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Berufliches und Privates trennen - So klappt es ganz einfach + lohnt sich hierfür ein zweites Handy ?

11. Juli 2019

Hey & Hallo!
Seit nun knapp 2 Jahren bin ich wieder im Apple-Game und habe ein iPhone. Anfang diesen Jahres wurde das auch noch um ein MacBook Pro komplettiert und nun bin ich bestens mit Apple-Geräten ausgestattet. Ich muss auch sagen, dass ich sehr zufrieden bin mit meinem Handy und das auch noch nach 2 Jahren. Oftmals hatte ich das Problem mit Vorgänger-Handys unterschiedlicher Marken, dass ich sie am Anfang toll fand, sich aber schnell Probleme und Fehler zeigten. Dies ging sogar soweit, dass das Handy einen „Totalschaden“ hatte – und zwar leider zwei Tage nachdem die Garantie abgelaufen war. Mit dem iPhone, ich habe aktuell das iPhone 8 Plus, hatte ich das wirklich immer noch nicht. Ich bin nach wie vor genauso begeistert wie am Anfang und kann definitiv sagen, ich werde ein Apple-Girl bleiben und dem Apple-Game treu bleiben. Zwar ist der Preis nicht unbedingt günstig, aber dafür, dass ich nach 2 Jahren immer noch keine Probleme mit dem Handy habe, ist es mir der Preis wert. Aktuell überlege ich aufzustocken und mir ein zweites Handy beruflich zuzulegen. Ich hatte bereits eine Weile ein Zweit-Handy und habe damit ziemlich gute Erfahrung gemacht. Da mir das Handy jedoch irgendwann abgeschmiert ist, habe ich keinen Ersatz mehr dafür besorgt. Das soll sich nun aber wieder ändern und ich befinde mich aktuell auf der Suche, bin mir aber noch nicht ganz einig was es werden soll.



Ihr wisst sicherlich wie der Hase läuft und das Instagram-Game wird und wird immer größer. Auch für mich wird sich in Zukunft einiges ändern was meine Laufbahn als Blogger betrifft. Und unter diesem Aspekt heraus, wäre es für mich sehr sinnvoll mir ein zweites Handy zuzulegen. Eines für Privates und eines eben beruflich, um hier klar zu differenzieren und Privates von Beruflichem trennen zu können. Da stellt sich natürlich die Frage, welches Handy in Frage kommt und was momentan so auf dem Markt geboten wird. Ich muss ja ehrlich gestehen, dass ich immer mitunter die Letzte bin, die erfährt wann welche Marken ein neues Handy launchen. Was das angeht, bin ich wirklich hinterher und um ehrlich zu sein, bin ich schon lange ausgestiegen bei den aktuellen iPhone-Modellen und habe keine Ahnung wie viele X-Modelle es jetzt eigentlich gibt und wo der Unterschied liegt. Auf der Suche nach einer Seite, die mir kurz und knapp die wichtigsten Eckdaten aufzeigt und vergleicht, bin ich auf den Handyvergleich von Handy Deutschland gestoßen. Dort kann man z. B. ganz einfach die Marke eingeben, von der man Handys vergleichen möchte, super easy z. B. das iPhone XR mit dem iPhone XS gegenhalten und in Tabellen vergleichen wo der Unterschied liegt. Man kann dort bis zu drei Handys seiner eigenen Wahl auf einen Blick vergleichen und das ist wirklich eine mega Erleichterung, wenn man selbst nicht so wirklich Überblick hat. Praktischerweise werden einem dann in einer Tabelle noch Tariftipps von z. B. O², Telekom, Vodafone u.v.m. angezeigt, bei denen man sich, wenn Bedarf besteht, auch einen passenden Handyvertrag heraussuchen kann. Außerdem gibt es bei Handy Deutschland auch noch Geräte mit Vertrag, die nicht jeder Anbieter führt. Also durchaus eine Win-win-Situation, egal ob man sich einfach mal nur informieren möchte oder aktiv ein neues Handy sucht. Kommen wir aber nun einmal noch etwas konkreter zu dem Thema: Privates und Berufliches trennen. 



Oftmals verschwimmen die Grenzen zwischen Privat- und Berufsleben, wenn man Blogger ist. Man arbeitet als Blogger gerne auch mal nachts ein paar Stunden und hält hin und wieder in privaten Momentan auch mal mit der Kamera drauf für eine neue Insta-Story, da diese sicherlich gut ankommen würde. Doch genau das ist es, was im Allgemeinen Risiken mit sich bringt und wovon zwingend differenziert werden sollte. Als Blogger / Influencer ist es natürlich unerlässlich seine Kanäle regelmäßig mit neuen Inhalten bespielen zu können und oftmals erlebt man in der „Freizeit“ (sofern man diese als Blogger/ Influencer tatsächlich noch hat) einige coole Dinge, die man natürlich mit einem Foto oder einer Insta-Story festhalten möchte. Auch ich stoße immer wieder auf ein Augenrollen meiner Mitmenschen, wenn ich frage, ob man ein Foto machen könnte. Oftmals ist es mir in manchen Momenten auch (immer noch!) unangenehm danach zu fragen, da ich andere nicht mit meinem Job und meiner Leidenschaft „belästigen“ möchte. Wenn man keinen festen Fotografen an der Hand hat, dann ist man angewiesen auf die Hilfe seiner Mitmenschen. Mein Freund beispielsweise macht das zwar immer ganz brav, wenn ich ihn darum bitte, dennoch kann er das alles nicht so ganz nachvollziehen und verstehen. Er sieht zwar, dass ich es aus Leidenschaft mache und der Blogger Lifestyle auch so einige Vorteile mit sich bringt (auch für ihn), aber er versteht es nicht wirklich – vor allem da er selbst auch kein Instagram hat. Es ist also ziemlich schwer eine Grenze zwischen Privatleben und Berufsleben zu ziehen, wenn man (zum Teil) selbstständig ist. Denn wie sagt man so schön: selbst und ständig. 



Hier kommt die Work-Life-Balance ins Spiel: Es ist unerlässlich Prioritäten zu setzen. Es hat auch bei mir einige Zeit gedauert, bis ich mein Social-Media-Dasein so optimiert habe, dass ich mich selbst nicht mehr überarbeite, dass ich mir Freizeit einplane und meine Beziehung nicht damit belaste. Natürlich war das viel Arbeit und bedarf zunächst einmal Übung, denn wenn man eine Leidenschaft hat und für etwas brennt (und das, wie bei mir, im besten Falle jahrelang anhält), dann ist man natürlich absolut enthusiastisch, vergleicht sich mit Anderen, will mitziehen können und fordert am Schluss zu viel – zu viel von sich selbst und zu viel von Anderen. Man muss sich selbst erst einmal kennenlernen, herausfinden was man möchte und was in der Realität auch umsetzbar ist. Wenn man hier einmal den Dreh raushat, ggf. auch ein paar Abstriche macht und sich selbst klar macht, was für einen selbst möglich ist, dann hat man gute Chancen Privates und Berufliches ohne Probleme trennen zu können. Man braucht hier einfach ein wenig Vorsicht und Spürsinn für das richtige Maß der Dinge. Die richtige Mischung macht‘s! Um zu Hause bzw. in der Beziehung den Stress zu vermeiden, muss man einfach loslassen können. Man muss lernen, das Handy auch einfach mal weg legen zu können. Auch wenn das schwierig klingt, aber das ist das Maß aller Dinge.



Besonders einfach ist es dann natürlich, wenn man zwei Handys besitzt. Eines für das Private und eines für das Berufliche. So kann man sich zB bewusst dafür entscheiden, sein berufliches Telefon am Wochenende in einer Schublade zu verstauen oder es nicht mit zu nehmen, wenn man mal spazieren geht, auf den Spielplatz nebenan, sich mit Freunden trifft oder etwas unternimmt. Man muss nicht immer 24/7 erreichbar sein und nicht 24/7 Content für den Blog oder Instagram produzieren. Wenn man sich keine klaren Arbeitszeiten schafft, ist ein Burnout vorprogrammiert. Man sollte sich für eine klare Trennung beider Lebensbereiche also erst einmal bewusst werden, was man selbst möchte, was einem wichtig ist, Prioritäten setzen und sich feste Zeiten für seine Dinge setzen. Das bedarf oft ein wenig Training und Ausdauer, aber machbar ist es auf jeden Fall.



ELLA MARIA
Trennt ihr Privates & Berufliches ?
Habt ihr ein berufliches Handy ?


TRANSPARENZ (Info):
*Werbung enthalten

6 einfache Tipps für die optimale Zahnpflege Routine & Produkte von GUM Sunstar im Test

9. Juli 2019

Hey & Hallo!
Wenn es ein Thema im Bereich Beauty gibt das mir super wichtig ist aber in Form von Blogposts oft zu kurz kommt, dann ist es das Thema Zahngesundheit. Gesunde, saubere und weiße Zähne sind mir wahnsinnig wichtig und ich möchte euch daher ins Gedächtnis rufen wie wichtig Zahnhygiene eigentlich ist und weshalb man das definitiv nicht vernachlässigen sollte. Jeder kennt es: Morgens & Abends wird Zähne geputzt. Das haben wir von klein auf so beigebracht bekommen. Doch was wir als Kinder eher selten mit auf den Weg bekommen haben ist, dass man auch seine Zahnzwischenräume häufiger reinigen sollte. Ich habe mich in meinem privaten Umfeld mal ein bisschen umgehört und von Aussagen „ich benutze nie Zahnseide“ bis hin zu „ich verwende jeden Tag Zahnseide“ war alles dabei. Zum Teil fand ich es ein klein bisschen erschreckend wie  unnachsichtig manche mit dem Thema Zahnpflege umgehen. Meistens merkt man erst wenn es zu spät ist, was man eigentlich an seinen gesunden Zähnen hatte. Lasst euch gesagt sein, es gibt kein „zu spät“ um jetzt noch mit der richtigen Zahnpflege zu starten.



Ich persönlich gehe mindestens 1x im Jahr zum Zahnarzt und lasse eine PZR (professionelle Zahnreinigung) machen, die ein Hauptbestandteil der zahnmedizinischen Prophylaxe ist. Von deutschen Zahnärzten wird die PZR sogar 2x jährlich empfohlen. Für mich persönlich finde ich jedoch 1x im Jahr völlig ausreichend, da ich zwischen den Zeiträumen zu Hause sehr fleißig bin was das Reinigen meiner Zähne und Zahnzwischenräume angeht. Dennoch ist es absolut empfehlenswert (auch bei heimischer Anwendung von Zahnpflege Essentials) in regelmäßigen Abständen eine PZR durchführen zu lassen, denn diese rundet die Zahnpflege optimal ab und entfernt außerdem Zahnstein, Verfärbungen von Kaffee, Tee und Rotwein. Abschließend werden die Zähne dann noch glatt poliert um das Anhaften neuer Beläge zu erschweren.



Optimale Hilfsmittel für die bestmögliche Zahnpflege – um der Zahnerkrankung vorzubeugen – reicht weit aus über das normale Zähneputzen hinaus. Für eine nachhaltige Zahnhygiene-Routine gehört in jedem Fall Zahnseide dazu. Nur mit Zahnseide lassen sich auch Speisereste und Zahnbeläge entfernen. Die Zahnzwischenräume sind nämlich ein optimaler Nährboden für Bakterien und können nur durch Zahnseide erreicht werden. Somit dient sie dem Vorbeugen von Karies sowie auch von Zahnfleischerkrankungen. Im Besten Falle sollte man Zahnseide täglich verwenden. Im Übrigen gibt es neben herkömmlicher Zahnseide auch noch sogenannte Interdentalbürsten. Diese kennt man ggf auch unter dem Namen Zahnzwischenraumbürsten. Diese reinigen die Zahnzwischenräume noch gründlicher als gewöhnliche Zahnseide – daher wäre meine persönliche Empfehlung auf die Interdentalbürsten zurückzugreifen. Die sind im ersten Schritt vielleicht etwas teurer als Zahnseide, aber im Gegensatz dazu was „neue Zähne“ im Alter kosten würden ist das kein Vergleich. An dieser Stelle wäre sogar evtl eine Zahnzusatzversicherung für euch interessant. Schon einmal darüber nachgedacht ? Die Interdentalbürsten sind übrigens deshalb besser als Zahnseide, da sie die Wölbung an den Seiten der Zähne erreichen, was eine Zahnseide im gespannten Zustand nicht schafft. Ergänzend kann man gerne auch noch eine Mundspülung verwenden welche bei Entzündungen besonders wohltuend ist. Aber eine Mundspülung kann niemals das Zähneputzen oder das Verwenden von Interdentalbürsten bzw Zahnseide ersetzen.



Die GUM Sunstar Produkte sind hierfür ziemlich super und gibt es praktischerweise nun neu bei dm im Store sowie auch im dm Onlineshop zu kaufen. Mich haben die Produkte sofort angesprochen, da es ganz viele verschiedene Varianten für alle Bedürfnisse und alle Vorlieben gibt. Die Produkte von GUM Sunstar habe ich freundlicherweise zum Testen zugeschickt bekommen und habe mich sehr darüber gefreut. Ich habe alle fleißig ausprobiert und bin begeistert wie leicht sie in der Anwendung sind. Die Produkte haben eine perfekte Größe um sie ins Kosmetiktäschen oder in die Handtasche zu packen und jederzeit unterwegs griffbereit zu haben, wenn man sie benötigen sollte (ein Freund von Zahnstochern war ich nämlich noch nie). Sie sind super klein aber dennoch groß genug um einen sicheren und guten Griff beim Reinigen der Zahnzwischenräume zu haben. Ich kann euch daher nur empfehlen Interdentalbürsten unbedingt einmal auszuprobieren wenn ihr bis dato noch keine Erfahrung damit gemacht habt. Und wer schon Erfahrungen damit sammeln konnte, der kann sich die GUM Produkte im dm dorgerie-markt gerne einmal näher ansehen.





> Morgens und Abends ist Zähneputzen Pflicht
> Zahnpasta sollte im Besten Falle fluoridhaltig sein
> Nach dem Zähneputzen sollte die Zahnbürste gereinigt werden und regelmäßig erneuert werde
> Zahnseide oder besten falls Interdentalbürsten täglich verwenden
> regelmäßig (mindestens 1x im Jahr) eine PZR beim Zahnarzt machen lassen
> werde dir bewusst, wie wichtig Zahnpflege ist und übernimm dies in deine Morgen- und Abendroutine


Zum Schluss des Beitrages möchte ich euch jetzt noch 6 einfache Tipps mit an die Hand geben (wobei der sechste und somit letzte Tipp der wichtigste ist), mit denen ihr eure Mund- und Zahnhygiene auf jeden Fall verbessern und die Gesundheit eurer Zähne aufrecht erhalten könnt. Denkt immer dran: Es ist nie zu spät sich ausreichend um seine Zähne zu kümmern. Es sei denn, der Karies sitzt schon tief fest und ihr müsst euch einer Wurzelbehandlung unterziehen. Und ich denke auf diese Prozedur und diese Schmerzen hat niemand Lust, daher: ab in den dm und den GUM Sunstar Produkten eine Change geben.



ELLA MARIA
Ist Zahnhygiene für euch auch ein so wichtiges Thema ?
Was befindet sich in eurer Kosmetiktasche / Handtasche für unterwegs ?




TRANSPARENZ (Info):
*Werbung enthalten


Blogger 1x1: Muss man jede Kooperation und jede Eventeinladung annehmen ? Meine Meinung zum Thema „verpasste Chancen“

6. Juni 2019


Hey & Hallo!
Im Titel könnt ihr es schon lesen, denn im heutigen Blogger 1x1 Beitrag soll es um das Thema Kooperationsanfragen und Eventeinladungen gehen und ob man diese immer annehmen muss bzw sollte. Meiner Meinung nach definitiv nein. So fertig, Blogpost Ende. Nein natürlich nicht. In meinen mittlerweile über 6 Jahren Bloggerzeit habe ich diverseste Kooperationsanfragen sowie Eventeinladungen erhalten. Und sogar viel, viel mehr als ich mit euch geteilt habe, denn ich bin weder auf jedem Event dabei gewesen noch nehme ich jede Kooperation an. Aber warum ich das mache und weshalb das für mich definitiv keine verpassten Chancen sind, möchte ich euch heute mal etwas genauer erzählen.


Blogger, Influencer, Instagramer – wie auch immer man sie nennen möchte, gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Der Markt ist durchaus bereits seit längerem übersättigt und es nimmt nicht ab. In diesen Zeiten ist es durch aus ein sehr, sehr großes Privileg wenn eine Firma einem ein Kooperationsangebot geschickt und mit dir zusammen arbeiten möchte. Unter all den vorhandenen Bloggern & Co. wurdest genau du, ja du, auserwählt und angeschrieben. Nun ja, lass dir gesagt sein: so besonders ist das nicht, denn nicht nur du wurdest angeschrieben sondern auch ein Haufen weiterer Influencer. Oftmals wollen Firmen auch nur abchecken wer von angeschriebenen Personen eine Kooperation zu sagt und wenn doch mehr zusagen als gedacht, sortieren sie dann wieder aus und du bist dann nicht mehr ganz so  „interessant“ für die Firma und bei sehr dreisten Firmen heißt es dann „dein Content passt nicht zu unserer Marke“ – obwohl sie dich angeschrieben haben und nicht anders rum. Auf den ersten Blick sieht vieles ganz besonders aus, was es letztlich nicht ist. Man muss noch lange keine Kooperation annehmen, nur weil man von einer Firma angeschrieben wurde. Ich persönlich sortiere am Tag 90% aller Anfragen aus. Entweder weil die Konditionen nicht stimmen, weil Marke/Produkt nicht zu mir passt oder weil man mit den Bedingungen/Vorgaben nicht einverstanden ist. Es gibt diverse Gründe eine Kooperation auszuschlagen.


Gerade wenn man an einem Punkt ist an dem täglich mehrere Anfragen in den Posteingang wandern, kann man einfach nicht alles annehmen. Zum einen eben, weil es nicht passt und zum anderen weil der Tag nur 24 Stunden hat und nicht alles umgesetzt werden kann. ES gibt es oftmals sehr kurze Abgabefristen von den Firmen und oft sind Dinge nicht so schnell umsetzbar. D.h. ich sage auch des Öfteren Kooperationen ab die ich eigentlich gerne gemacht hätte, aber zeitlich nicht unterbringe. Manchmal tut mir das schon sehr leid, aber im Allgemeinen ist das einfach das daily Business. Ich kann verstehen, dass wenn man sehr wenige Anfragen bekommt sich vielleicht denken könnte, dass man die Chance nutzen muss und die Kooperation unbedingt eingehen muss. Aber auch hier kann ich nur raten auf das Bauchgefühl zu hören. Losgelöst von der Menge an Anfragen die reinkommen sollte man sich immer selbst fragen: Passt die Firma oder das Produkt zu mir ? Was wird von mir erwartet ? Sind die Bedingungen/Vorgaben in Ordnung ? Habe ich überhaupt Lust darauf xy zu testen oder die Firma zu bewerben ? Möchte ich mit der Firme bzw dem Produkt in Verbindung gebracht werden ? Denn nur weil die Anfragen im Allgemeinen auf sich warten lassen, bedeutet das nicht, dass man alles annehmen muss was dann doch kommt. Gerade wenn man noch in den Kinderschuhen mit Blog, Instagram Profil etc steht ist es sehr wichtig sich es nicht gleich von Beginn an mit seiner Community zu verscherzen, die man sich mühsam aufgebaut hat. Und genau das zählt auch für die generelle Balance zwischen „normalen“ Postings und werblichen Postings.


Ähnlich verhält es sich auch mit Blogger Events. Auf ein Event eingeladen zu werden, ist für einen Blogger / Influencer mit unter die größte Wertschätzung. Denn Kooperationen gehen Firmen mit so einigen ein aber auf ein Event darf meistens nur ein auserwählter Kreis. D.h. ich kann es absolut nachvollziehen, dass man versucht jede Eventeinladung auf Teufel komm raus zuzusagen und hin zu gehen. In den letzten Jahren war das bei mir nicht anders. Events waren (und sind es immer noch) etwas Besonderes für mich und freue mich wahnsinnig über Einladungen. Aber auch Eventeinladungen sind nicht immer das goldene vom Ei. Und mittlerweile habe ich ganz gut den Dreh raus, welche Events sich für mich persönlich lohnen und welche ich lieber absage. In 2019 habe ich schon so einiges abgesagt oder zum Teil absagen müssen. Oftmals sind Eventeinladungen leider ziemlich kurzfristig, sodass es für mich persönlich auch oft einfach nicht machbar ist bereits gefestigte Pläne einfach umzuschmeißen. Mal ein kleines Beispiel: Ich stand an einem Donnerstag in Marrakesch am Flughafen und wollte gerade in den Flieger Richtung Heimat steigen. Dann erreichte mich eine Eventeinladung für Mailand – am bereits kommenden Montag. Kurzfristiger geht es kaum noch und da ich am Montag Arbeitsbedingt wieder im Büro erwartet wurde, konnte ich das Ganze so kurzfristig nicht mehr organisieren. Was sehr schade war, denn das Event in Mailand hätte mich sehr interessiert.  Ein anderes Beispiel sind Events von gewissen Firmen die jährlich oder sogar 2x im Jahr stattfinden. Man war schon einige Male dort, hat sich das mehrfach angesehen aber im Prinzip ist es immer wieder das gleiche und man konnte bis dato nicht wirklich einen großen positiven Mehrwert für sich mitnehmen. Außer, dass die An- und Abreise immer viel Zeit frisst und durchaus auch sehr anstrengend und stressig. Das ist natürlich jammern auf hohem Niveau, das ist mir bewusst – aber ich habe einfach mit der Zeit gelernt, auf mich selbst und mein Inneres zu hören. Und wenn ich ein Event, dass in meinen Augen nicht sinnvoll ist, zum wiederholten Male besuchen würde, würde ich keinen Mehrwert für mich daraus ziehen. Und meine ohnehin sehr knappe Freizeit würde ich dann lieber anders nutzen.


Na klar wäre es grundsätzlich toll und wieder mal etwas anderes, wenn man seine Abonnenten und Follower in den Stories auf ein Event mitnehmen kann und ihnen mal wieder etwas anderes zeigen zu können und für etwas Abwechslung zu sorgen – aber ich persönlich (und ich weiß, dass ich da eher zu den Ausnahmen gehöre) sehe das als keinen Grund ein Event zu besuchen, eine Kooperation einzugehen oder generell irgend eine Unternehmung zu machen. Ich teile das in den Stories was ich mag und etwas zu tun (was auch immer das sein mag) nur um etwas posten, zeigen oder erzählen zu können ist definitiv nicht meine Art. Ich finde das eher sehr fragwürdig. Leider kenne ich einige Personen die genau dieses Prinzip bzw Ziel verfolgen und ich kann es leider beim Besten Willen nicht nachvollziehen. Aber es gilt natürlich „jedem das seine“. Meiner Meinung nach sollte man Events genauso betrachten wie auch Kooperationsanfragen – denn letztlich sind sie nichts anderes, nur eben auf einer anderen Basis. Mag ich die Firma die mich eingeladen hat ? Habe ich Lust auf das Event zu gehen und darüber zu berichten ? Was erwartet mich dort konkret ? Lohnt sich der Aufwand (An- Abreise etc) für das was mich erwartet ?


Wenn ich ehrlich bin, dann sind abgelehnte Kooperationen und abgesagte Events für mich keine verpassten Chancen (Ausnahmen gibt es natürlich immer). Über die Jahre habe ich einfach gelernt, was wirklich Sinn ergibt, auf was ich wirklich Lust habe und das macht sich auch in meinem Content den ich poste bemerkbar. Ich habe gelernt, zwar mühsam aber dennoch, dass man nicht auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen kann und auch nicht muss. Man muss nicht zu allem „ja“ und „Amen“ sagen. Es ist vielmehr eine „win-win“ Situation wenn man explizit das auswählt auf das man Lust hat, was zu einem selbst und seinem Content passt und einen wirklich anspricht. Und das ist auch gut und genau richtig so.


ELLA MARIA
Wie geht ihr mit dem Thema um ?
Nehmt ihr alles mit was geht ?