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Unsere Stimmung und Gedanken verändern die Struktur unseres Gehirns - Wer ständig nörgelt macht sich selbst unglücklich + Kaffee mit Zimt als kleiner Glücklichmacher!

22. Dezember 2017

Hey & Hallo!
Als ich mich letztens in meinen Email Account einloggen wollte um meine Mails zu checken, bin ich zwischen den News von Prinz Harry's neuer Verlobten und dass Melania Trump keine First Lady sein möchte auf einen sehr interessanten Artikel gestoßen. Manchmal findet man bei Gmx auch interessante Beiträge und dieser ist mir sofort ins Auge gesprungen. Zum einen, da ich mich selbst in irgendeiner Weise aktuell davon betroffen fühle und zum anderen, da dies wohl der Grund für die unausstehliche Art meines (Ex-) Arbeitskollegen zu sein scheint. Ich kann nicht in Worte fassen, was für ein böser Mensch er ist, aber darum soll es heute auch garnicht gehen. Ich hatte den Beitrag mit großer Begeisterung gelesen und habe ihn einige Tage nicht mehr aus meinem Kopf bekommen. Daher wollte ich das Thema auch einmal auf dem Blog aufgreifen und habe noch etwas weiter und tiefer zu dieser Thematik recherchiert.


Kennt ihr die Aussage: "Warum passiert so etwas immer mir ?" Ganz bestimmt sogar, oder ? Immer wieder erleben wir Menschen unangenehme Situationen die wir, wenn auch unbewusst, selbst erzeugen. Wir selbst können unser Gehirn durch negative Gedanken und Stimmungen dazu trainieren, die Welt als schwierig, anstrengend und missgünstig zu erleben. So zumindest die Aussage von Neurologen, die in meinen Augen jedoch absolut plausibel klingt. Es wurden mittlerweile Methoden entwickelt, wie der Negativspirale zu entkommen ist und wie wir unser Gehirn auf Glück programmieren können.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass wer ständig nörgelt und jammert dafür sorgt, in der Zukunft noch mehr Schwierigkeiten zu erleben. Denn die Art wie wir auf Situationen und Gegebenheiten reagieren verändert die neuronale Struktur unseres Gehirns. Jedes Mal, wenn wir mit negativen Gefühlen und Gedanken auf eine Situation reagieren, trainieren wir unsere Wahrnehmung dazu, gleiche und ähnliche Situationen in der Zukunft noch stärker als Angst- und Stressbelastend zu erleben und zu empfinden.

Das Gehirn ist in erster Linie ein Organ und wie fast jedes Organ verändert es sich durch Aktivität. Denken ist so zu sagen die primäre Funktion des Gehirns. Die Forscher sind der Meinung, dass es nicht nur relevant ist, dass Denkprozesse selbst aktiv sind sondern es auch wichtig ist, was wir denken. Ich denke jeder kennt es, dass bestimmte Gedanken beispielsweise mit positiven Emotionen verbunden sind (zB der Gedanke an etwas geliebtes) und somit wird automatisch unser "Belohnungszentrum" aktiviert. Genauso ist es jedoch auch mit negativen Emotionen die den Teil des Gehirns verstärken, der für Alarm- und Angstempfinden zuständig ist.

Wer oft negativ denkt oder oftmals nur das schlechte sieht, wird künftige Situationen auch eher als angstbesetzt erleben als vorher noch. Noch schlimmer ist es zB, wenn das permanente Nörgeln einem dazu treibt wie mit einem Filter durch die Welt zu laufen und nur noch das negative wahr zu nehmen. Das Positive ist, dass der Mechanismus auch anders herum funktioniert und Studien sogar bereits zeigen, dass sich auch Optimismus und grundlegende Positivität trainieren lassen.


KANN MAN GLÜCK TRAINIEREN ?

Ja, das ist möglich wie wir weiter oben im Text durch Neurologen bereits feststellen konnten. Die Theorie ist hier also durch aus einleuchtend - zumindest bei mir. Doch die Frage ist, wie das ganze nun in der Praxis aussieht und funktioniert. Wie kann man also in der Praxis negative Gedanken und Emotionen in postive ersetzen ?


BEWEGUNG

Gemäß den Medizinern gibt es kaum etwas, das so wirksam ist wie die Bewegung um unser Gehirn positiv zu formen. Es klingt banal, aber Bewegung (vorallem an der frischen Luft) tut gut, ist gesund und schüttet Endorphine (Glückshormone) aus. Dies führt dazu, dass Bewegung mit positiven Gedanken behaftet ist und wir sie ebenso als positiv wahrnehmen.


ACHTSAMKEIT

Für positive Stimmungen und Gedanken ist es wichtig, sich jeden Situationen achtsam zu stellen und dabei alle Sinneswahrnehmungen (riechen, schmecken, sehen etc) bewusst zu erleben. Manchmal reagieren wir Menschen zu schnell negativ, obwohl eine Situation eigentlich nicht negativ behaftet sein müsste, wenn wir dieser mit mehr Achtsamkeit entgegen treten würden. Achtsamkeit ist nichts selbstverständliches und auch nicht immer leicht da wir uns in der Hektik des Alltags oftmals überfordert sehen und Situationen schnell bewältigen möchten. Achtsamkeit kann auch zB durch Meditation geübt werden. 





KOGNITIVE UMSTRUKTURIERUNG

Wenn man ein bisschen recherchiert, so findet man heraus, dass man um seine Gedanken aktiv um zu ordnen in Situationen die man selbst für negativ oder unangenehm empfindet, sich selbst folgende drei Fragen stellen sollte:

Ist die Situation tatsächlich so ?
Oft nehmen wir Dinge an die in der Realität so gar nicht sind und sind diesbezüglich dann sehr schnell schlecht gelaunt. Gerade wir Frauen interpretieren in simple, neutrale Aussagen oftmals mehr hinein als sie eigentlich aussagen. Wir analysieren gesagtes gerne bis ins kleinste Detail und verlieren den Fokus. Mir selbst ist das auch schon sehr oft passiert. Daher sollte man eine Situation erst einmal etwas sacken lassen und sich nochmal ein paar Minuten später darüber Gedanken machen ob die Situation tatsächlich so ist wie man sie im ersten Moment angenommen hat.


Kann ich die Situation anders bewerten ?
Wenn eine Situation tatsächlich negativ ist, was ja durchaus vorkommen kann, sollte man sich überlegen ob man möglicherweise hierdurch auch etwas positives abgewinnen kann. zB ein positiver Lerneffekt hieraus ? Kann ich die negative Situation eventuell auch sinnvoll nutzen um daraus etwas zu lernen ?


Was bringt mir das ? 
Wenn eine Situation tatsächlich negativ ist und man sie auch durch tief durchatmen nicht anders bewerten kann, sollte man sich am Ende die Frage stellen, was es einem bringt wenn man dadurch schlechte Laune bekommt. Was bringt es einem selbst, jetzt schlechte Laune zu haben ? Weshalb soll diese eine negative Situation den Rest meines Tages / Rest der Woche bestimmen ? Was bringt es einem wenn man die Situation zu wörtlich oder zu persönlich zu nehmen ? 


Der Fokus auf die Menschen in der Umgebung könne dabei helfen, durch die drei Fragen einen Ausweg aus einer negativen Spirale zu finden: "Dann kommt man spätestens am Ende zu dem Schluss, nein, es hilft mir nicht, eine Situation immer wieder negativ zu erleben." Und dann kann ich es durch ein Verhalten ersetzen, das mir zum Beispiel den Umgang mit Menschen angenehmer und leichter macht.



ELLA MARIA
Wie steht ihr zu diesem Thema ?
Gehört ihr auch zur Fraktion "Nörgler" ?

Quelle & Gedankenanstoß: Gmx
Kommentare on "Unsere Stimmung und Gedanken verändern die Struktur unseres Gehirns - Wer ständig nörgelt macht sich selbst unglücklich + Kaffee mit Zimt als kleiner Glücklichmacher!"
  1. Richtig toller Artikel ❤️ Wünsche dir und deinen Liebsten frohe Weihnachten 😊🎄🎁♥️

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  2. Ich versuche auch besser alles positiv anzugehen und jeder Situation eine neue Chance zu geben :) Besonders dieses Jahr versuche ich aus negativen Situationen doch noch etwas positives zu ziehen, damit sie mich nicht kaputt machen. Mal schauen, ob es gelingt, aber wer es nicht eimal versucht... Dir und deiner Familie wünsche ich frohe Weihnachten!

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