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Rezension | Das Schicksal ist ein mieser Verräter

14. September 2014

Dieser Post war leider schonmal 1-2 Stunden online -  ich habe da etwas vermurkst. Er hat sogar schon 2 Kommentare und 21 Aufrufe erhalten. Aber das war so nicht geplant. Sorry! Wer ihn also schonmal gelesen hat, tut jetzt einfach so als wäre er neu.

Ich bin zwar keine Leseratte, aber ansich lese ich wirklich gerne. Auch wenn ich für ein Buch immer ein wenig länger brauche, bin ich am Ende meist traurig, dass es vorbei ist. Auch das Bücher Shopping macht mir unglaublich Spaß. Es sind noch viele tolle Bücher bei mir im Regal, und auf dem Nachttisch, die gelesen werden möchten.


Aber kommen wir nun mal zum eigentlichen Thema. Das Buch Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green. Das Buch ist auch zum Spiegel Bestseller gekürt worden.


INFORMATIONEN
Preis: 9,95€
Taschenbuch: 336 Seiten
Empohlenes Alter: 12 - 15
Original Titel: The fault in our stars




BESCHREIBUNG
Die Hauptfigur ist die 16jährige Hazel Grace. Ihren Namen finde ich wunderschön. Die zweite Hauptfigur ist Augustus Waters, den Hazel in einer Selbsthilfegruppe für an Krebs erkrankte Kinder/Jugendliche kennengelernt hat. "Ich erzählte Augustus die Grundzüge meines Wunders: Als ich 13 Jahre alt war, wurde bei mir Schilddrüsenkrebs im vierten Stadium diagnostiziert. (Ich erzählte ihm nicht, dass die Diagnose drei Monate nach meiner ersten Periode kam, es war wie: Glückwunsch! Du bist eine Frau. Jetzt stirb.)" Hazel hat Schilddrüsenkrebs und Metastasen in der Lunge erschwären ihr das atmen - regelmäßig werden mehrere Liter Flüssigkeit aus ihrer Lunge entnommen. Ohne ihre Sauerstoffflasche, die an einem kleinen Trolly befästigt ist, kommt Hazel nicht weit. Ihr Zustand und ihre Lebenserwartung kann nur noch verlängert werden, geheilt werden kann sie jedoch nie mehr. Augustus's Krebs hat eines seiner Beine gefordert. Hazel ist sehr zurück gezogen und möchte niemandem so richtig Nahe kommen, denn sie möchte nicht, dass ihr Tod jemanden aus der Bahn wirft. Doch genau dann verliebt sie sich in Augustus, der ihr die Sterne vom Himmel holt und alles ihm erdenkliche tut um sie glücklich zu sehen. Doch auch Augustus's Krebs hat sich nicht komplett verabschiedet und kommt mit einer traumatischen Wendung zurück und beherrscht sein Leben. Als Augustus stirbt, zieht das Hazel natürlich den Boden unter den Füßen weg. Nach seinem Tod entdeckt Hazel allerdings etwas, dass ihr Augustus hinterlassen hat.



FAZIT & BEWERTUNG
"John Green hat uns eines der bewegensten Liebespaare der Literaturk geschenkt" - NDR Kulturjournal oder aber auch "Das ist kein Jugenbuch sondern Literatur für alle" - Süddeutsche Zeitung steht auf dem Backcover des Buches. Es mag sein, dass ich die einzigste bin und ich mich hiermit sehr sehr stark aus dem Fenster lehne aber... ECHT JETZT ? Um nicht zu viel vorn weg zu nehmen, aber das sehe ich absolut nicht so! Eher ganz im Gegenteil. Ich habe mir das Buch gekauft, da unglaublich viele davon schwärmten, ja und auch bei Amazon hat 762 Rezessionen mit 4,5 von 5 Sternen. Auch wenn ich erst sehr überlegte, da das Buch für Personen zwischen 12 - 15 Jahren geeignet sein soll (immerhin bin ich ja schon 24!!), dachte ich mir ich waage den Schritt und geb die 10€ dafür aus. Schließlich stehen ja auch o.g. tolle Sprüche auf der Rückseite des Covers. Also muss es ja schließlich toll sein. Ich war mit dem lesen schon weit über die Hälfte des Buches als ich mir plötzlich dachte... "so viele Seiten sind es jetzt garnicht mehr. Was ist jetzt mit einem der bewegensten Liebespaare der Literatur ? Abgesehen davon, bin ich mit der Schreibweise des Autors garnicht im Einklang gewesen. Dafür, dass die Empfehlung für 12 - 15 jährige ist, war mir das viel zu hochgestochen und teilweise auch irgendwie garnicht schön zu lesen. Normalerweise kann ich mich super schnell in Rollen hineinversetzen und mit ihnen fühlen, als wäre ich mitten im Geschehen. Bei diesem Buch war ich eher ein passiver Leser der von außen zusieht. Die Geschichte an sich ist natürlich wirklich dramatisch und ich musste einige Male schlucken, aber ich muss sagen, dass es mich irgendwie gefühlstechnisch nicht wirklich berührt hat. (Im Gegensatz zu Ein ganzes halbes Jahr - bei dem ich Rotz und Wasser geheult habe und das eine nicht minder dramatische Geschichte hat.) Mir war das ganze Buch doch irgendwie ein wenig zu... ja wie soll ich sagen... kindisch mit zu hochgestochener Schreibweise ? Ich möchte jetzt nicht sagen, dass es mir garnicht gefallen hat, aber auf die Gefahr hin, dass manche unter euch gleich ausflippen werden, sage ich, dass es mir nicht gut gefallen hat! Die letzten 5 Kapital jedoch, bzw sagen wir kurz bevor Augustus gestorben ist, hat für mich persönlich das Buch nochmals eine Wendung bekommen. Bei den letzten Kapiten war ich dann auch ein wenig berührt und konnte mich ein wenig in Hazel hinein versetzen. Ab da an wurde die Geschichte meiner Meinung nach auch viel, viel wärmer geschrieben und erzählt. Als hätte plötzlich ein anderer Autor den Schluss übernommen. Alles in allem aber ein Buch, das ich nicht nochmal lesen müsste und ich so direkt auch keinem empfehlen würde, der mich nach einem schönen Buch frägt. Schade eigentlich - ich hab mir viel, viel mehr erwartet!

Meine Wertung ♥ ♥  (2 von 5)







Liebe Grüße, Ella
Habt ihr das Buch auch gelesen ?
Was haltet ihr davon ?





Kommentare on "Rezension | Das Schicksal ist ein mieser Verräter"
  1. Schade, ich dachte, ich müsste mir das Buch unbedingt noch zulegen... Ein ganzes halbes Jahr fand ich auch unglaublich schön bzw. traurig.

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  2. Ohh, bin ich froh, dass es endlich mal einer nicht so toll findet. Ich selber habe es zwar noch nicht gelesen, hauptsächlich weil alle bisher sagten, dass es "sooooooooo traurig" wäre und ich mir das noch nicht antun wollte. :D

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  3. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Finde es interessant Argumente zu hören, weshalb das Buch nicht gefallen hat.

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