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JOMO - The Joy of Missing Out = Freude empfinden etwas zu verpassen! Nicht immer up to date zu sein, kann so schön entspannend sein

6. Juli 2020

Hey & Hallo!
Über das Thema FOMO - The Fear of Missing Out, also die Angst haben etwas zu verpassen, habe ich schon öfters Mal gesprochen. Hierzu gibt es nicht nur einen Blogpost, sondern auch eine eigene Podcast Episode. Für das Thema sollte gerade in der heutigen Zeit super viel Achtsamkeit bestehen und man kann gar nicht genug darauf aufmerksam machen. Ich denke, dass wirklich viele und auch gerade die jüngeren, sehr stark von dieser Thematik betroffen sind - egal ob das nun bewusst oder unterbewusst. Aber über das Pendant, nämlich JOMO - The Joy of Missing Out, habe ich tatsächlich bisher noch nie gesprochen. Wird also definitiv mal Zeit muss ich sagen, dass auch diese Thematik bedarf sehr viel mehr Aufmerksamkeit und sollte sich ebenso in den Gedanken meiner Mitmenschen etwas fester setzen. Also greifen wir heute doch ganz einfach mal die Thematik auf, warum essen toll ist, Spaß machen kann und gut für einen selbst ist, Dinge auch einfach mal sausen zu lassen und etwas zu verpassen.

JOMO - WARUM "THE JOY OF MISSING OUT" GERADE DAS NEUE DING IST!


Was ich immer wieder sage ist: "Man kann nicht auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen. Und das muss man auch gar nicht". Und dennoch sehe ich gerade das immer und immer wieder und frage mich, warum so viele Menschen heutzutage von A nach B hetzen, sich überall blicken lassen müssen um ja nichts zu verpassen und immer mitreden zu können. Aber habt ihr euch schon einmal Gedanken darüber gemacht wie entspannend und erleichternd es sein kann, wenn man einfach mal nicht immer up to date ist ? Und damit meine ich jetzt nicht eine anstehende Bundestagswahl, eine neue Bewegung die die Menschen auf der Welt gerade beschäftigt oder eine aktuelle Pandemie. Nein, über Nachrichten up to date zu sein ist durchaus wichtig - ich spreche hier eher das aktuelle Social Media Gesellschaftsding an. Push Up Benachrichtigungen zu Instagram Postings, die aktivierte Glocke bei neuen YouTube Videos in der Abobox und auch das Hopping von Freundeskreis zu Freundeskreis am Wochenende um überall mit dabei zu sein. Aber das ist alles nichts halbes und nichts ganzen und macht einen nur innerlich nervös. Denn es ist schlichtweg einfach ungesund.

Mal ein kleiner Sprung zurück in der Zeit. Früher war es einfach cool, immer und überall mit dabei zu sein. Alles mit zu machen auch wenn man mal gerade keine Lust hat. Bestes Beispiel für so eine Aktion war bei mir zB der Abend an dem ich meinen Freund kennen gelernt hatte. Ich hatte damals einen unfassbar anstrengenden Tag, meine Schwester kam gerade aus dem Ausland zurück und ich wollte sie unbedingt damals noch sehen und alles über den Trip wissen und ich kam letztlich super spät Abends erst nach Hause. Meine Mädels damals haben aber darauf bestanden, dass ich an diesem Abend aber noch mit Feiern gehen. Lust hatte ich eigentlich überhaupt keine, habe mich aber dann noch überreden lassen - denn ich konnte zur damaligen Zeit super schlecht nein sagen und habe weder auf eigene Bedürfnisse gehört, noch meine eigene Meinung vertreten. Das beste an diesem Abend, ich habe meinen Freund kennen gelernt und wir sind auch heute noch, nach fast 9,5 Jahren zusammen. Und ich denke genau dies könnte es sein, warum so viele FOMO haben und dies nicht ausschließlich auf Social Media reduziert werden kann. Viele haben einfach Angst etwas zu verpassen, wenn sie nicht überall dabei sind und über alles informiert sind. Und auch ich hätte viel verpasst, wenn ich an diesem Abend einfach zu Hause geblieben wäre so wie ich es eigentlich gewollt hätte.

© Bild via Society19

Man wollte einfach stets mit dabei sein und wollte bloß nichts verpassen. Und mittlerweile gibt es ja auch noch so fancy Beschreibungen die offiziell geworden sind wie zB eben FOMO. Und weil es zu jedem "Trend" auch immer eine entsprechende Gegenbewegung gibt, hatte die New York Times vor ungefähr 1,5 Jahren die Bezeichnung JOMO definiert. Aber was genau ist das denn nun wiederrum ? Es bedeutet schlichtweg einfach genau das Gegenteil. Also sich ganz bewusst dafür zu entscheiden, Dinge zu verpassen. Egal ob es um Ereignisse geht die gerade auf Social Media trenden oder ob es um Erlebnisse im echten Leben geht - einfach mal sausen lassen und das aus voller, eigener Überzeugung. Und anstatt dessen vielleicht einfach mal Dinge nur für sich und bewusst erleben. Einfach mal die restliche Welt machen lassen, was sie eben will und man selbst tut das was man möchte und was einem in dem Moment einfach wichtig ist und gut tut.

Gerade wenn ich mir Instagram so ansehe, dann bietet die App wirklich wahnsinnig tolle Chancen für sämtliche Berufsgruppen als auch Privatpersonen. Ich habe schon oft die positiven Effekte herausgestellt wie zB, dass es ebenso eine tolle Möglichkeit ist um andere Menschen kennen zu lernen die die gleichen Interessen wie man selbst hat und letztlich zu echten und tollen Freunden werden können. Man kann sich kreativ ausleben und sich auch inspirieren lassen. Instagram ist wirklich toll und hat auch viele positive Seiten. Aber genauso darf man die negativen Seiten einfach nicht außer acht lassen - denn Instagram ist wohl die krasseste App überhaupt, wenn man auch mal die gesundheitlichen und mentalen, psychischen Aspekte betrachtet. Denn die App kann auch ziemlich krank machen. Nur mal beispielhaft: Wenn man zwanghaft alles teilen muss was gerade im Leben so los ist und Momente nicht mehr nur für sich genießen kann. Bei allem, ganz egal was, einfach mal die Kamera draufhalten. Und da fallen mir auf anhieb so viele Accounts ein, die das genauso machen und es sicherlich mittlerweile einen krankhaften Aspekt dahinter hat. Wenn man nicht mehr im hier und jetzt lebt, sondern seine eigene persönliche Welt nur noch durch eine Kameralinse sieht sollte man definitiv mal Social Media Detox machen und sein leben entschleunigen. Und genau davon distanziert und entfernt sich JOMO. Es geht darum abzuschalten, im wahrsten Sinne des Wortes nämlich. Nicht nur das Handy abzuschalten sondern auch den innerlichen, gesellschaftlichen Druck immer und überall dabei zu sein.

Denn Breaking News: Die (online) Welt dreht sich weiter! Auch ganz ohne dich! Du bist nicht der Nabel der Welt. JOMO ist nämlich dafür da, sich wieder mehr auf sich selbst konzentrieren zu können und auf mehr Selfcare zu achten. Diese Bewegung soll ein Anstoß sein wieder viel mehr auf sich selbst zu achten und ich Liebs! Momente nur für sich genießen und auf Privatsphäre achten ist so wichtig und ich persönlich finde auch immer mehr meinen Weg zurück in mein eigenes Leben nachdem ich ein paar Jahre wirklich sehr, sehr viel online geteilt habe. Ich verbringe weniger Zeit auf Social Media und habe meine Verhalten grundlegend überdacht und reflektiert. Und mir geht es so viel besser mit dieser Entscheidung und nein - ich habe keine Angst davor, dass mir Sachen entgehen und dass mir Abonnenten oder Follower abspringen. Ganz ehrlich, mir ist die Zahl letztlich egal und wer mir nur folgt um 24/7 mit irgendwas zugeballert zu werden, sollte sich lieber einen anderen Account suchen. Denn ich lasse mich (nicht) mehr dazu drängen, posten zu müssen. Ich poste dann, wenn ich es möchte und dann wenn ich zeitlich dazu in der Lage bin. Nicht dann, wann andere es von mir erwarten. Entweder man kommt damit klar oder eben auch nicht. Macht euch locker, macht euch frei und und denkt an erster Linie an euch selbst. Sagt Ja zu euch selbst und Nein zum nervigen Gesellschaftsdruck.


ELLA MARIA
Wie steht ihr eigentlich dazu ?
Seid ihr eher FOMO oder JOMO ?


Juni Monatsfavoriten - Beauty, Fashion, Food & Lifestyle - meine absoluten Highlights aus dem vergangenen Monat

2. Juli 2020

Hey & Hallo!
Es ist mal wieder Zeit für meine liebsten Beiträge auf dem Blog. Meine Monatsfavoriten aus dem vergangenen Monat! Ich mag es einfach unfassbar gerne mit euch meine Favoriten zu teilen. Denn man spricht immerhin sehr gerne über tolle Erlebnisse, super Produkte und was einem sonst noch so im vergangenen Monat wichtig erschien und was tolles passiert ist. Auf Instagram (@Justellamaria) bekommt ihr ganz oft meine Favoriten schon früher zu Gesicht und auch noch weitere tolle Sachen, die es letztlich dann nicht ganz auf den Blog geschafft haben. Aber auch auf anderen Blogs mag ich diese Favoriten Beiträge immer wahnsinnig gerne, da sie für mich einfach super inspirierend sind und ich gerne über Favoriten von andern Personen lesen. Selbstverständlich habe ich auch für den vergangenen Monat wieder so einige Favoriten zusammen gesammelt, die ich besonders gerne verwendet, getragen oder erlebt habe. Ihr wisst ja sicherlich, dass ich nicht nur gerne ständig neue Kosmetikprodukte ausprobiere sondern mir auch öfters Mal das ein oder andere neue Accessoire gönne. Ich versuche meine Favoriten immer ziemlich abwechslungsreich zu gestalten und aus vielen verschiedenen Bereichen meine Lieblinge vorzustellen. Und was ich im vergangenen Monat ganz besonders geliebt habe, das zeige ich euch jetzt.






PODCAST GEFLÜSTER ÄNDERUNGEN

Okay Leute, die meisten haben das auch auch schon mitbekommen und ich habe auch auf Instagram (@Podcastgeflüster) schon darüber gesprochen und es präsentiert. Der Podcast hat eine kleine Wendung durchgemacht. Ich habe das Ganze Konzept Podcast noch einmal etwas überdacht und mich nun dazu entschieden, ein paar gravierende Änderungen zu machen. Da der Podcast noch ziemlich frisch und jung ist, sollte es lieber jetzt sein als erst später, wenn sich die Zuhörer schon an etwas gewohnt haben. Aber worum es konkret geht, erzähle ich euch jetzt mal ein bisschen. Zum einen, das große und offensichtliche: Es gibt ein neues Profilbild seit Juni. Und zwar handelt es sich hierbei um eine Illustration die für mich angefertigt wurde. Und ich finde das Ergebnis unfassbar schön. Oder was meint ihr ? Es ist mein derzeitiges Profilbild, nur eben als Illustration - was ich super schön für den Wiedererkennungswert finde da es letztlich das gleiche ist nur eben doch etwas anders. Und zum anderen die Themen die ich im Podcast Geflüster künftig so behandeln möchte. Zu Anfangs sollte der Podcast ja eigentlich ein 2er Gespann sein aus dem dann letztendlich leider nichts geworden ist, sodass ich ich ihn nun alleine mache. Mehr dazu findet ihr übrigens in diesem Blogpost. Das Grundgerüst wie zB der Name Podcast Geflüster und die Themen um die es gehen sollte stand bereits und ist aus 2erlei Köpfen entstanden. Ich hatte das damals dann einfach so übernommen und habe einfach gestartet. Habe jetzt aber dann doch gemerkt, dass ich etwas anderes möchte, etwas eigenes und etwas individuelles. Und deshalb beziehen sich die Themen um die es künftig im Podcast gehen soll auf folgendes: Real Talk, Happiness und Mindfulness. Und ich bin super happy darüber, dass ich das Konzept noch so rechtzeitig umgeworfen habe und nun alles so ist, wie ich es gerne haben wollen würde. Ich hoffe euch gefallen die Änderungen ebenso und dass ihr nach wie vor noch gerne reinhört. 



© Bild via iStock


SOCIAL MEDIA DETOX

Im Juni habe ich außerdem mal wieder eine Woche Social Media Detox gemacht. Ich habe eine Woche keine Stories und keine Feed Bilder gepostet und habe auch allgemein nahezu keinen Inhalt von anderen konsumiert. Ich habe 2-3x in der Woche die App geöffnet, nur um zu gucken, ob noch alles soweit in Ordnung ist und keine geschäftlichen Nachrichten untergehen. Ansonsten habe ich Instagram einfach Instagram sein lassen und habe mich mal etwas distanziert. Ich mache so etwas ja öfters mal und meistens immer dann, wenn ich einfach mal wieder richtig überarbeitet und ausgebrannt bin. Dann tut mir so eine kleine Auszeit richtig gut und hilft mir sehr stark dabei wieder meine Akkus aufzuladen und wieder Kraft zu tanken. Ich finde es super, super wichtig das regelmäßig zu machen und einfach auch mal fünfe gerade sein zu lassen, sich selbst nicht zu wichtig nehmen und sich einfach mal eine Zeitlang nicht mit Inhalt zubomben zu lassen. Es ist nicht für jedermann einfach, Instagram mal eine Woche links liegen zu lassen, aber sowas kann man sich definitiv antrainieren und ich empfehle es wirklich allen, dass regelmäßig mal zu machen und sich mal wieder um die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu kümmern: nämlich um sich selbst und im Moment zu leben und den Moment bewusst wahrnehmen zu können. 


GIADA'S GEBURTSTAG

Am 12. Juni hatte im übrigen auch meine Vespa Geburtstag. Ich habe sie Giada genannt, da ich den Namen ansich super schön finde und da Vespa bzw Piaggio ja italienisch ist, dachte ich damals das wäre ganz passend. Ich hab meine Vespa in 2019 gekauft und mir damit einen riesen großen Traum erfüllt. Ich habe sie am 12. Juni 2019 zugelassen, weshalb das auch ihr Geburtstag war. Die Entscheidung letztes Jahr mein Motorrad zu verkaufen und mir dafür die Vespa GTS 300 Super zu kaufen war eine der besten Entscheidungen die ich in meinem Leben je getroffen habe. Ich bin so happy mit dem Roller, wie ich es anders nicht sein könnte. Sie kommt so oft zum Einsatz und ist mir in so vielen Bereichen eine absolute Erleichterung und macht dazu auch noch richtig Spaß. Die gute schafft auf in etwa 130kmh auf die Straße, weshalb man daher wirklich zügig von A nach B kommt. Ich liebe sie und werde sie wohl nie mehr hergeben. Das linke Bild war übrigens aktuell vom 12. Juni und das rechte Bild kurz zuvor aus dem Jahr 2019. 



DADDY'S GEBURTSTAG

Im Juni hatte mein Papa Geburtstag und das war nicht nur irgendein Geburtstag, sondern ein Runder. Mein Papa ist doch tatsächlich dieses Jahr 70 Jahre alt geworden. Wow! Diese Zahl klingt so unfassbar alt und mein Papa ist eigentlich alles andere als das, was die Zahl so ausstrahlt. Nachdem schon der Geburtstag meiner Mama aufgrund von Corona so ziemlich ins Wasser gefallen ist, habe ich total darauf hingefiebert ob der Geburtstag von meinem Papa auch ins Wasser fällt. Gott sei Dank sind die Corona Lockerungen mittlerweile ja so, dass man Geburtstage locker zumindest mit der Familie im kleineren Kreis feiern kann. Das freut mich natürlich sehr, denn einen 70. Geburtstag sollte man auch definitiv feiern und das hat sich mein Papa auch sowas von verdient. Der Tag war wirklich super schön und wir hatten alle eine ganz, ganz tolle Zeit. Es hat sich an diesem Tag alles so normal angefühlt und war einfach schön. Daher auf jeden Fall ein Punkt der in meine Monatsfavoriten mit rein muss. 




ELLA MARIA
Wie gefallen euch meine Monatsfavoriten ?
Was waren eure Favoriten im vergangenen Monat ?



TRANSPARENZ (Info):

*Werbung enthalten da Namensnennung




Es ist so anstrengend perfekt sein zu müssen! Wir sollten uns alle mal etwas lockerer machen und relaxen

29. Juni 2020

Hey & Hallo!
Es ist so anstrengend perfekt sein zu müssen. Und sobald man in irgendeiner Art und Weise in der Öffentlichkeit steht, wird das von einem vorausgesetzt. Man muss perfekt sein, muss funktionieren und muss alles richtig machen. Fehltritte sind nicht erlaubt und werden nicht verziehen. Ich bin es leid, ich bin müde, ich bin überfordert und ich bin wütend. Immer wieder gehen mir diese Gedanken im Kopf herum und ich bekomme einen immer größer werden Groll auf Missionare, Moralapostel und Vollpfosten. Lasst mal fünfe gerade sein und kommt mal klar auf euer eigenes Leben.

Auf Instagram wünschen sich die Leute einen Food Haul. Du zeigst den Leuten was du im Supermarkt eingekauft hast und gibst ihnen das was sie wollen, was sie verlangt haben. Die Reaktion darauf: Du erhält Kritik wieso du Sache X oder Sache Y gekauft hast. Du wirst fertig gemacht dafür, dass du Gemüse in Plastik verpackt gekauft hast auch wenn es nicht anders im Supermarkt vorhanden war. Man wird kritisiert dafür, warum man mit dem Auto beim Einkaufen war und nicht zu Fuß oder mit dem Rad. Man wird verpönt dafür welche Lebensmittel man gekauft hat und welche Auswirkung dies auf die Gesundheit haben wird. Es wird automatisch vorausgesetzt, dass du ein Idiot bist und nichts richtig machen kannst. Jeder Mensch dieser Welt ist perfekt nur man selbst ist es nicht.



Niemand ist perfekt. Niemand macht alles richtig. Und niemand muss das. 



Du hast dich mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt, recherchiert und versuchst nach und nach in kleinen Schritten neue Dinge in deinen Alttag zu integrieren. Schaust welchen Beitrag du selbst leisten kannst, denn es gibt keinen Planeten B. Du fängst an Glasstrohhalme zu verwenden und überdenkst dein Konsum Verhalten. Du machst dir  Gedanken über Fair Fashion und hinterfragst die aktuellen Dinge in deinem Kleiderschrank. Du versuchst Möbel und andere Gegenstände zu verkaufen und zu verschenken um ihnen ein zweites Leben schenken zu können und sie nicht wegwerfen zu müssen. Du mistest deinen Kleiderschrank aus und spendest das aussortierte um zu helfen und die Konsequenz daraus: Du wirst in Grund und Boden gestampft, denn du suggerierst mit der Verwendung von Glasstrohhalmen, dass dir die Umwelt am Herz liegst und hast trotzdem gerade einen Beauty Haul gezeigt. Du wirst dafür kritisiert wie viel Plastik du im Haushalt hast und wie ignorant du gegenüber der Umwelt bist. Es wird vorausgesetzt, dass du perfekt bist, dass du alles menschenmögliche für die Nachhaltigkeit tust.

Es wird vorausgesetzt, dass man perfekt ist. Es wird erwartet, dass man alles richtig macht. Es besteht keine Freiheit mehr in den Sozialen Medien einfach nur "Mensch" zu sein. Einfach nur man selbst zu sein. Mit allen Fehlern und auch positiven Eigenschaften die man hat. Jeder hat eine Meinung und die der anderen ist die einzig richtige. Und diese Meinung wird einem 24/7 auf alles was man sagt, schreibt oder zeigt aufs Auge gedrückt.

Macht euch locker. Lasst die Eier einfach mal baumeln und lehnt euch zurück. Packt euch an der eigenen Nasen und hinterfragt das eigene Verhalten. Verpackt boshafte Nachrichten in konstruktive Kritik und lasst den gegenüber frei entscheiden in welcher Art und Weise man diese Kritik annehmen möchte und könnte. Zwingt niemandem eure Meinung auf, wenn ihr selbst nicht besser seid. Jeder trägt seinen eigenen Teil dazu bei ein harmonisches Miteinander zu fördern.


ELLA MARIA
Lehnt euch zurück und entspannt!
Behaltet euren Scheiß für euch.