Rezept verlinkt. Warum teilen also so viele andere deutsche Blogger keine Inhalte von anderen ? Aus Angst, dass die eigenen Follower abspringen und zu jemand anderem gehen ? Wohl eher kaum, denn ihr schafft somit Mehrwert und könnt eure Follower so eher halten, da ihr ihnen Dinge zeigt und vorstellt die aus eurer Nische stammen und ebenso interessant sein könnten. Langfristig wissen eure Follower dann einfach, dass ihr tolle Dinge teilt die sie interessieren und sie daraus Mehrwert schöpfen können. Genauso bei Verlinkungen zu anderen Blogposts die ein ähnliches Thema behandeln – zB berichtet ihr über ein Produkt und Person xy hat das auch > warum also nicht den Beitrag ebenso verlinken um euren Followern noch eine zweite Meinung zu dem Produkt zu präsentieren ? Wer nicht teilt und keinen Mehrwert schafft – also ganz für sich alleine kämpft – der sieht das große Ganze nicht und ist leider absolut auf dem falschen Weg.



Fehler #04: Content für andere produzieren

Auf Instagram selten konkret umsetzbar – außer man arbeitet mit einer Firma zusammen, für die entsprechender Content produziert wird, den sie posten (und dich verlinken) können. Ansonsten gibt es so etwas auf Instagram speziell eher weniger. Aber was man natürlich immer machen kann ist sich mit anderen aus der Gegend treffen und sich beim Foto machen unterstützen. Einfach jemanden anschreiben, einen Shooting Tag vereinbaren und vielleicht einander in der Story taggen oder in der Bildbeschreibung erwähnen wer das Foto geschossen hat. Auf der Blogger Seite sieht das schon anders aus – so kann man sich gegenseitig vielleicht sogar Gastbeiträge schreiben die dann jeweils auf dem anderen Blog veröffentlicht werden. Die eigenen Leser, die deinen Beitrag gerne sehen möchten klicken dann beim jeweils anderen vorbei und vielleicht gefällt ihnen der andere Blog genauso gut, sodass sie der anderen Person ebenfalls folgen und öfters vorbei schauen. Gastbeiträge kann die eigene Leserschaft auf jeden Fall erweitern, liefert einem mehr Aufmerksamkeit, schnellere Bekanntheit und stellt tolle Werbung für den eigenen Blog dar.



Fehler #05: Du verfolgst den Ego-Gedanken

„Ich, ich, ich“ ist eine Einstellung die niemand gerne sieht. Auf kurz oder lang sehen und verstehen das auch deine Follower und Leser auf dem Blog. Diese Einstellung, sollte man sie haben, muss man definitiv ablegen. Denn nicht nur im Social Media Bereich, sondern auch „im echten Leben“ bringt einen das so gar nicht weiter. Und vor allem: So macht es auch keinen Spaß. Egal ob im Privaten oder im Job – von egoistischen Menschen kann man absolut nichts lernen. Seine eigenen Ziele und Visionen zu erfolgen ist etwas tolles. Auch, wenn man dabei Bissfestigkeit zeigt und zielstrebig ist – aber im Alleingang ist das einfach sehr schwierig und auf Dauer sicherlich nicht erstrebenswert.



ELLA MARIA
Wie steht ihr zu dem Thema ?
Macht ihr einen der Fehler selbst ?